Computer Bild - 2 Aqara Anwesenheitssensoren Testsieger

2 Aqara Anwesenheitssensoren im Test-Vergleich von Computer Bild

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03/2025 - Computer Bild

Test: Aqara FP2 und FP1E – Smarte Präsenzmelder mit Sturzerkennung im Vergleich

Die Präsenzmelder FP2 und FP1E von Aqara setzen auf moderne Radartechnologie statt herkömmlicher Infrarotsensoren. Sie erkennen selbst kleinste Bewegungen und registrieren, ob sich Personen im Raum befinden – auch wenn sie still sitzen oder liegen. Der FP2 bietet zusätzliche Funktionen wie das Zählen von Personen, eine Raumaufteilung in Zonen und eine Sturzerkennung. Im Test überzeugten beide Modelle durch schnelle Reaktionen und präzise Erkennung.

Wie funktionieren die Sensoren?

Im Gegensatz zu klassischen Bewegungsmeldern nutzen die Sensoren die sogenannte „Millimeter-Wave“-Technologie (mmWave), um Bewegungen und Anwesenheit zu erfassen. Dabei registrieren sie selbst minimale Mikrobewegungen, etwa beim Arbeiten am Schreibtisch oder beim Lesen auf dem Sofa.

Der Erfassungsbereich reicht bis zu 8 Meter in die Tiefe und 6 Meter in die Breite, mit einem Blickwinkel von 120 Grad. Für größere Räume lassen sich mehrere Sensoren kombinieren. Die Geräte sind größer als herkömmliche Bewegungsmelder und benötigen eine dauerhafte Stromversorgung über ein USB-Kabel, da die Radartechnologie mehr Energie verbraucht. Ein Netzteil ist nicht im Lieferumfang enthalten.

Welche Unterschiede gibt es zwischen FP2 und FP1E?

Die beiden Modelle unterscheiden sich vor allem in ihrer Funktionalität und der Art der Verbindung: Aqara FP2:

  • Verbindung per WLAN, kein Hub erforderlich
  • Erkennt die Anzahl und Position von Personen im Raum
  • Ermöglicht die Aufteilung des Raumes in bis zu 30 Zonen (z. B. Küchenbereich, Essbereich, Sofa)
  • Integrierter Helligkeitssensor für smarte Lichtsteuerung
  • Erfasst Wach- und Schlafphasen, Herzschlag und Atemfrequenz
  • Sturzerkennung bei Deckenmontage

Aqara FP1E:

  • Verbindung über ZigBee, Aqara-Hub erforderlich (ab 30 Euro)
  • Erkennt Bewegung und Anwesenheit, jedoch keine Zonenaufteilung oder Personenanzahl
  • Kein Helligkeitssensor und keine Sturzerkennung

Wie gut funktionierte die Erkennung im Test?

Im Test zeigten beide Sensoren eine zuverlässige Erkennung. Sie registrierten Personen auch dann, wenn sie sich nicht bewegten. Das funktionierte sowohl im Sitzen als auch im Liegen. Sobald die Testperson den Raum verließ, wurde die Abwesenheit schnell gemeldet. Die Erkennung funktionierte auch bei mehreren Personen gleichzeitig.

Dank KI-Personenerkennung lassen sich Haustiere und Saugroboter ausschließen, sodass keine Fehlauslösungen auftreten. Besonders beeindruckend war die Fähigkeit des FP2, verschiedene Zonen zu unterscheiden. So konnte das Licht beispielsweise erst in der Küche, dann im Essbereich und schließlich in der Sofaecke aktiviert werden.

Wie funktioniert die Sturzerkennung?

Der FP2 verfügt über eine Sturzerkennung, die bei Deckenmontage Personen erkennt, die auf dem Boden liegen. Im Test löste der Sensor zuverlässig Alarm aus, sobald die Testperson sich plötzlich hinlegte und regungslos verharrte. Die Benachrichtigung wurde umgehend an den Notfallkontakt gesendet. Allerdings überwacht der Sensor nur einen kreisförmigen Bereich mit einem Durchmesser von maximal 4 Metern. Zudem muss das Kabel für die Deckenmontage entsprechend verlegt werden, was etwas aufwendig ist.

Wie werden die Aqara Sensoren installiert und eingerichtet?

Die Installation ist einfach: Die Sensoren werden per USB-Kabel mit Strom versorgt und können dank der verstellbaren Magnethalterung flexibel an der Wand oder Decke montiert werden. Die Einrichtung erfolgt über die Aqara-App, die auch die Verwaltung anderer Aqara-Geräte ermöglicht. Der FP2 verbindet sich direkt per WLAN, während der FP1E einen ZigBee-Hub benötigt. Beide Modelle erfordern ein Benutzerkonto in der App.

Mit welchen Smart-Home-Systemen sind die Sensoren kompatibel?

Beide Aqara Sensoren unterstützen gängige Smart-Home-Systeme wie Amazon Alexa, Google Assistant, Apple Home und Home Assistant. Dank Matter-Unterstützung lassen sie sich problemlos in unterschiedliche Plattformen integrieren. Im Test funktionierte die Kopplung mit Apple Home reibungslos, sodass Automationen wie die smarte Lichtsteuerung präzise umgesetzt wurden.

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