Oregon Scientific ATC Chameleon Test Camcorder
Oregon Scientific ATC Chameleon Test
1 Testbericht aus Fachmagazinen
Als günstige Dashcam überzeugt das Gerät mit robustem Gehäuse, Dual-Linse, einfacher Einrichtung und bis zu 2 Stunden Aufnahme. Nachteil: wasserdichtes Case fehlt serienmäßig und Nachtsaufnahmen sind praktisch nicht möglich.
Praktische, preiswerte Action-Kamera für Motorradfahrer: Die Dual-Linse ermöglicht gleichzeitig Front- und Selfie-/Seitenaufnahmen, die synchron ohne Nachbearbeitung gespeichert werden. Die Videoqualität ist eher durchschnittlich, wird aber durch Preis-Leistung und die Dual-Kamera-Funktion ausgeglichen. Die mitgelieferte Software lief auf meinem MacBook nicht zuverlässig, Datum und einige Funktionen ließen sich nicht einstellen. Die originalen Befestigungen am Motorrad waren unzureichend; mit einer stabilen Metall-Kamerahalterung (z.
B. kwmobile) sitzt die Kamera bombenfest. Empfehlung: Eine Helm-Halterung ausprobieren, da Helm Vibrationen besser dämpft und die Blickrichtung exakt erfasst. Gut für preisbewusste Nutzer, die einfache Dual-Aufnahmen und robuste Befestigung suchen.
Ich nutze diese Fahrrad-Actionkamera zur Beweissicherung auf meinem täglichen Arbeitsweg. Das durchdachte Design erlaubt gleichzeitiges Filmen nach vorn und in einem verstellbaren Winkel nach hinten (bei mir zwischen Arm und Körper, ideal zur Erfassung überholenden Verkehrs). Die Fahrradkamera wirkt robust, ist ausreichend wetterfest und lässt sich über einen einzigen Schiebeknopf auch mit Handschuhen problemlos bedienen.
Die Videoqualität ist nicht spektakulär, aber für die Erkennung von Kennzeichen und wichtigen Details absolut ausreichend; eine höhere Bildfrequenz wäre wünschenswert, würde aber vermutlich den Preis erhöhen. Das größte Manko ist die Batterielaufzeit: Über micro-USB aufladbar wie ein Smartphone, hält der Akku bei 5–10 °C nur etwa 20–30 Minuten — für meinen Arbeitsweg zu kurz (im Sommer wohl etwas besser). Positiv: Bei der deutschen Vertretung kostet das Gerät nur 85 € inklusive Versand. Insgesamt eine praktische, günstige Fahrradkamera mit Schwächen bei der Akkulaufzeit.
Die Idee einer Dual-Kamera ist überzeugend, die Umsetzung enttäuscht. Im Akkulaufzeittest speichert das Gerät trotz optischer Bestätigung keinerlei Daten auf der SD-Karte – ein offensichtliches Speicherproblem. Verarbeitung und Zuverlässigkeit lassen zu wünschen übrig. Zudem ist die Kamera mit etwa der doppelten Größe einer herkömmlichen GoPro deutlich klobiger.
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