Car&Hifi - ESX VXP800A + VXP800P – flache Reserveradgehäuse Testsieger

ESX VXP800A + VXP800P – flache Reserveradgehäuse im Test-Vergleich von Car&Hifi

In diesem Vergleich wurden getestet:

Car&Hifi

03/2025 - Car&Hifi

Wie gut sind Subwoofer fürs Reserverad wirklich?

Wenn es darum geht, Bass ins Auto zu bringen, ohne wertvollen Platz zu verlieren, gilt das Reserverad als naheliegender Einbauort. Doch wie viel Klang darf man von einer solch kompakten Lösung erwarten? Diese Frage beantwortet Car & Hifi mit einem Test des neuen ESX VXP800, der wahlweise als passive Version VXP800P oder als aktive Variante VXP800A erhältlich ist. Im Fokus steht dabei die Kombination aus durchdachter Technik, hochwertiger Verarbeitung und möglichst flacher Bauweise.

Was zeichnet den VXP800 von ESX aus?

Anders als viele ultraflache Woofer setzt der VXP822, das Herzstück des Systems, nicht nur auf minimale Einbautiefe, sondern auch auf Leistung. Mit knapp 8,7 Zentimetern Bauhöhe ist er zwar kein echter Flachsubwoofer, aber flach genug, um in das speziell designte Reserveradgehäuse von ESX zu passen. Dabei wiegt der Woofer allein über 4,8 Kilogramm – ein Indiz für die massive Bauweise mit Druckgusskorb, großem Antrieb und glasfaserverstärkter Membran.

Car & Hifi hebt hervor, dass hier keine halben Sachen gemacht wurden: Die Gehäuse bestehen aus dickem MDF, die Deckel sind sogar 28 mm stark, damit der Woofer sauber eingefräst werden kann. Auch an die Alltagstauglichkeit wurde gedacht, denn die Gehäuseform ist achteckig gehalten, mit kompakten Außenmaßen, aber innerem Volumen von 14 Litern – ideal für den VXP822.

Aktiv oder passiv – wo liegt der Unterschied?

Beide Versionen nutzen identische Gehäuse und Woofer, aber die aktive Version bringt eine serienmäßige Endstufe mit. Und genau diese sorgt laut Car & Hifi für echte Begeisterung. Die Power4-Endstufe gehört zu den stärksten auf dem Markt für Einbaumodule und ist mit 400 Watt Leistung und cleverer Signalverarbeitung perfekt auf den Woofer abgestimmt. Sie enthält alle nötigen Filter wie Tiefpass, Subsonic und einen dezenten Bassboost – perfekt für präzise Steuerung des Subwoofers.

Ein besonderer Vorteil ist, dass das Modul in die gleiche Öffnung wie ein Doppelterminal passt. So lässt sich ein passives Gehäuse später problemlos zur Aktivversion aufrüsten. Wer sich also nicht gleich für die Aktivvariante entscheidet, kann dennoch flexibel bleiben.

Klingt ein flacher Subwoofer überhaupt gut?

Die Klangmessungen im Test zeigen, dass der VXP800 mit seiner geschlossenen Gehäuseabstimmung um die 60 Hz erstaunlich tief spielt. Trotz des kleinen Chassis wird ein satter Tiefgang erzeugt, der auch Klangliebhaber überzeugt. Die Wiedergabe ist laut Car & Hifi sehr präzise, mit straffer Kontrolle bis in den Oberbass. Das System zeigt keine Spur von Trägheit oder Nachschwingen – was man von einem gut abgestimmten geschlossenen Volumen auch erwarten darf.

Besonders gelobt wird die hohe Dynamik: Der VXP spielt nicht nur tief, sondern auch schnell und sauber. Für ein Gehäuse dieser Größe und einen 20-cm-Treiber ist das keineswegs selbstverständlich.

Wie fällt das Gesamturteil aus?

Car & Hifi vergibt für die aktive Variante VXP800A die Note 1,1 mit Auszeichnungen wie BEST PRODUCT und KLANGTIPP. Die passive VXP800P erhält eine ebenfalls sehr gute Bewertung von 1,3. Dabei wird betont, dass der Preisunterschied von rund 180 Euro zur Aktivvariante durch die Qualität der verbauten Endstufe voll gerechtfertigt ist. Wer Platz sparen und gleichzeitig keine Kompromisse beim Bass eingehen will, bekommt hier eine rundum durchdachte Lösung.

Ob aktiv oder passiv – der ESX VXP800 zeigt, dass man auch auf kleinstem Raum echten Premium-Sound realisieren kann. Car & Hifi resümiert: „Mit den VXP800 erwirbt man praktische, hochwertige Woofer mit prima Sound.“ Ein Urteil, das deutlich macht: Diese Subwoofer sind nicht nur platzsparend, sondern auch klanglich eine überzeugende Wahl.

nach oben