Computer Bild - 3 Externe SSDs mit MagSafe Testsieger
3 Externe SSDs mit MagSafe im Test-Vergleich von Computer Bild
In diesem Vergleich wurden getestet:
26/2025 - Computer Bild
Inhaltsverzeichnis
Was bringt eine SSD mit MagSafe fürs Smartphone?
Wer regelmäßig mit dem Handy filmt, fotografiert oder große Datenmengen bearbeitet, kennt das Problem: Der Speicherplatz wird schnell knapp. Eine clevere Lösung bieten externe SSDs mit MagSafe-Halterung. Sie haften magnetisch direkt am Smartphone und übertragen Daten per USB-C. Computer Bild hat drei dieser Spezial-SSDs getestet und zeigt, was sie im Alltag leisten.
Wie funktioniert der MagSafe-Anschluss bei SSDs?
Der Magnetanschluss dient allein zur Befestigung – der eigentliche Datentransfer läuft über ein kurzes USB-C-Kabel. Das hat im Test gut funktioniert: Die SSDs sitzen sicher am Smartphone und lassen sich nur mit etwas Kraft wieder entfernen. Vorteil gegenüber klassischen externen SSDs: Sie baumeln nicht lose am Kabel, was besonders beim mobilen Einsatz ein echter Pluspunkt ist.
Welche Handys sind kompatibel?
Bei iPhones klappt die Nutzung ab dem iPhone 12 – ausgenommen sind die SE-Modelle. Einige aktuelle Android-Smartphones wie Googles Pixel 10 unterstützen MagSafe-ähnliche Technik („Pixelsnap“) direkt, andere lassen sich mit einer magnetischen Hülle oder einem Klebering nachrüsten. Diese Ringe liegen allen getesteten SSDs bei.
Was sind die Unterschiede beim Tempo?
Alle drei SSDs liefern schnelle Datenraten, unterscheiden sich aber in der Technik. Während die SanDisk Creator Phone SSD mit USB 3.2 Gen 2 arbeitet (max. 1,1 GB/s), nutzen Verbatim und Lexar das schnellere USB 3.2 Gen 2x2 (bis 2,1 GB/s) – zumindest am passenden PC. Am Smartphone wird das Potenzial ohnehin meist durch den USB-Anschluss des Geräts begrenzt. Für große Videodateien ist das aber selten ein Nachteil.
Worauf kommt es in der Praxis an?
Wer viele kleine Dateien überträgt, profitiert von schnellen Reaktionszeiten und hoher IOPS-Leistung. Hier war im Test die Lexar ES5 am flottesten. Aber auch Verbatim und SanDisk lieferten gute Werte. Unterschiede zeigten sich eher bei Details wie Gewicht, Format oder Kabellänge. Die Verbatim war die kompakteste, die Lexar die leistungsstärkste.
Welche SSD passt zu wem?
Laut Computer Bild ist die Lexar ES5 mit rund 200 Euro die beste, aber auch teuerste Lösung. Sie bietet fast zwei Terabyte Speicher, ein hohes Tempo und eine solide Verarbeitung. Wer weniger ausgeben möchte, findet mit der Verbatim SnapBack eine günstigere Alternative. Die SanDisk Creator Phone SSD ist ähnlich schnell, aber etwas weniger effizient beim Datenzugriff – dafür ebenfalls solide verarbeitet.