Dawicontrol DC-610e RAID SATA3 Controller
- PCIe 2.0 x1-Slot Passt in jedes moderne System ohne größere Steckplätze zu blockieren
- RAID 1 und JBOD Datensicherung durch Spiegelung oder Kapazitätserweiterung ohne Redundanz
- Marvell 88SE9128-Chipsatz Bewährte Basis für stabile SATA-Kommunikation und RAID-Verwaltung
- 600 MB/s Transferrate Volle SATA III-Geschwindigkeit für angeschlossene Laufwerke
- Externer SATA III-Port Verbindet bis zu zwei Laufwerke außerhalb des Gehäuses
- AHCI-Unterstützung Moderne Laufwerksverwaltung und Hot-Plug-Funktionalität im Betrieb
-
Günstigster Preis
38,75 €
Versand: 5,85 €
Gesamt: 44,60 €
→ zum Angebot
-
40,55 €
Versand: kostenfrei
Gesamt: 40,55 €
→ zum Angebot
-
51,50 €
Versand: kostenfrei
Gesamt: 51,50 €
→ zum Angebot
-
66,78 € Versand: kostenfrei Gesamt: 66,78 € → zum Angebot
Dawicontrol DC-610e RAID – SATA-Erweiterung mit RAID-Funktionalität für PC-Systeme
Der Controller erweitert bestehende PC-Systeme um einen zusätzlichen externen SATA III-Anschluss und bringt dabei RAID-Funktionalität mit. Über einen einzelnen PCIe 2.0 x1-Slot lässt sich das Mainboard um Storage-Optionen ergänzen, ohne größere Steckplätze zu blockieren. Der verbaute Marvell 88SE9128-Chipsatz unterstützt Transferraten bis 600 MB/s und ermöglicht den Betrieb von RAID 1 sowie JBOD-Konfigurationen. Diese Kombination macht die Karte interessant für Anwender, die externe Festplatten-Arrays mit Datensicherung aufbauen möchten, ohne auf dedizierte NAS-Systeme zurückzugreifen. Die kompakte PCIe x1-Bauform passt in nahezu jedes System und lässt leistungsstärkere Slots für Grafikkarten oder andere Erweiterungen frei.
RAID 1 und JBOD für externe Storage-Lösungen
Das Gerät bietet zwei RAID-Level für unterschiedliche Einsatzszenarien. RAID 1 spiegelt Daten auf zwei Laufwerke und schützt damit vor Datenverlust bei Ausfall eines Laufwerks – eine sinnvolle Absicherung für Backups oder wichtige Projektdaten. Der JBOD-Modus kombiniert mehrere Laufwerke zu einem logischen Volume, ohne Redundanz einzubauen. Diese Flexibilität ermöglicht es, denselben Controller sowohl für gesicherte Archive als auch für erweiterten Speicherplatz zu nutzen. Über den externen SATA III-Port lassen sich zwei Kanäle ansprechen, was den Aufbau eines kleinen RAID-Verbunds außerhalb des Gehäuses erlaubt. Die AHCI-Funktionalität gewährleistet moderne Laufwerksverwaltung und Hot-Plug-Fähigkeit im Betriebssystem. System-Builder erhalten damit eine kostengünstige Möglichkeit, RAID-Funktionen nachzurüsten, ohne auf teure Mainboard-Upgrades angewiesen zu sein.
Dawicontrol DC-610e RAID Test
Ich wollte meinen Computer aufrüsten, aber ohne viel Geld auszugeben. Mit der PCIe x1 2. 0 Schnittstelle habe ich meine Samsung SSD 840 PRO problemlos an mein altes Board angeschlossen. Obwohl diese Schnittstelle vielleicht nicht die beste Wahl für meine Samsung 830 60 GB SSD ist, war es für mich der perfekte Kompromiss zwischen Leistung und Kosten.
Der Gewinn an Leistung im Vergleich zu den vorhandenen SATA-Ports war für mich mehr als zufriedenstellend. Mein DFI LANPARTY JR X58-T3H6 Board mit einem i7 920 Prozessor wurde dadurch erheblich schneller. Die AS SSD Benchmark-Ergebnisse sprechen für sich: schnelle Lese- und Schreibgeschwindigkeiten sowie niedrige Zugriffszeiten. Insgesamt bin ich mit dem Controller sehr zufrieden und kann ihn auf jeden Fall weiterempfehlen.
Der DC-610E erfüllt voll und ganz seinen Zweck, indem er sich problemlos als passiver Controller im System einbinden lässt. Dank der Möglichkeit, das BIOS zu deaktivieren, kann man eine externe Festplatte über die e-SATA-Buchse mit hoher Geschwindigkeit anschließen. Auch die Integration in ein bereits bestehendes RAID-System ist laut Anleitung möglich.
Persönlich nutze ich jedoch die externe Festplatte außerhalb eines RAID-Verbunds. Bei anderen Controllern hatte ich Schwierigkeiten, da sich das BIOS beim Booten in den Vordergrund drängte und das System bei Anschluss an mehrere Controller nicht mehr startete. Die Deaktivierung des BIOS ist nur mit dem DOS-Tool auf der CD möglich, nicht jedoch mit dem Windows-basierten RAID-Control-Tool. Insgesamt bin ich mit dem DC-610E sehr zufrieden und kann ihn uneingeschränkt empfehlen.
Der Controller funktioniert einwandfrei und ist leicht zu konfigurieren. Allerdings verlangsamt er meinen Bootvorgang, da er beim Initialisieren der Karte Zeit in Anspruch nimmt. Die Bootzeit hat sich von 19 Sekunden mit Samsung SSD 830 auf über 32 Sekunden nach dem Einbau des Controllers, Treiber- und Biosupdates verlängert. Trotzdem hat der Controller meine Raid0-Array-Aufgabe erfolgreich bewältigt.
Es ist schade, dass mein Onboard-Raid-Controller mein System nicht so stark beeinträchtigt. Trotzdem empfehle ich den Controller aufgrund seines guten Preis-Leistungs-Verhältnisses und seiner Leistungsfähigkeit. Wenn er in einem High-End-System verwendet wird, könnte er etwas überfordert sein :-).
Leider erreicht der aktuelle Dawicontrol-Controller nicht mehr die frühere Qualität. Besonders unter Linux war Dawicontrol früher problemlos ein No-Brainer. Dieses Modell wird vom aktuellen Linux Kernel 6 nicht automatisch erkannt; nur mit manuellen Anpassungen läuft es. Schade — die Performance war früher deutlich besser. Für einfache SOHO-Einsätze ist die Hardware jedoch akzeptabel, Kompatibilität und Plug-and-Play-Fähigkeit bleiben verbesserungswürdig.
Um eine Frage stellen zu können, musst du dich zunächst einloggen.
Weitere beliebte Suchen
Ratgeber & Wissen