outdoor - 26 Tourenski Testsieger

26 Tourenski im Test-Vergleich von outdoor

outdoor

12/2025 - outdoor

Welche Tourenski bringen Aufstieg und Abfahrt in Einklang?

Immer mehr Skitourengeherinnen und -geher wünschen sich Ski, die nicht nur beim Aufstieg leicht und effizient sind, sondern auch bergab auf unterschiedlichen Schneeverhältnissen überzeugen. Genau hier setzt die aktuelle Testreihe des Magazins Ski an: Im Mittelpunkt standen sogenannte Allround-Tourenski mit rund 95 Millimetern Mittelbreite – ein Segment, das sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt hat. Diese Modelle sollen leicht genug für längere Anstiege sein, gleichzeitig aber Stabilität und Fahrfreude auf der Abfahrt bieten, auch bei wechselhaften Bedingungen. Getestet wurde unter realen Bedingungen – auf der Piste, im Gelände, im Powder und auf hartem Untergrund.

Was unterscheidet moderne Allround-Modelle von früheren Tourenski?

Früher galten Tourenski als reine Aufstiegsgeräte – schmal, minimalistisch und oft nur mit Kompromissen bei der Abfahrt zu fahren. Inzwischen jedoch haben viele Hersteller Konstruktionen entwickelt, die mehr können: Leichte Materialien wie Carbon oder Titanal sorgen für Gewichtsersparnis, ohne dabei an Fahreigenschaften einzubüßen. Im Test zeigte sich deutlich, dass Allround-Tourer heute sowohl auf der Piste als auch im Tiefschnee eine gute Figur machen – manche Modelle sogar mit sportlicher Präzision und hoher Spurtreue. Das Magazin Ski betont, dass es gerade diese Balance ist, die moderne Tourenski auszeichnet.

Welche Rolle spielt die Breite bei der Auswahl?

Der Test nahm sich gezielt Ski mit etwa 95 Millimetern Breite unter der Bindung vor – eine Maßeinheit, die sich in der Praxis bewährt hat. Während schmalere Ski vor allem im Aufstieg leichter zu handhaben sind, fehlt ihnen im Tiefschnee oft der nötige Auftrieb. Breitere Freetour-Modelle bieten zwar exzellente Powder-Performance, bringen aber deutlich mehr Gewicht auf die Waage. Die getesteten Allrounder bewegen sich mit rund 2,7 bis 3 Kilogramm pro Paar im mittleren Bereich und erwiesen sich als äußerst vielseitig. Besonders auf wechselnden Untergründen – etwa zwischen weichem Neuschnee, zerfahrenen Abschnitten und kompaktem Altschnee – spielten sie ihre Stärken aus.

Für wen eignen sich die getesteten Ski?

Der Test des Magazins Ski zeigt: Die Bandbreite der Allround-Modelle ist groß – vom fehlerverzeihenden Ski für Einsteiger bis hin zum sportlichen Gerät für ambitionierte Fahrer. Entscheidend ist daher weniger die absolute Performance als die Passform zur eigenen Tourengewohnheit. Wer gerne längere Aufstiege geht und gleichzeitig Wert auf eine solide Abfahrtsleistung legt, findet in dieser Kategorie zuverlässige Begleiter für viele Einsatzzwecke. Zudem eignen sich einige Modelle durch ihre stabile und gleichzeitig leichte Bauweise auch hervorragend für den Einsatz auf der Piste – besonders an Tagen, an denen die Bedingungen wechselhaft sind oder das Gelände keine Powderabfahrten verspricht. Das macht sie zu echten Alleskönnern im Tourenalltag.

nach oben