Testmagazin - 11 Filterkaffeemaschinen mit Glaskanne Testsieger
11 Filterkaffeemaschinen mit Glaskanne im Test-Vergleich von Testmagazin
In diesem Vergleich wurden getestet:
04/2025 - Testmagazin
Inhaltsverzeichnis
- Welche Filterkaffeemaschinen mit Glaskanne konnten im Test des ETM Testmagazins überzeugen?
- Für wen eignet sich eine Filtermaschine mit Glaskanne?
- Wie wurde getestet?
- Wer hat im Test am besten abgeschnitten?
- Welche Maschinen sind besonders benutzerfreundlich?
- Gibt es preiswerte Alternativen mit guter Leistung?
- Wo liegen die Schwächen?
- Fazit: Vielfalt in Funktion und Anspruch
Welche Filterkaffeemaschinen mit Glaskanne konnten im Test des ETM Testmagazins überzeugen?
In seiner Ausgabe 04/2025 hat das ETM Testmagazin insgesamt 19 Filterkaffeemaschinen unter die Lupe genommen – elf davon mit klassischer Glaskanne. Ziel des Vergleichstests war es, Modelle zu identifizieren, die sowohl geschmacklich als auch in puncto Bedienung, Temperatur und Energieverbrauch überzeugen. Filterkaffeemaschinen erfreuen sich dank ihrer Schlichtheit, Effizienz und der Möglichkeit, größere Mengen Kaffee in einem Durchgang zu brühen, weiterhin großer Beliebtheit – besonders im Familien- oder Büroalltag.
Für wen eignet sich eine Filtermaschine mit Glaskanne?
Die getesteten Modelle richten sich vor allem an Kaffeetrinkerinnen und -trinker, die regelmäßig mehrere Tassen zubereiten möchten. Eine Glaskanne bringt gegenüber Thermokannen den Vorteil, dass sie meist leichter ist und sich optisch besser in moderne Küchen integriert. Einige Modelle bieten zudem Funktionen wie einstellbare Aromastufen, Timer oder Entkalkungsprogramme – andere setzen bewusst auf Reduktion und einfache Handhabung.
Wie wurde getestet?
Das ETM Testmagazin legte bei der Bewertung der elf Maschinen mit Glaskanne besonderen Wert auf die Brühdauer, die Temperatur nach dem Brühvorgang sowie auf die Warmhaltequalität über einen Zeitraum von bis zu 60 Minuten. Auch Handhabung, Materialverarbeitung und der Stromverbrauch flossen in die Gesamtnote ein. Ein praktischer Fokus lag zudem auf dem Gießverhalten, der Qualität der Kanne und der Bedienfreundlichkeit der Modelle.
Wer hat im Test am besten abgeschnitten?
Der Testsieger Wilfa Zense Alux CM10APA-M125 konnte sich mit der besten Gesamtnote („sehr gut“, 95,4 %) durchsetzen. Dieses Modell überzeugte mit einem sehr schnellen Brühvorgang (nur 4:36 Minuten für 1,25 Liter), hervorragender Warmhaltefunktion und edler Verarbeitung mit Aluminiumgehäuse. Der Tank mit praktischer Doppelskala erleichtert die Dosierung. Schwächen gab es nur beim fehlenden Timer und der nicht einstellbaren Aromastufe.
Fast gleichauf folgt die Philips HD5416/60 („sehr gut“, 94,7 %), die sich insbesondere durch das hochwertige Material, das sehr gleichmäßige Brühergebnis und die stabile Temperatur auszeichnet. Auch sie verzichtet auf weitergehende Individualisierungsmöglichkeiten wie Timer oder Aromaregelung, punktet dafür aber mit einem Glastank – einer Seltenheit unter Filtermaschinen.
Welche Maschinen sind besonders benutzerfreundlich?
Modelle wie die WMF Lono Aroma Kaffeemaschine oder die CASO Coffee Taste & Style zeichnen sich durch besonders einfache Bedienung und durchdachte Zusatzfunktionen wie Entkalkungsprogramme oder Timer aus. Die CASO-Maschine bietet darüber hinaus gleich drei Aromastufen zur Auswahl und konnte mit besonders hohen Warmhaltetemperaturen (bis zu 83,7 °C nach 30 Minuten) überzeugen.
Ebenfalls positiv fiel die Gastroback Design Filterkaffeemaschine Essential auf. Sie ist robust, gut verarbeitet und erlaubt ebenfalls Aromaanpassungen und Timerfunktionen. Ein kleiner Nachteil war der nur mittelmäßige Warmhaltevorgang, bei dem nach einer Stunde die Temperatur deutlich abfiel.
Gibt es preiswerte Alternativen mit guter Leistung?
Ein klarer Preis-Leistungs-Sieger im Testfeld war die Fakir Coffee Mine, die trotz einfacher Ausstattung eine akzeptable Brüh- und Warmhalteleistung ablieferte. Für rund 30 Euro bietet sie eine Timerfunktion und ein solides Handling. Ähnliches gilt für die DOMO DO733K, die zusätzlich mit einem Cold-Brew-Modus punktet – eine seltene Funktion in dieser Geräteklasse.
Auch Tefal CM2MOB überzeugt durch eine solide Verarbeitung und einfachste Bedienung, ist jedoch funktional auf das Wesentliche reduziert. Besonders Nutzerinnen und Nutzer, die sich keine Zusatzfunktionen wünschen, werden mit diesem Modell gut zurechtkommen.
Wo liegen die Schwächen?
Nicht alle Maschinen im Testfeld überzeugten durchgängig. Einige Modelle, darunter die von Rommelsbacher oder Cloer, zeigten Schwächen bei der Warmhaltefunktion. Hier fielen die Temperaturen nach einer halben Stunde bereits unter 75 °C – ein Wert, der für echten Kaffeegenuss häufig als zu niedrig angesehen wird. Auch das Gießverhalten ließ bei manchen Kannen zu wünschen übrig, insbesondere wenn sie voll befüllt waren.
Fazit: Vielfalt in Funktion und Anspruch
Die Testreihe des ETM Testmagazins zeigt, dass Filterkaffeemaschinen mit Glaskanne weit mehr können als nur heißen Kaffee brühen. Besonders die Modelle von Wilfa, Philips, WMF und CASO überzeugen mit gutem Design, zuverlässiger Technik und praxisnaher Ausstattung. Doch auch einfachere Geräte wie die von Fakir, Tefal oder Braun bieten soliden Kaffeegenuss – vor allem dann, wenn keine umfassende Individualisierung erforderlich ist.
Für jeden Anspruch ist im Testfeld etwas dabei: vom designverliebten Kaffeegenießer bis zum sparsamen Vieltrinker. Wer Wert auf hohe Temperaturstabilität, präzise Dosierung und einfache Bedienung legt, findet hier fundierte Orientierung für die nächste Anschaffung.