Rennrad Radsportmagazin - 15 Rennrad- und Gravelhelme Testsieger

15 Rennrad- und Gravelhelme im Test-Vergleich von Rennrad Radsportmagazin

Rennrad Radsportmagazin

08/2024 - Rennrad Radsportmagazin

Passform, Schutz und Gewicht: Ein großer Vergleich von 15 Rrennrad- und Gravelhelmen

Das Magazin Rennrad hat 15 verschiedene Helme für Rennrad- und Gravel-Einsätze getestet, um herauszufinden, welche Modelle den besten Schutz bieten und gleichzeitig leicht, gut belüftet und komfortabel sind. Der Test konzentrierte sich auf Helme bis 180 Euro und bewertete sie nach wichtigen Kriterien wie Passform, Verschluss- und Verstellsystemen, Sicherheitstechnologien, Preis-Leistungs-Verhältnis und zusätzlichen Features.

Die primäre Aufgabe eines Helms ist der Schutz des Kopfes. Dennoch wird von modernen Helmen erwartet, dass sie viel mehr bieten, besonders im Rennrad- und Gravelbereich. Neben einem geringen Gewicht und optimaler Belüftung muss der Helm gut sitzen und einfach an die individuelle Kopfform anpassbar sein. Dabei stellten die Tester von RennRad fest, dass selbst preiswertere Modelle, wie etwa der Abus Powerdome ACE, hervorragende Belüftung und eine gute Passform bieten können, auch wenn sie nicht mit den teuersten Schutztechnologien ausgestattet sind.

Welche Unterschiede gibt es zwischen Rennrad- und Gravelhelmen?

Ein zentraler Aspekt des Tests war die Untersuchung der Unterschiede zwischen Rennrad- und Gravelhelmen. Grundsätzlich eignen sich Rennradhelme auch für das Graveln und umgekehrt. Der Test zeigte jedoch, dass Gravelhelme oft über spezielle Ausstattungsmerkmale verfügen, die für das Offroad-Fahren optimiert sind. Diese bieten beispielsweise eine weiter heruntergezogene Helmschale im Nackenbereich, was zusätzlichen Schutz bietet, aber manchmal auf Kosten der Belüftung geht. Helme wie der Specialized Search, der sowohl für Rennrad- als auch für Gravel-Fahrer konzipiert wurde, demonstrieren jedoch, dass auch eine Kombination aus beidem möglich ist.

Wie wurden Sicherheit und Komfort der Fahrradhelme bewertet?

Sicherheitstechnologien wie MIPS (Multi-Directional Impact Protection System) spielen eine immer wichtigere Rolle bei der Helmwahl. Im Test von RennRad waren acht der getesteten Helme mit einer Version dieses Systems ausgestattet. Diese Technologie soll die Rotationskräfte, die bei einem Sturz auf den Schädel wirken, reduzieren und damit das Verletzungsrisiko verringern. Helme, die zusätzlich über verstärkte Strukturen aus Karbonfaserverbundstoffen verfügen, wie der Lazer Strada KinetiCore, erzielten besonders hohe Sicherheitsbewertungen.

Auch Komfort und Passform wurden im Test genau unter die Lupe genommen. Eine gut durchdachte Belüftung und ein anpassbares Verstellsystem sind entscheidend für lange Fahrten. Modelle mit innovativen Anpassungsmechanismen, wie der HJC Valeco 2, der über ein selbstjustierendes System verfügt, punkteten hier besonders.

Welches Fazit zog das Magazin RennRad?

Der Test zeigt, dass auch Fahrradhelme im mittleren Preissegment, zwischen 100 und 180 Euro, hervorragenden Schutz und Komfort bieten können. Der Preis ist dabei nur ein Teil des Gesamtbildes – viel wichtiger ist die individuelle Passform und wie gut sich der Helm an die Kopfform anpasst. Während teurere Modelle oft zusätzliche Features und Sicherheitstechnologien bieten, bewährten sich auch einfachere Helme im Test.

Der Test von RennRad unterstreicht die Wichtigkeit, beim Helmkauf auf die Passform und individuelle Bedürfnisse zu achten. Auch ein günstiger Helm kann hervorragenden Schutz bieten, wenn er gut sitzt und über grundlegende Sicherheitsfeatures verfügt.