ADAC motorwelt - 8 Klapp- und Falträder Testsieger

8 Klapp- und Falträder im Test-Vergleich von ADAC motorwelt

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05/2025 - ADAC motorwelt

Praktisch, aber auch sicher? Klapp- und Falträder im ADAC-Test

Ob im Kofferraum, in der Bahn oder im Wohnmobil – Klapp- und Falträder gelten als die Alleskönner für mobile Menschen. Der ADAC hat nun acht aktuelle Modelle getestet und dabei nicht nur auf Komfort und Fahrverhalten geachtet, sondern auch auf Haltbarkeit und Sicherheit. Das Ergebnis zeigt: Praktisch sind sie alle – aber nicht jedes hält, was es verspricht.

Für wen lohnt sich ein Klapp- oder Faltrad?

Kompakte Maße, leichter Transport, einfaches Handling: Falt- und Klappräder sollen den urbanen Alltag erleichtern – oder die letzte Meile vom Bahnhof zum Ziel überbrücken. In der Theorie passen sie gut in moderne Mobilitätskonzepte. Doch wer regelmäßig fährt, sollte genauer hinschauen, was er da zusammenklappt.

Was wurde im ADAC-Test geprüft?

Der ADAC hat acht Modelle untersucht – vom Einsteiger-Modell für knapp über 500 Euro bis zum High-End-Faltrad für fast 3000 Euro. Getestet wurde auf Fahrverhalten, Handhabung, Haltbarkeit, Bremsleistung und auf mögliche Schadstoffe an Griffen und Sattel. Besonders im Fokus: Wie stabil sind Rahmen und Lenkstangen – und wie sicher bremsen die Räder bei Nässe?

Wie groß sind die Unterschiede?

Schon auf den ersten Blick fällt auf: die getesteten Räder unterschieden sich nicht nur im Preis, sondern auch in der Alltagstauglichkeit. Während manche Modelle sich fast wie ein normales Fahrrad fahren, zeigen andere Schwächen bei Stabilität und Bremsverhalten. Besonders bei Nässe schnitten nicht alle zuverlässig ab – zwei Modelle mussten deshalb in der Sicherheitswertung abgewertet werden.

Ist teuer auch automatisch besser?

Das am besten bewertete Rad im Test war auch das teuerste. Das Modell von Brompton überzeugte mit stabilem Fahrverhalten, cleverem Klappmechanismus und durchdachten Details. Doch nicht alle teuren Modelle konnten mithalten. Ein Faltrad mit Titanrahmen fiel im Belastungstest sogar durch – ein Bruch am Rahmen sorgte für eine deutliche Abwertung.

Was sagt der ADAC zur Sicherheit?

Gerade bei faltbaren Fahrrädern ist die Belastung auf bestimmte Bauteile höher als bei klassischen Rädern. Rahmen, Lenker und Sattelstütze müssen besonderen Anforderungen standhalten. Im Test wurde das deutlich: Ein Modell fiel wegen eines Rahmenrisses auf, zwei weitere wegen zu schwacher Bremswirkung bei Nässe. Für den ADAC ein klarer Hinweis, dass Sicherheit bei solchen Rädern stärker in den Fokus der Hersteller rücken sollte.

Wie praktisch ist das Falten im Alltag?

Neben der Fahrsicherheit spielte auch die Alltagstauglichkeit eine Rolle. Nicht jedes Rad lässt sich leicht zusammenklappen – und nicht jedes Rad bleibt beim Falten kompakt. Der Test zeigte: Klappräder, die in der Mitte gefaltet werden, sind meist leichter zu handhaben als solche mit komplexen Faltmechanismen. Ein günstiges Modell schnitt in dieser Kategorie besser ab als manches teure.

Gibt es Schadstoffe an Griffen und Sätteln?

Auch das wurde geprüft – mit erfreulichem Ergebnis: Keine der getesteten Griff- oder Satteloberflächen wies bedenkliche Schadstoffe auf. Bei drei Modellen wurde ein bestimmter Weichmacher identifiziert, der allerdings keine gesetzliche Grenzwertüberschreitung darstellt. Hier sieht der ADAC dennoch Informationsbedarf.

Darf ich mein Klapprad in der Bahn mitnehmen?

Ein häufiges Argument für ein Faltrad: Es darf – zusammengeklappt – kostenlos im ÖPNV mitfahren. Doch ganz so einfach ist es nicht. Die Regelungen sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Der ADAC spricht sich deshalb für eine bundesweit einheitliche Lösung aus. Wer viel pendelt, sollte sich also vorab informieren.

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