Computer Bild - 6 Smarte Steckdosen Testsieger

6 Smarte Steckdosen im Test-Vergleich von Computer Bild

Computer Bild

20/2025 - Computer Bild

Welche Aufgabe lösen smarte Outdoor-Steckdosen überhaupt?

Sie schalten Gartenpumpe, Lichterkette oder Heizstrahler per App und zählen gleichzeitig den Strom. Computer Bild hat sechs beliebte Modelle im Labor und Alltag geprüft – mit Blick auf Messgenauigkeit, Vernetzung und Bedienung.

Wie schnell bin ich startklar?

Am unkompliziertesten ist die Kopplung direkt zum Router: Die FritzDECT 210 verbindet sich per DECT-Taste an der FritzBox und läuft ohne Cloud. Viele andere Modelle funken per 2,4-GHz-WLAN – das klappt, kann aber bei der Ersteinrichtung fummelig sein. Manche Lösungen verlangen ein separates Zigbee-Gateway; das erhöht den Aufwand, macht die Steuerung im Gegenzug oft wohnungsweit stabil. Computer Bild bewertet: Alle ließen sich zuverlässig schalten – zuhause und unterwegs.

Sind die Dosen wirklich wetterfest?

Ja, fast alle kommen mit IP44 gegen Regen und Spritzwasser. Eine Ausnahme braucht eine Schutzkappe, die der Hersteller separat anbietet. Wichtig bleibt der Einbau: nur mit sauber sitzender Gummi-Abdeckung ist die Steckdose draußen wirklich geschützt, betont der Test von Computer Bild.

Wieviel Leistung darf dranhängen?

Im Labor packten die Kandidaten realistische Obergrenzen: bis zu 3.680 Watt (16 A) bei den stärksten, 3.450 Watt bei der Fritz-Dose, und 2.500 Watt bei der kompaktesten Variante. Für Pumpe, Lichterkette oder viele Heizstrahler reicht das – prüfen sollte man die Maximalwerte trotzdem vor dem Anschließen.

Zählen die wirklich genau?

Hier trennt sich die Spreu. Computer Bild fand sehr präzise Zähler, eine Handvoll lag aber deutlich grober. Positiv fiel die FritzDECT 210 mit der geringsten Abweichung auf; schwächere Apps reduzierten bei anderen Modellen den Nutzen, weil nur Tageswerte oder wenig Kontext sichtbar waren.

Und was ist mit Balkonkraftwerk & Solar?

Wer Einspeisung und Verbrauch getrennt sehen will, braucht eine Dose, die beides unterscheiden kann. Im Test gelang das zuverlässig bei wenigen Modellen; andere addieren alles zum „Verbrauch“. Für Solar-Fans ist das ein echtes Auswahlkriterium, hebt Computer Bild hervor.

Wie smart ist die Steuerung?

Apps benennen Geräte, ordnen sie Räumen zu und automatisieren Schaltzeiten. Sprachassistenten wie Alexa, Google und Apple Home klappten im Test gut. Einige Anbieter verstecken jedoch erweiterte Funktionen und Minutendaten hinter Abos; das sollte man einplanen. Pluspunkt im AVM-Kosmos: Die Fritz-Dose bekommt per FritzSmart Gateway Matter-Anschluss und integriert sich so breit ins Smart Home.

Zieht die Steckdose selbst spürbar Strom?

Ein wenig immer. Im Vergleich lag der Eigenverbrauch meist niedrig, einzelne Kombinationen aus Dose plus nötigem Gateway fielen stärker ins Gewicht. Für Dauerbetrieb im Außenbereich lohnt ein Blick in die technischen Daten – und in die App, ob sich ein Eco-Modus aktivieren lässt.

Wer stach im Test hervor?

Computer Bild kürte die FritzDECT 210 zum Testsieger dank einfacher Einrichtung, hoher Messgenauigkeit und solider Outdoor-Tauglichkeit. Als günstiger Einstieg punktete eine Luminea-Variante mit sehr niedrigem Eigenverbrauch, allerdings mit reduzierter Datenaufbereitung. Für präzise Solar-Trennung eigneten sich insbesondere Modelle von MyStrom und Shelly – mit der bekannten Abwägung: Abo bei MyStrom versus aufwendigere Ersteinrichtung bei Shelly.

nach oben