LaCie 2big Dock 32TB HDD-Festplatte
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LaCie STLG32000400, LaCie 2big Dock v2 USB 3.2 Gen 2 / Thunderbolt 4 (7200RPM)
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LaCie 2big Dock 32TB Test
Ich besitze inzwischen das vierte Gerät – alle waren fehlerhaft und wurden zwar jeweils per Garantie ersetzt. Ich warne dringend davor, diese LaCie-Platte im RAID1 unter macOS 15. 4 (Sequoia) zu nutzen: Datenverlust ist reale Gefahr.
Im RAID1-Modus wird das Laufwerk zwar erkannt, lässt sich aber nicht aktivieren; das ist mir jetzt zweimal hintereinander passiert. Seagate-Support nennt offenbar Probleme mit HFS+-Formatierungen, während der LaCie RaidManager RAID1 automatisch in HFS+ formatiert. Im Apple-Support-Forum berichten mehrere Nutzer von genau diesem Fehler.
Im Festplattendienstprogramm ist die Platte sichtbar, der Datencontainer jedoch ausgegraut und nicht aktivierbar; auch Terminal-Befehle helfen nicht. Am Ende blieb nur die Einsendung zur professionellen Datenrettung.
Das LaCie 2big Dock (Thunderbolt) sollte als permanentes Dock am Mac dienen, scheitert aber am aggressiven Ruhemodus: die Platten schlafen bereits nach wenigen Sekunden und der Modus ist nicht abschaltbar. Bei App-Wechsel (Mail, Browser) müssen die Laufwerke beim Zurückkehren jeweils ~15 Sekunden aufwachen, was Finder- und Systemzugriffe stark verlangsamt und das Mac-System zeitweise unbenutzbar macht. Dadurch ist das Gerät als Dock ungeeignet; als gelegentliche externe Festplatte ist der Preis zu hoch. Fazit: gute Idee, mangelhafte Umsetzung — für den Nutzer ein Fehlkauf.
Kurz und bündig: Positiv: ansprechendes NAS‑Design, obwohl mir die silbernen Varianten besser gefallen hätten. Negativ: Ökologisch fragwürdig ist das Mitliefern von fünf verschiedenen Kabeln statt einfacher Adapterplatten. Das externe Netzteil ist mit 15 cm plus Kaltgerätestecker unnötig sperrig – moderner geht kompakter. Das Lüftungskonzept ist problematisch: Abluftöffnungen nur im Gehäuseboden, innen durch eine Metallplatte von der Docking‑Einheit abgetrennt, dazu verdeckt der Lüfter die Hauptplatine.
Festplatten benötigen Schrauben statt eines Klick-/Hot‑Swap‑Systems. RAID‑Umschaltung nur per Software, kein Hardware‑Schalter. Der blaue Frontknopf leuchtet nur noch und dient nicht mehr zum Ein-/Ausschalten; der tatsächliche Powerbutton steckt unpraktisch auf der Rückseite. Angesichts des Preises wären Enterprise‑Platten (z.
B. Seagate Exos) anstelle ausschließlich eingesetzter IronWolf Pro empfehlenswert.
Vorsicht!!!Nach etwas mehr als 1 Jahr, waren beide Festplatten nicht mehr lesbar. Nur durch ein Data recovery Programm konnte ich das schlimmste noch abwenden. Absolut keine weiter Empfehlung!!!. Rezension auf Amazon zu Ende lesen.
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