Car&Hifi - 2 Eton Subwoofer Testsieger

2 Eton Subwoofer im Test-Vergleich von Car&Hifi

Car&Hifi

05/2024 - Car&Hifi

Testbericht von Car & Hifi: Eton PW 10 flat + PW 12 flat – Flache Subwoofer mit geringer Einbautiefe

Im Zuge einer Subwoofer-Offensive stellt Eton seine neuen flachen Auto-Subwoofer vor, darunter die Modelle PW 10 flat und PW 12 flat. Diese Subwoofer bieten eine besonders geringe Einbautiefe und sind daher ideal für Platz sparende Installationen, beispielsweise im doppelten Kofferraumboden. Die flachen Woofer bieten eine interessante Alternative für Anwender, die keine großen Gehäuse im Auto verbauen können, ohne dabei auf guten Klang verzichten zu müssen. Car & Hifi hat die beiden Modelle getestet und überprüft, ob sie den Erwartungen gerecht werden.

Design und Konstruktion

Die Subwoofer der PW-Serie stellen die preisgünstige Einstiegsmöglichkeit in Etons Subwoofer-Portfolio dar. Die PW 10 flat und PW 12 flat bauen auf dieser Grundlage auf und bieten dank ihrer geringen Einbautiefe von 8,5 cm (PW 10 flat) und 9,5 cm (PW 12 flat) eine platzsparende Lösung. Dies macht sie besonders attraktiv für den Einsatz in engen Einbauräumen. Beide Modelle verwenden herkömmliche Blechkörbe als Grundlage, wobei der Unterschied zu Standard-Subwoofern in der Anordnung des Ferritmagneten liegt. Bei den flachen Woofern ist der Magnet innerhalb des Korbes untergebracht, was die geringe Tiefe ermöglicht. Der Magnet ist dennoch ausreichend stark dimensioniert, um eine leistungsfähige Basswiedergabe zu gewährleisten.

Ein weiteres bemerkenswertes Konstruktionsmerkmal ist der mechanische Hub, der bei beiden Modellen etwa 20 mm beträgt. Trotz der kompakten Bauweise sind die Subwoofer mit großzügigen Schwingspulen ausgestattet: Der PW 10 flat verfügt über eine 50 mm Spule, der PW 12 flat sogar über eine 64 mm Spule. Dies sorgt für eine solide Performance, auch bei höheren Lautstärken. Die Membranen bestehen aus Papier, was sich laut Car & Hifi im Herstellungsprozess gut formen lässt und gleichzeitig die nötige Stabilität bietet. Die flach gewölbte Membranstruktur ermöglicht es, den Platz optimal zu nutzen, ohne die Klangqualität zu beeinträchtigen. Insgesamt sind die Subwoofer sauber verarbeitet und machen einen soliden Eindruck, auch wenn sie nicht so massiv wie SPL-Modelle wirken.

Messungen und Klang

Im Test fällt der Leichtbau der Subwoofer positiv auf. Trotz der vollwertigen Schwingspulen und des mechanischen Hubs sind die Schwingeinheiten relativ leicht, was sich positiv auf die Parameter auswirkt. Die Resonanzfrequenzen liegen im mittleren Bereich, was für eine gute Allround-Performance sorgt. Aufgrund der höheren Güten empfehlen sich die PW flat-Subwoofer besonders für den Einsatz in geschlossenen Gehäusen, obwohl sie auch in Reflexboxen gut funktionieren.

Car & Hifi testete die Subwoofer in 17-Liter-Gehäusen für den PW 10 flat und 25-Liter-Gehäusen für den PW 12 flat. Diese kompakten Gehäuse sind ideal für flache Woofer, die sich unauffällig verbauen lassen. Die Frequenzgangmessungen zeigen, dass beide Modelle für eine solide Basswiedergabe geeignet sind. Der PW 10 flat erreicht eine -3 dB-Frequenz von 55 Hz, während der PW 12 flat mit 88 dB Schalldruck etwas lauter ist und auch tiefere Frequenzen erreicht.

In puncto Klang betont das Magazin, dass diese Subwoofer keine Bassmonster sind, die tiefe Frequenzen wie große Reflexboxen erzeugen. Vielmehr sind sie darauf ausgelegt, eine ausgewogene Bassunterstützung zu liefern, die gut zu Popmusik oder Rock passt. Besonders positiv fällt auf, dass die Bässe stets präzise und sauber wiedergegeben werden. Es gibt kein übermäßiges Dröhnen oder ungenaue Kicks, was insbesondere bei schnellen Bassdrums und elektronischen Bässen für eine klare Wiedergabe sorgt.

Performance im Detail

  • PW 10 flat: Mit einem -3 dB-Punkt bei 55 Hz liefert der PW 10 flat ordentlichen Bass, auch wenn er nicht die tiefsten Frequenzen erreicht. Besonders bei gängigen Musikrichtungen zeigt er sich als zuverlässiger Basslieferant. Die geringe Einbautiefe ermöglicht den Einbau in sehr kompakte Gehäuse, was ihn ideal für Anwendungen macht, bei denen Platz eine Rolle spielt.
  • PW 12 flat: Der größere Bruder PW 12 flat bietet mit einem Schalldruck von 88 dB und einem tieferen Bassbereich eine etwas höhere Leistung. Er eignet sich besonders für diejenigen, die mehr Bassleistung benötigen, ohne auf den flachen Einbau verzichten zu müssen. Auch bei höheren Lautstärken bleibt der Bass klar und präzise.

Beide Modelle sind keine Subwoofer für Bassfanatiker, die extreme Tieftöne fordern, aber sie sind perfekt für den alltäglichen Gebrauch geeignet, bei dem ein runder, sauberer Bass gefordert ist, der die Musik voll und satt klingen lässt.

Fazit

Der Test von Car & Hifi zeigt, dass Eton mit den PW 10 flat und PW 12 flat zwei sehr gelungene Auto-Lautsprecher für Anwender anbietet, die auf der Suche nach einer platzsparenden Lösung sind. Die geringe Einbautiefe und die solide Klangperformance machen diese Subwoofer zu einer hervorragenden Wahl für den Einsatz in kompakten Gehäusen, wie sie oft in Autos mit wenig Platz benötigt werden.

Besonders positiv hervorzuheben ist die präzise Basswiedergabe, die ohne Dröhnen oder ungenaue Basskicks auskommt. Die PW flat-Subwoofer bieten eine gute Kombination aus Preis, Leistung und Flexibilität, weshalb Car & Hifi sie als eine klare Empfehlung für jeden sieht, der Wert auf gute Bassunterstützung in einem platzsparenden Format legt. Mit Preisen von rund 120 Euro für den PW 10 flat und 130 Euro für den PW 12 flat bieten beide Modelle ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie sind ideal für Anwender, die auf der Suche nach einem flachen, unauffälligen Subwoofer sind, der dennoch einen satten und klaren Bass liefert.

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