Computer Bild - 3 360-Grad-Kameras Testsieger

3 360-Grad-Kameras im Test-Vergleich von Computer Bild

Computer Bild

26/2025 - Computer Bild

Wie sinnvoll sind 360-Grad-Kameras heute noch?

Lange galten 360-Grad-Kameras als technische Spielerei. Doch der Test von Computer Bild zeigt: Die aktuellen Modelle sind alltagstauglich, robust und bieten überraschend viele Möglichkeiten – ob beim Wandern, auf Reisen oder für Social-Media-Inhalte. Besonders praktisch ist der Rundumblick: Statt sich auf den perfekten Bildausschnitt zu konzentrieren, nimmt die Kamera einfach alles auf. Was am Ende zu sehen ist, entscheidet man später – direkt am Display, per App oder am Rechner.

Was macht moderne 360-Grad-Kameras aus?

Im Test standen drei Top-Geräte von DJI, Insta360 und GoPro. Sie alle nehmen in 8K auf, bestehen aus zwei Objektiven und fügen die Bilder zu einem vollständigen Rundumblick zusammen. Die Qualität dieser "Stitching"-Prozesse ist inzwischen so gut, dass kaum noch Nähte im Bild sichtbar sind. Dazu kommt eine gute Stabilisierung, die auch in Bewegung für ruhige Aufnahmen sorgt. Ob auf dem Bike, beim Skifahren oder im Straßenverkehr – das Bild bleibt klar.

Welche Unterschiede gibt es im Handling?

Die Bedienung gelingt bei allen drei Modellen über ein Touchdisplay und Tasten. Während sich GoPro auf einfache Modi konzentriert, bietet Insta360 die größte Auswahl an kreativen Aufnahmemöglichkeiten. DJI punktet dagegen mit schnellem Start, kompaktem Format und einem internen Speicher. Die Bearbeitung der Aufnahmen erfolgt meist über eine zugehörige App – hier zeigt sich, wie viel Mühe die Hersteller in die Benutzerführung stecken. Insta360 und DJI machen es besonders einfach, auch ohne Vorkenntnisse.

Wie robust sind die Geräte für den Außeneinsatz?

Alle getesteten Kameras sind wasserdicht und stoßfest – aber mit Unterschieden: DJI übersteht 10 Meter Tiefe, GoPro 5, Insta360 sogar 15. Der Härtetest bei Regen oder auf Tour ist also kein Problem. Kritisch bleibt wie bei allen 360-Cams die exponierte Lage der Linsen. Im Fall eines Sturzes sind sie oft das Erste, was den Boden berührt. Immerhin lassen sie sich bei Insta360 und GoPro einfach selbst austauschen – ein praktisches Detail, das im Alltag zählt.

Wie schneiden Bild und Ton im Test ab?

Die Bildqualität bei Tageslicht überzeugte bei allen Modellen, wobei DJI die höchste Fotoauflösung bietet. In dunkleren Umgebungen zeigten Insta360 und DJI mehr Details als GoPro. Auch beim Ton liefern alle drei überraschend gute Ergebnisse – Stimmen sind verständlich, Wind wird weitgehend herausgefiltert. Wer auf professionelle Tonqualität setzt, sollte dennoch über ein externes Mikrofon nachdenken.

Wie lang hält der Akku durch?

Je nach Auflösung und Bildrate variiert die Laufzeit deutlich. Am längsten hielt im Test die Insta360 X5 durch, mit über zwei Stunden Aufnahmezeit. GoPro und DJI kamen auf rund 70 Minuten. Geladen wird über USB-C, und bei allen Modellen ist die Speicherung der Videos per microSD-Karte möglich. Praktisch: Die DJI Osmo 360 bietet zusätzlich 105 GB internen Speicher – das spart im Notfall die Speicherkarte.

Für wen lohnt sich der Griff zur 360-Grad-Kamera?

Laut Computer Bild sind 360-Grad-Kameras ideal für alle, die flexibel filmen und später kreativ gestalten möchten. Besonders für Content Creator, Action-Fans und Reisende bietet diese Kameratechnik viele Vorteile. Dass sie zudem robust, leicht bedienbar und immer schneller einsatzbereit sind, macht sie auch für den Alltag interessanter. Im Test lagen alle Modelle eng beieinander – mit leichten Vorteilen für Insta360 bei der Gesamtwertung und für DJI beim Preis-Leistungs-Verhältnis.

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