Rennrad Radsportmagazin - 12 Rahmentaschenvergleich Testsieger

12 Rahmentaschenvergleich im Test-Vergleich von Rennrad Radsportmagazin

Rennrad Radsportmagazin

05/2023 - Rennrad Radsportmagazin

Der große Rennrad-Rahmentaschen-Test: 12 Modelle im direkten Vergleich

Rahmentaschen gehören zu den unverzichtbaren Ausrüstungsgegenständen für Radurlaube, Abenteuer und Langstreckentouren. Sie bieten eine effiziente und praktische Art und Weise, Gepäck direkt am Fahrrad zu verstauen, ohne einen zusätzlichen Gepäckträger montieren zu müssen.

Über Rahmentaschen

Rahmentaschen werden in das Dreieck zwischen Oberrohr, Unterrohr und Sattelrohr eingehängt. Sie sind in verschiedenen Größen und Formen erhältlich und lassen sich leicht am Fahrrad befestigen. Ihre Vielseitigkeit macht sie zu einer hervorragenden Option für Bikepacking-Touren, bei denen Leichtigkeit und Effizienz entscheidend sind. Je nach Modell und Größe bieten Rahmentaschen Platz für alles Notwendige wie Schlafsack, Klamotten, Werkzeuge oder sogar einen Campingkocher. Sie sind so konzipiert, dass sie das Gleichgewicht des Rads nicht beeinträchtigen und die Fahrleistung nicht negativ beeinflussen. Obwohl Rahmentaschen in der Regel wasserdicht oder zumindest wasserabweisend sind, gibt es Modelle mit zusätzlichen Regencovern für einen noch besseren Schutz.

Der Test

Das Magazin Rennrad hat sich in einem umfangreichen Vergleichstest mit insgesamt 49 Rad-Gepäcktaschen beschäftigt. In diesem Artikel konzentrieren wir uns auf die 12 Rahmentaschen, die getestet wurden. Der Test fokussierte sich auf Taschen und Teile, die ohne bereits am Rahmen befindliche Schrauben oder Ösen montiert werden können. Wichtig war auch, dass sie am Rennrad oder Gravelbike ohne Gepäckträger oder andere Montagehilfen eingesetzt werden können.

Ausstattung & Befestigung

Bei der Ausstattung der Rahmentaschen gab es Unterschiede hinsichtlich der Aufteilung der Staufächer und des Regenschutzes. Einige Taschen boten eine interne Raumaufteilung oder sogar ein zusätzliches Staufach oder -netz an, während andere lediglich ein großes Staufach besaßen. Die Befestigung erfolgte bei allen Modellen mittels Klett- und Zurrgurten. Unterschiede gab es bei den Rahmenschutzoptionen, die von Rahmenschutz-Stickern über gummierte Kletts bis hin zu weichen Bumpern und Spacern reichten.

Größen- & Gewichtsunterschiede

Je nach Hersteller variierte die Größenauswahl erheblich. Die Hersteller bieten oft Schablonen an, um zu überprüfen, ob die Tasche in das Rahmendreieck des eigenen Rades passt. Auch das Gewicht der Rahmentaschen unterschied sich: Während die Taschen von Apidura oder Evoc auf Leichtigkeit ausgelegt waren, setzten andere Modelle wie die aus der Kollaboration von Specialized mit Fjällraven auf Robustheit und Volumen.

Sicherheitsfaktoren

Auch in Bezug auf Sicherheit gab es Unterschiede: Einige Hersteller integrierten Reflektoren und Befestigungsmöglichkeiten für Lampen oder Blinklichter in ihre Modelle. Zudem verfügten einige Taschen über ein Luftventil, das vor allem Sinn ergab, wenn die Innentaschen zu 100 Prozent luft- und wasserdicht verschlossen werden konnten. So ließen sich die Stausäcke stärker komprimieren und wertvoller Packplatz einsparen.

Fazit

Im großen Rennrad-Vergleichstest zeigte sich, dass Rahmentaschen vielfältige und effiziente Lösungen für den Transport von Gepäck auf dem Fahrrad darstellen. Je nach individuellen Bedürfnissen und Präferenzen – sei es Leichtigkeit, Robustheit, Volumen oder Sicherheit – dürfte für jeden Radfahrer das passende Modell dabei sein.

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