Foto Magazin - 2 Objektive Testsieger

2 Objektive im Test-Vergleich von Foto Magazin

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02/2026 - Foto Magazin

Wie gut ist das neue Nikkor Z 2,8/24-70 mm S II?

Nikon hat sein Standardzoom für das Z-System überarbeitet – das Ergebnis: das Nikkor Z 2,8/24-70 mm S II. Die Redaktion von fotoMAGAZIN hat die Neuauflage ausführlich getestet – im Labor und in der Praxis – und mit dem beliebten Vorgängermodell verglichen.

Was hat sich zum Vorgänger verändert?

Optisch fällt der Unterschied sofort ins Auge: Das neue Modell ist zwar im Ruhezustand etwas länger, bleibt aber beim Zoomen konstant – ein Vorteil des Innenzooms. Zudem ist das Objektiv mit 675 Gramm spürbar leichter als der Vorgänger (805 g), was im Alltag deutlich angenehmere Handhabung bedeutet.

Neu ist auch der überarbeitete Einstellring, der sich nun zwischen gerastetem und lautlosem Betrieb umschalten lässt. Nikon verzichtet dafür auf das OLED-Display des ersten Modells. Zwei programmierbare Funktionstasten, ein AF/MF-Schalter sowie ein Fokus-Limiter ergänzen die Ausstattung.

Für wen lohnt sich der Innenzoom?

Gerade Filmer profitieren: Das neue Objektiv verändert beim Zoomen nicht seine Länge, was Stabilität auf Gimbals verbessert. Auch das Focus Breathing fällt geringer aus – bei Videoaufnahmen bleibt der Bildausschnitt stabiler. Außerdem sind durch das fest verbaute Design weniger bewegliche Teile der Witterung ausgesetzt – gut für den Außeneinsatz.

Und wie ist die optische Leistung?

Im Labor konnte das Nikkor Z 2,8/24-70 mm S II an der Z8 hohe Auflösungen in der Bildmitte erzielen. Allerdings zeigte sich bei offener Blende besonders im Weitwinkel und im mittleren Bereich ein deutlicher Schärfeabfall zu den Rändern. Abblenden auf f/4 oder f/5,6 verbessert die Randauflösung spürbar. Bei 70 mm ist der Randabfall am geringsten.

Die Randabdunklung ist selbst mit aktivierter Korrektur in der Kamera bei f/2,8 sichtbar – insbesondere bei 24 und 40 mm. Das lässt sich durch Abblenden deutlich reduzieren. Die Verzeichnung wird in JPEGs vollständig korrigiert, in Raw-Dateien ist sie jedoch ohne Profil sichtbar.

Schneller und leiser: der neue Autofokus

Erstmals kommt bei Nikon ein neuer Autofokusmotor zum Einsatz: der Silky Swift Voice Coil Motor (SSVCM). In Kombination mit Kameras wie der Z8 arbeitet der AF tatsächlich spürbar schneller und leiser als beim Vorgänger – ein klarer Pluspunkt für alle, die auf schnelle Reaktionen angewiesen sind.

Was kostet das Ganze?

Mit einer UVP von rund 2900 Euro ist die neue Version rund 800 Euro teurer als das Vorgängermodell. Dafür gibt es eine überarbeitete Mechanik, neue Funktionen und einige praktische Verbesserungen im Detail. Wer allerdings mit der Bildqualität des alten Modells zufrieden war, muss den Umstieg nicht zwingend machen.

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