Computer Bild - 4 Gaming-Headsets ab 100 Euro Testsieger
4 Gaming-Headsets ab 100 Euro im Test-Vergleich von Computer Bild
In diesem Vergleich wurden getestet:
01/2026 - Computer Bild
Inhaltsverzeichnis
Was bieten Gaming-Headsets ab 100 Euro mehr?
Wer etwas tiefer in die Tasche greift, bekommt beim Gaming-Headset nicht nur besseren Klang, sondern meist auch mehr Komfort und durchdachte Funktionen. COMPUTER BILD hat vier Modelle ab 100 Euro getestet – mit spannenden Unterschieden.
Lohnt sich der Aufpreis beim Sound?
Ja, vor allem bei Klangqualität und Raumdarstellung. Das Sony Inzone H9 II überzeugt im Test mit einem sehr ausgewogenen Soundbild – klar, präzise, mit nur minimalem Bassschwund. Auch die Ortbarkeit ist exzellent – in Spielen wie „ARC Raiders“ oder „Battlefield 6“ lassen sich Gegner präzise lokalisieren. SteelSeries liefert mit dem Nova Elite ebenfalls eine sehr gute räumliche Darstellung, beim Klang selbst fehlt aber etwas Wärme.
Wie sieht es mit Tragekomfort und Gewicht aus?
Gerade bei langen Sessions zahlt sich gutes Design aus. Die teureren Modelle zeigen hier ihre Stärke. Das Sony-Modell trägt sich trotz knapp 330 Gramm angenehm, auch das Turtle Beach Stealth 700 (3. Generation) überrascht trotz seines hohen Gewichts mit gutem Sitz und ausgewogener Balance. Der Unterschied zu günstigeren Modellen ist vor allem bei Polsterung und Materialqualität spürbar.
Was bringen Game-Hubs und Wechsel-Akkus?
Eine Besonderheit bei den teureren Headsets ist die zusätzliche Hardware: SteelSeries und Razer liefern etwa kleine Basisstationen mit, über die sich gleich mehrere Geräte gleichzeitig verbinden lassen – ganz ohne Dongle-Tausch. Beim Nova Elite von SteelSeries gehört sogar ein zweiter Akku zum Lieferumfang. Der Clou: Einer lädt in der Basis, während der andere genutzt wird – so bleibt das Headset dauerhaft einsatzbereit.
Mikrofon: Klartext oder blechern?
Auch hier zeigt sich der Preisunterschied. Das Sony H9 II liefert am PC eine natürlich klingende Sprachübertragung – an der PlayStation aber etwas schwächer. SteelSeries bietet eine solide Mikrofonqualität, aber mit leicht dumpfer Stimme. Razer punktet zusätzlich mit haptischem Feedback durch Vibrationsmotoren. Logitech ist in dieser Klasse nicht vertreten.
Software mit vielen Extras
Alle Modelle im Test verfügen über eigene Software für Klangprofile und individuelle Anpassungen. Besonders SteelSeries sticht mit der GG-Software heraus: Hier gibt es Voreinstellungen für viele Spiele und Genres – teilweise sogar von Profi-Spielerinnen und Spielern abgestimmt.
Wer profitiert vom High-End-Headset?
Wer regelmäßig spielt, online kommuniziert und auf präzisen Raumklang angewiesen ist, bekommt für den Aufpreis echten Mehrwert. Im Test von COMPUTER BILD zeigen sich die teureren Modelle in allen Disziplinen ausgereifter – ohne überladen zu wirken. Wer dagegen nur gelegentlich zockt, findet auch in der Einstiegsklasse brauchbare Alternativen.