Testmagazin - 4 Filterkaffeemaschinen mit Mahlwerk Testsieger
4 Filterkaffeemaschinen mit Mahlwerk im Test-Vergleich von Testmagazin
04/2025 - Testmagazin
Inhaltsverzeichnis
- Welche Filterkaffeemaschinen mit Mahlwerk konnten im ETM Testmagazin überzeugen?
- Warum eine Maschine mit Mahlwerk?
- Wer hat im Test überzeugt?
- Welche weiteren Modelle überzeugten?
- Welche Maschine rundet das Testfeld ab?
- Was können alle Modelle besonders gut?
- Was unterscheidet die Modelle voneinander?
- Fazit: Für wen lohnt sich der Griff zur Kaffeemaschine mit Mahlwerk?
Welche Filterkaffeemaschinen mit Mahlwerk konnten im ETM Testmagazin überzeugen?
In der Ausgabe 04/2025 widmete sich das ETM Testmagazin neben klassischen Filtermaschinen auch einer besonderen Gruppe: Filterkaffeemaschinen mit integriertem Mahlwerk. Insgesamt vier solcher Modelle traten zum Vergleichstest an – alle mit dem Ziel, durch frisch gemahlene Bohnen ein Maximum an Aroma zu entfalten. Im Fokus standen dabei nicht nur die Brühleistung und Temperaturwerte, sondern auch die Qualität der Mahlfunktion, die Bedienfreundlichkeit und die Vielfalt an Einstellungsmöglichkeiten.
Warum eine Maschine mit Mahlwerk?
Für viele Kaffeegenießer beginnt guter Geschmack mit dem Mahlen der Bohnen. Denn die in Kaffeebohnen enthaltenen Aromastoffe sind empfindlich und verflüchtigen sich rasch nach dem Mahlen. Eine Filtermaschine mit integriertem Mahlwerk garantiert, dass der Kaffee erst unmittelbar vor dem Brühen zerkleinert wird – das bringt Frische und Tiefe ins Aroma. Gleichzeitig ermöglichen solche Maschinen oft eine besonders präzise Steuerung des Brühvorgangs und bieten damit Komfort auf dem Niveau eines Vollautomaten – zu einem deutlich günstigeren Preis.
Wer hat im Test überzeugt?
Den Testsieg sicherte sich der Filterkaffee-Vollautomat FILKA KA 4853 von Severin mit der Gesamtnote „sehr gut“ (95,1 %). Das Gerät beeindruckte im Test mit einem exzellenten Bedienerlebnis, das stark an einen modernen Vollautomaten erinnert. Die Brühzeit ist kurz, die Temperatur durchweg hoch, und nahezu alle Parameter – von der Mahlmenge über das Aroma bis hin zur Brühmenge – lassen sich personalisieren. Wer ein intuitives, leistungsstarkes und hochwertig verarbeitetes Modell sucht, wird hier fündig.
Welche weiteren Modelle überzeugten?
Auf Platz zwei landete die Philips HD7900/50, ebenfalls mit „sehr gut“ (94,3 %). Sie zeichnet sich durch einen clever konstruierten Bohnenbehälter aus, der den parallelen Einsatz zweier Bohnensorten erlaubt – ein echtes Alleinstellungsmerkmal im Testfeld. Auch das Brüh- und Warmhalteverhalten ist sehr stark, und selbst Cold-Brew-Kaffee lässt sich zubereiten. Das Bedienkonzept ist modern, die Verarbeitung robust und durchdacht. Gerade für Kaffeefans, die zwischen verschiedenen Sorten wechseln wollen, ist dieses Modell besonders interessant.
Ebenfalls auf sehr hohem Niveau liegt der KRUPS Grind Aroma XL KM8428, der mit „sehr gut“ (93,8 %) auf Rang drei landet. Die Maschine bietet viele einstellbare Parameter, ein besonders harmonisches Bedienfeld und eine starke Materialanmutung. Die Brühleistung ist hoch, ebenso wie die Temperaturstabilität. Positiv fiel im Test auch auf, dass das Warmhalten individuell anpassbar ist – so bleibt der Kaffee genau so heiß, wie man ihn mag.
Welche Maschine rundet das Testfeld ab?
Den vierten Platz belegt die Russell Hobbs Grind & Brew 25610-56 mit ebenfalls sehr guter Bewertung (92,1 %). Auch dieses Modell erlaubt frisch gemahlenen Kaffeegenuss und bietet viele Komfortfunktionen. Zwar ist der Warmhalteprozess nicht ganz so effektiv wie bei den anderen Kandidaten, und auch das Zubehör fällt etwas spärlicher aus, doch im Alltag punktet die Maschine mit solider Leistung, gutem Bedienkomfort und ausgewogener Aromatik.
Was können alle Modelle besonders gut?
Die vier getesteten Maschinen zeigen klar, dass integrierte Mahlwerke einen erheblichen Mehrwert bringen. Alle Geräte liefern durch die frische Mahlung ein deutlich intensiveres Aroma als herkömmliche Maschinen, die mit vorgemahlenem Pulver arbeiten. Zudem erlauben sie eine sehr genaue Dosierung und geben Nutzerinnen und Nutzern die Möglichkeit, das Geschmackserlebnis auf ihre persönlichen Vorlieben abzustimmen. Dank individuell einstellbarer Mahlgrade, Brühmengen und Aromastufen wird der morgendliche Kaffee zur maßgeschneiderten Angelegenheit.
Was unterscheidet die Modelle voneinander?
Die Unterschiede liegen vor allem in der Ausstattung und beim Bedienkomfort. Während Severin mit einem vollintegrierten System und einem besonders nutzerfreundlichen Display überzeugt, punktet Philips mit seiner Zwei-Bohnen-Funktion. KRUPS bietet viel Flexibilität bei den Warmhaltezeiten und glänzt mit einer durchdachten Menüführung. Russell Hobbs hingegen überzeugt mit einem besonders kompakten Design und einem sehr intuitiven Handling, auch wenn die thermische Leistung etwas hinter der Konkurrenz zurückbleibt.
Fazit: Für wen lohnt sich der Griff zur Kaffeemaschine mit Mahlwerk?
Der Test des ETM Testmagazins zeigt deutlich: Filterkaffeemaschinen mit integriertem Mahlwerk bringen deutlich mehr Aroma und Flexibilität – und das auf einem Komfortniveau, das sonst oft nur Vollautomaten vorbehalten ist. Wer regelmäßig frischen Kaffee genießt und keine Kompromisse beim Geschmack machen will, für den ist ein solches Modell eine lohnenswerte Investition.
Insbesondere die Geräte von Severin, Philips und KRUPS empfehlen sich für Nutzerinnen und Nutzer mit hohen Ansprüchen an Individualisierung, Technik und Bedienkomfort. Wer etwas weniger investiert, bekommt mit Russell Hobbs dennoch ein sehr solides Gerät mit überzeugender Brühleistung. Letztlich ist die Wahl eine Frage des Budgets – die Frische des Kaffeearomas ist mit allen vier Maschinen garantiert.