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Subwoofer Ratgeber

1. Fetter Sound im Auto

Musikliebhaber jeder Art hören nicht nur in den eigenen vier Wänden gerne ihren Lieblingssound, sondern drehen sicher auch im Auto gerne auf. In den seltensten Fällen wird dabei die vorinstallierte Soundlösung im Fahrzeug wirklich den persönlichen Ansprüchen genügen. Gerade beim Thema Bass bleibt häufig nur Enttäuschung zurück.

Hier gibt es aber eine vergleichsweise einfache Lösung für jeden Musikgeschmack - das Zauberwort lautet Subwoofer. Der Spezialist für satte Bässe sorgt für einen insgesamt kraftvolleren und angenehmeren Sound. Die Auswahl an Subwoofern für das Auto ist groß! Hier wollen wir nachfolgend eine kleine Hilfestellung bei der Kaufentscheidung geben.

2. Wie funktioniert ein Subwoofer?

Im Prinzip ist ein Subwoofer ein normaler Lautsprecher, welcher aber durch seine Größe so konstruiert ist, dass er im niedrigen Frequenzbereich besonders stark auftrumpfen kann. Die Membranen eines Subwoofers haben einen Durchmesser von 20 cm oder mehr, dank der Größe ist er so so der Lage ein großes Luftvolumen in Bewegung zu versetzen. Damit kann er niedrige Frequenzen, die Bässe also, besonders kraftvoll wiedergeben. Zur Verstärkung dieses Effektes kommen Subwoofer in der Regel in einem Gehäuse daher, je nach Gehäuse kann es klangliche Unterschiede geben.

Alleine ein Subwoofer macht das Klangerlebnis aber nicht perfekt. Für eine optimale Soundwiedergabe im Auto bedarf es einen guten Subwoofer, aber auch einen normalen, kleineren Lautsprecher, welcher die mittleren und hohen Frequenzen für den Gesang und die Melodie gut abbildet und damit einen guten Sound in jedem Frequenzbereich liefert.

3. Aktiv oder Passiv?

Generell kann man zwischen aktiven und passiven Subwoofern wählen. Dabei ist ein aktiver Subwoofer mit integrierter Endstufe bestückt. Dies hat den Vorteil einer kompakteren Bauweise gegenüber passiven Modellen, was den Einbau vereinfacht und ebenso den Anschluss. Generell sind aktive Subwoofer auch günstiger in der Anschaffung, sind aber nicht in der Lage eine ähnlich starke Performance zu bieten wie ein Passiv-Subwoofer. Dieser bietet keine integrierte Endstufe, diese muss gesondert im Auto verbaut werden. Der Aufwand beim Einbau ist damit etwas aufwendiger, dafür wird der Besitzer anschließend mit stärkeren Bässen und generell besserem Sound entschädigt.

4. Welches Subwoofer-Gehäuse ist ideal?

Auch hier lässt sich eine Unterscheidung in verschiedene Arten unternehmen, es gibt Subwoofer in geschlossenem Gehäuse, im Bassreflexgehäuse oder in der Bauart Bandpass.

  • Geschlossenes Gehäuse: Wie schon der Name verrät gibt es bei dieser Art des Gehäuses keine Öffnung, sodass die Luft bei jedem Bass darin komprimiert werden muss und viel Kraftanstrengung dafür notwendig ist. Für eine starke Bassperformance ist daher eine starke Leistung notwendig und der Wirkungsgrad ist generell geringer als bei den beiden anderen Typen. Dafür jedoch reicht ein kleines Gehäuse aus um einen nahezu linearen Frequenzgang und guten Klang zu erzeugen. Für langsame Musikrichtung mit wenig Gesang sind solche geschlossenen Gehäuse eine gute Wahl.
  • Bandpass:Neben einem Bassreflexrohr für mehr Luftaustausch, besitzt ein solches Gehäuse auch einen integrierte Membran. Damit bietet der Bandpass einen besonders starken Bass, gerade in den sehr kleinen Frequenzbereichen ist er also sehr gut unterwegs. Generell ist er für Gesang oder feine Klänge weniger gut geeignet, für unglaublich starke Bässe gibt es aber keine bessere Alternative.
  • Bassreflex: Das Gehäuse besitzt ein sogenanntes Bassreflexrohr. Durch dieses dringt Luft ins Gehäuse und gelangt wieder heraus. Damit sind stärkere Bässe möglich, eine höhere Präzision und ein höherer Wirkungsgrad als beim geschlossenen Gehäuse ist ebenso gegeben. Der Klang ist insgesamt besser. Im Vergleich mit dem geschlossenen Gehäuse sind Bassreflexboxen jedoch teurer. Sie eignen sich für schnelle Musik mit weniger starken Bässen, beispielsweise Hip-Hop, Soul oder Black.

5. Der Einbau des Subwoofers

Der Einbau eines Subwoofers sollte schon beim Kauf genau abgewägt werden. Wo früher der ganze Kofferraum mit Lautsprechern vollgestopft wurde, geht der Trend heute vor allem zu platzsparenden Alternativen die unter dem Beifahrersitz oder in der Mulde fürs Reserverad verbaut werden. Für diesen Zweck sind vor allem kleine Aktiv-Subwoofer die richtige Wahl, für stärkere Passiv-Woofer wird mehr Platz benötigt und es muss abgewogen werden, wieviel Platz dafür im Kofferraum geopfert werden kann.

Zu bedenken ist weiterhin die notwendige Verkabelung, was gerade beim Passiv-Subwoofer aufwendiger ist, da hier der Verstärker (Endstufe) gesondert eingebaut werden muss. Für den Profi-Tuner ist dies kein Problem, Einsteiger werden mit der Montage je nach Modell aber schon etwas mehr Schwierigkeiten haben, hier empfiehlt sich die deutlich einfachere Montage eines Aktiv-Subwoofers.