Das große DACH-Region E-Commerce-Ranking 2024: Wo wurde am meisten online geshoppt?

Von: Christian Fischer - 02.04.2025

Das Online-Shopping boomt – doch nicht in jedem Land der DACH-Region gleichermaßen. Während einige Regionen besonders aktiv sind, scheinen andere noch Nachholbedarf zu haben. Eine umfassende Analyse der Besucherzahlen der Webseite Testbericht.de aus dem Jahr 2024 zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Ländern der DACH-Region. Angefangen mit Deutschland lassen sich vier zentrale Fragen beantworten:

  1. Wo wurde am meisten online eingekauft?
  2. Besteht noch ein digitales Ost-West-Gefälle?
  3. Welches Bundesland war die wahre Online-Shopping-Hochburg?
  4. Wo hinkte der digitale Handel hinterher?

Unsere Daten liefern spannende Antworten und zeigen, welche Regionen Deutschlands das digitale Shopping dominiert haben – und wo es Nachholbedarf gab.

Wo wurde am meisten online eingekauft? – Die Top 5 der E-Commerce-Bundesländer in Deutschland

Die fünf Bundesländer mit den meisten aktiven Online-Käufern im Jahr 2024 waren:

Die Top 5 der E-Commerce-Bundesländer in Deutschland

In der folgenden Grafik sehen Sie aktive Testbericht.de Nutzer in allen Bundesländern, die in 2024 die Webseite besucht haben.

Testbericht.de Nutzer in allen Bundesländern, die in 2024 die Webseite besucht haben

Auffällig ist, dass Hessen trotz seiner geringeren Bevölkerungszahl Bayern überholt hat. Dies könnte an der starken digitalen Infrastruktur, hohen Kaufkraft und einem urbanen Lebensstil liegen.

Ost vs. West – Gab es eine digitale Kluft?

Unsere Analyse zeigt, dass 85 % der aktiven Online-Käufer aus westdeutschen Bundesländern stammen, während nur 15 % aus dem Osten kommen. Diese Zahlen lassen darauf schließen, dass die digitale Infrastruktur und das Einkaufsverhalten in Ostdeutschland weiterhin hinterherhinken.

Die aktivsten Bundesländer im Osten:

  • In Sachsen beträgt der Anteil der Nutzer 3,77%
  • In Brandenburg 2,17%
  • In Thüringen 1,76%

Diese Werte basieren auf der Gesamtzahl der Nutzer und zeigen die Verteilung der Online-Shopper in diesen Bundesländern.

Ost vs. West – Gab es eine digitale Kluft?

Warum bleibt der Osten zurück? Mögliche Gründe:

  • Geringere Kaufkraft: Die Durchschnittseinkommen sind in Westdeutschland höher.
  • Ältere Bevölkerung: Ältere Menschen shoppen tendenziell weniger online.
  • Schwächere Infrastruktur: Ländliche Regionen im Osten haben teils schlechtere Internetanbindungen.

Welches Bundesland war am online-affinsten? – Die Shopping-Hochburgen pro Kopf

Ein anderes Bild zeigt sich, wenn man nicht die absolute Zahl der Nutzer, sondern die Online-Käufer pro 1.000 Einwohner betrachtet. Hier lag Hessen deutlich an der Spitze!

Ranking der Online-Shopping-Dichte:

  1. Hessen – 110,65 Nutzer pro 1.000 Einwohner
  2. Hamburg – 57,08 Nutzer pro 1.000 Einwohner
  3. Nordrhein-Westfalen – 51,50 Nutzer pro 1.000 Einwohner
Welches Bundesland war am online-affinsten? – Die Shopping-Hochburgen pro Kopf

Warum Hessen? Die starke Wirtschaft, hohe Kaufkraft und das Finanzzentrum Frankfurt sorgen für ein besonders hohes Online-Kaufverhalten. Auch Hamburg sticht als urbanes Zentrum mit vielen jungen, digitalen Konsumenten heraus.

Wo bleibt das Online-Shopping hinter den Erwartungen?

Nicht alle Bundesländer waren gleich digital-affin. Besonders in Bremen, dem Saarland und Mecklenburg-Vorpommern ist die Online-Kaufbereitschaft vergleichsweise gering.

strong>Schlusslichter des E-Commerce:

  • Bremen – 31,77 Nutzer pro 1.000 Einwohner
  • Saarland – 42,02 Nutzer pro 1.000 Einwohner
  • Mecklenburg-Vorpommern – 44,62 Nutzer pro 1.000 Einwohner
Wo bleibt das Online-Shopping hinter den Erwartungen?

Mögliche Gründe:

  • Ältere Bevölkerung: Viele ältere Menschen kaufen bevorzugt offline ein.
  • Geringere digitale Infrastruktur: Weniger schnelle Internetverbindungen in ländlichen Gebieten.
  • Fehlende digitale Angebote: Weniger Lieferoptionen und lokale Online-Händler machen den Einkauf unattraktiv.

Fazit: Hessen an der Spitze

Unsere Daten zeigen, dass Deutschland im Jahr 2024 beim Online-Shopping klare Unterschiede zwischen den Regionen aufweist. Während Hessen, NRW und Bayern das digitale Einkaufen dominiert haben, blieben der Osten und einige kleinere Bundesländer zurück.

Kern-Erkenntnisse:

  • Hessen war im Jahr 2024 das Online-Shopping-Zentrum Deutschlands.
  • Westdeutschland war deutlich aktiver als der Osten.
  • Stadtstaaten wie Hamburg performten überdurchschnittlich gut.
  • Bremen, das Saarland und Mecklenburg-Vorpommern hinkten hinterher.

Das große E-Commerce-Ranking 2024: Wo wurde in Österreich am meisten online geshoppt?

Der Online-Handel spielt in Österreich eine immer größere Rolle. Doch welche Bundesländer shoppen am meisten im Netz? Eine umfassende Analyse der Besucherzahlen von Testbericht.de zeigt deutliche regionale Unterschiede. Dabei lassen sich drei zentrale Fragen beantworten:

  1. Wo wurde 2024 absolut am meisten online eingekauft?
  2. Welche Bundesländer haben die aktivsten Online-Shopper pro Kopf?
  3. Wo bleibt das digitale Shopping hinter den Erwartungen?

Unsere Daten liefern spannende Antworten und zeigen, welche Regionen Österreichs das digitale Shopping dominiert haben – und wo es noch Aufholbedarf gab.

Wo wurde am meisten online eingekauft?

Die meisten aktiven Online-Shopper kommen aus Wien, das mit 51,2 % aller Besucher der analysierten E-Commerce-Plattform unangefochten an der Spitze liegt. Niederösterreich folgt mit 15,2 %, gefolgt von der Steiermark mit 12,7 %. Gemeinsam machen diese drei Bundesländer fast 80 % des gesamten Online-Traffics aus.

Wo wurde am meisten online in Österreich eingekauft?

Welche Bundesländer waren am online-affinsten?

Die absolute Anzahl an Online-Shoppern ist eine Sache, doch wo sind die meisten Online-Käufer im Verhältnis zur Bevölkerung? Hier zeigt sich ein anderes Bild: Wien bleibt vorne mit einer Engagement-Rate von 35 %, aber auch die Steiermark (13,9 %) und Tirol (10,5 %) schneiden überdurchschnittlich ab.

Welche Bundesländer in Österreich waren am online-affinsten?

Wo blieb das Online-Shopping hinter den Erwartungen?

Nicht alle Bundesländer waren gleich digital-affin. Besonders Oberösterreich, Vorarlberg und das Burgenland haben eine geringere Engagement-Rate als erwartet. Das bedeutet, dass der Anteil der Online-Shopper in diesen Regionen unter ihrem Bevölkerungsanteil lag.

Mögliche Ursachen für niedrige Online-Shopping-Aktivität:

  • Altersstruktur: Ältere Bevölkerung bevorzugt lokale Geschäfte und ist weniger digital affin.
  • Geringere Internetqualität: Ländliche Regionen verfügen oft über eine schlechtere digitale Infrastruktur, was Online-Shopping unattraktiver macht.
  • Kaufkraft: In einkommensschwächeren Regionen könnte das Kaufverhalten stärker auf den stationären Handel ausgerichtet sein.
  • Kulturelle Unterschiede: Bundesländer mit einer stärkeren Tradition im lokalen Einzelhandel setzen möglicherweise weniger auf Online-Käufe.

Bundesländer mit der geringsten Online-Shopping-Aktivität:

  • Burgenland - nur 4,1 % der Gesamtbesucher
  • Vorarlberg - 2,7 % der Gesamtbesucher
  • Salzburg - 3,1 % der Gesamtbesucher

Fazit: Wohin entwickelte sich der Online-Handel in Österreich?

Unsere Analyse zeigt, dass Österreich beim Online-Shopping klare regionale Unterschiede aufweist. Während Wien unangefochten an der Spitze steht, zeigen Steiermark und Tirol überraschende Stärken im digitalen Handel. Auf der anderen Seite gab es Bundesländer mit Nachholbedarf.

Kern-Erkenntnisse:

  • Wien war das Online-Shopping-Zentrum Österreichs
  • Steiermark und Tirol waren überraschend online-affi
  •  Oberösterreich, Salzburg und Burgenland zeigten eine geringere digitale Aktivität.

Online-Shopping in der Schweiz: Welche Kantone haben den E-Commerce dominiert?

Der Online-Handel wächst auch in der Schweiz rasant. Doch welche Kantone waren führend, bei digitalen Einkäufen? Eine detaillierte Analyse der Testbericht.de Besucherzahlen von 2024 zeigt interessante Trends: Zürich dominierte mit einem gewaltigen Vorsprung, während kleinere Kantone wie Zug besonders hohe Kaufaktivitäten pro Kopf aufwiesen. Gleichzeitig gab es Kantone mit geringer digitaler Shopping-Nutzung, vor allem in der Romandie und im Jura.

  • Welcher Kanton shoppte am meisten online?
  • Gab es ein Ost-West- oder Stadt-Land-Gefälle in der Schweiz?
  • Wo waren die meisten Online-Shopper pro Kopf?
  • Welche Kantone waren Schlusslichter im digitalen Handel?

Erfahren Sie, welche Kantone den digitalen Handel dominiert haben und wo das Online-Shopping noch hinter den Erwartungen zurückblieb.

Welcher Kanton shoppte am meisten online?

Basierend auf den Besucherzahlen im Jahr 2024 waren die folgenden Kantone die aktivsten im Online-Shopping:

Welcher Kanton shoppte am meisten online?

Erkenntnis: Zürich dominierte den Online-Handel mit einem großen Vorsprung vor allen anderen Kantonen. Gemeinsam machen Zürich, Bern und Aargau über 59 % des gesamten Online-Traffics aus.

Gab es ein digitales Shopping-Gefälle zwischen den Regionen?

Vergleicht man den E-Commerce-Traffic zwischen der Deutschschweiz, der Romandie und dem Tessin, zeigt sich eine klare Tendenz:

  • Die Deutschschweiz dominierte: Zürich, Bern, Aargau, Luzern und St. Gallen machen zusammen über 68 % des Gesamt-Traffics aus.
  • Die Romandie blieb zurück:  Genf (0,85 %) und Neuchâtel (0,15 %) haben sehr geringe Anteile.
  • Tessin lag dazwischen: Tessin (1,95 %) hat eine höhere Online-Aktivität als einige Westschweizer Kantone.

Erkenntnis: Die Deutschschweiz hat eine viel höhere Online-Shopping-Aktivität als die Romandie. Faktoren wie Sprachbarrieren und unterschiedliche Kaufgewohnheiten könnten eine Rolle gespielt haben.

Welcher Kanton war online-shopping-affin?

Anstatt nur absolute Zahlen zu betrachten, zeigen die folgenden Werte die Anzahl der Online-Käufer pro 1.000 Einwohner – also, wo die höchste relative Online-Aktivität herrschte:

Welcher Kanton war online-shopping-affin?

Erkenntnis: Zug übertrifft sogar Zürich im Online-Shopping pro Kopf! Dies könnte auf die hohe Kaufkraft und die digitale Affinität in Zug zurückzuführen sein.

Die offline-lastigsten Kantone der Schweiz

Während einige Kantone den Online-Handel dominierten, hinkten andere hinterher. Hier sind die Kantone mit der geringsten digitalen Shopping-Aktivität in 2024:

Schlusslichter im Online-Shopping (Nutzer pro 1.000 Einwohner):

Die offline-lastigsten Kantone der Schweiz

Der Kanton Jura sowie Neuchâtel zeigen die geringste digitale Shopping-Beteiligung. Gründe könnten eine ältere Bevölkerung, geringere Internetnutzung oder eine stärkere Präferenz für den stationären Handel sein.

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