Spiegel Tests - 11 Regenjacken Testsieger

11 Regenjacken im Test-Vergleich von Spiegel Tests

Spiegel Tests

11/2024 - Spiegel Tests

Regenjacken fürs Fahrrad im Test: Trocken und Sicher unterwegs

Sie sind unverzichtbar für Radfahrer, die auch bei widrigem Wetter unterwegs sind. Ob für den Arbeitsweg, längere Touren oder sportliche Fahrten – die Ansprüche an Regenschutz, Atmungsaktivität und Komfort variieren je nach Einsatzbereich. Der Test von elf Modellen zeigt, welche Jacke für welchen Zweck geeignet ist und wo die Stärken und Schwächen liegen.

Was macht eine gute Regenjacke fürs Fahrrad aus?

Regenjacken für Radfahrer unterscheiden sich deutlich von klassischen Outdoor- oder Wanderjacken. Typisch sind:

  • Spezieller Schnitt: Längerer Rücken für die gebückte Haltung auf dem Rad, kürzerer Saum vorne für Bewegungsfreiheit.
  • Wasserdichte Materialien: Schutz vor Regen und Spritzwasser durch versiegelte Nähte und wasserabweisende Reißverschlüsse.
  • Kapuze: Sollte gut anpassbar sein, ohne das Sichtfeld einzuschränken, und idealerweise unter oder über den Helm passen.
  • Atmungsaktivität: Um bei Anstrengung nicht von innen nass zu werden, sind Belüftungselemente wichtig.
  • Praktische Taschen: Sicherer und trockener Stauraum für Smartphone, Schlüssel oder Geldbörse.

Neben diesen Grundfunktionen hängt die Wahl der richtigen Jacke stark von den persönlichen Bedürfnissen ab.

Welche Modelle wurden getestet?

Der Test umfasst elf Regenjacken, die unterschiedliche Einsatzbereiche und Preisklassen abdecken. Darunter sind leichte, kompakte Modelle für sportliche Fahrer sowie wärmende Varianten für den urbanen Pendelverkehr. Auch ein Manteloverall sowie ein modischer Regenmantel wurden geprüft.

Sportliche Regenjacken

Für sportliche Fahrer oder Radreisende eignen sich leichte, atmungsaktive Modelle mit kompaktem Packmaß, wie:

  • Endura GV 500 Waterproof Jacket: Extrem leicht (228 Gramm), wasserdicht und gut packbar – perfekt für Radreisen oder Gravelbike-Abenteuer.
  • GripGrab EXPLR Waterproof Lightweight Jacket: Ebenfalls leicht und sportlich, mit nur einer Tasche, dafür hervorragender Wasserdichtigkeit.
  • Gorewear Endure: Mit verstellbarer Kapuze und hohem Tragekomfort punktet diese Jacke bei langen Touren.

Jacken für Pendler

Für den täglichen Arbeitsweg oder gemütlichere Fahrten bieten diese Fahrradjacken mehr Komfort und Alltagstauglichkeit:

  • Decathlon BTWIN City 540: Günstig, warm und gut sichtbar durch Reflektoren – ideal für kurze Strecken im Winter.
  • Gonso Save Jacket Essential: Modisch, locker geschnitten und auch abseits des Rads tragbar, jedoch weniger atmungsaktiv.
  • Vaude Cyclist III: Komfortabel und leicht wärmend, perfekt für urbane Fahrer in der Übergangszeit.

Schutz für den ganzen Körper

  • Elkline 1Dry2 Manteloverall: Dieser Mantel verwandelt sich bei starkem Regen in einen Overall und schützt den gesamten Körper – eine clevere, aber gewöhnungsbedürftige Lösung für Vielradler.
  • AGU Oversized Rain Shirt: Ein modischer Regenmantel, der sich gut über Büro-Outfits tragen lässt, jedoch sperriger ist als klassische Regenjacken.

Was sind die häufigsten Schwachstellen?

  • Kapuze: Nicht alle Jacken bieten Kapuzen, die über einen Helm passen. Außerdem schränken manche Kapuzen das Sichtfeld ein, besonders bei schnellen Fahrten.
  • Taschen: Oft fehlen gut platzierte, trockene Smartphone-Taschen. Besonders bei sportlichen Modellen wird hier gespart.
  • Atmungsaktivität: Einige Modelle halten zwar trocken, führen aber schnell zu Schweißbildung – gerade bei Pendlern oder längeren Fahrten ein Nachteil.
  • Gewicht und Packmaß: Wärmende Jacken wie die Endura Hummvee oder Vaude Cyclist III sind schwerer und weniger kompakt als sportliche Alternativen.