Computer Bild - Die neuen Apple iPad Pro 2025 Testsieger
Die neuen Apple iPad Pro 2025 im Test-Vergleich von Computer Bild
In diesem Vergleich wurden getestet:
23/2025 - Computer Bild
Inhaltsverzeichnis
Wie viel Fortschritt steckt im neuen iPad Pro 2025?
Apple hat das iPad Pro 2025 in zwei Größen – 11 und 13 Zoll – vorgestellt. Anders als beim grundlegenden Redesign im Vorjahr bleibt das Äußere unverändert. Die wahren Neuerungen finden sich im Inneren: Beide Modelle setzen als erste Geräte auf den neuen Apple-Chip M5, der vor allem bei Grafik- und KI-Anwendungen deutlich zulegt. COMPUTER BILD hat die neuen Tablets unter die Lupe genommen.
Was bringt der M5-Chip wirklich?
Im Vergleich zum Vorgänger M4 bringt der neue M5-Prozessor vor allem bei grafiklastigen und KI-basierten Anwendungen spürbar mehr Leistung. Der Vorteil bei Standard-Apps bleibt hingegen moderat. Bis zu 40 Prozent mehr Tempo sind bei entsprechender Software möglich – zum Beispiel bei kreativen Anwendungen oder bei Spielen. Für Nutzer eines iPad Pro mit M1-Chip oder gar älterer A-Serie bedeutet das ein echter Leistungssprung. Wer hingegen bereits ein iPad Pro von 2024 besitzt, wird im Alltag kaum Unterschiede bemerken.
Wie schlagen sich Display und Akkulaufzeit?
Die Displayqualität zählt nach wie vor zu den Stärken der iPad-Pro-Reihe. Beide Modelle sind mit einem „Tandem OLED“-Panel ausgestattet, das Apple als „Ultra Retina XDR“ vermarktet. Die Technik sorgt für extrem hohe Helligkeit – bis zu 1.600 cd/m² bei HDR-Inhalten – und perfekte Kontraste mit tiefem Schwarz. Auch die Farbwiedergabe überzeugt. Unterschiede zwischen dem 11- und dem 13-Zoll-Modell gibt es hier keine.
Auch bei der Akkulaufzeit machen beide Tablets einen Schritt nach vorn: Das iPad Pro 11 Zoll hielt im Test über 10 Stunden durch, das größere Modell fast 10 Stunden. Gleichzeitig laden beide schneller als ihre Vorgänger – mit bis zu 60 Watt.
Lohnt sich das Zubehör?
Beim Zubehör bleibt alles beim Alten – im positiven wie im preislich anspruchsvollen Sinn. Das Magic Keyboard zählt zu den besten Tablet-Tastaturen auf dem Markt, kostet aber je nach Größe 320 oder 370 Euro. Auch der Apple Pencil ist in zwei Varianten erhältlich: als günstiger USB-C-Stift oder als Apple Pencil Pro mit Zusatzfunktionen wie Drucksensor und drehbarem Stiftkopf. Wer zeichnen oder gestalten möchte, profitiert besonders vom Pro-Modell.
Was kosten die neuen Modelle – und für wen lohnen sie sich?
Die Preise starten bei rund 1.100 Euro für das 11-Zoll-Modell mit 256 GB Speicher und reichen je nach Ausstattung bis über 3.000 Euro. Wer sich für die Varianten mit 1 oder 2 Terabyte entscheidet, erhält nicht nur mehr Speicher, sondern auch eine etwas schnellere M5-Version mit zehn statt neun Kernen sowie 16 statt 12 GB RAM. Nur in diesen Ausführungen gibt es außerdem die Nanotextur-Oberfläche für ein weniger spiegelndes Display – gegen Aufpreis.
Für Nutzer älterer iPads, insbesondere mit M1 oder A-Serie, ist das neue Pro eine spürbare Verbesserung. Wer jedoch bereits das iPad Pro 2024 besitzt, hat kaum einen Grund zum Wechsel. Apple liefert 2025 vor allem Feinschliff – auf sehr hohem Niveau.