PC Games Hardware - 4 Ultra-Breitbild-Monitore Testsieger
4 Ultra-Breitbild-Monitore im Test-Vergleich von PC Games Hardware
In diesem Vergleich wurden getestet:
09/2025 - PC Games Hardware
Inhaltsverzeichnis
- Was bieten Monitore im 32:9-Format heute wirklich?
- Wie unterscheiden sich die Technologien bei Ultrawide-Monitoren?
- Ist ein VA-Panel heute noch eine gute Wahl?
- Wie gut schlägt sich QD-OLED in der zweiten Generation?
- Gibt es überzeugende 3rd-Gen-Modelle unter 1.000 Euro?
- Lohnt sich mehr Auflösung bei weniger Breite?
- Wie steht es um Gaming-Features und Anschlussvielfalt?
- Wohin geht der Trend bei Superbreitbild-Monitoren?
- Welche Rolle spielt der Preisverfall bei OLEDs?
Was bieten Monitore im 32:9-Format heute wirklich?
Breitbild ist kein Nischenthema mehr – zumindest nicht im Gaming-Segment. Wer auf Superbreit setzt, landet meist bei einem 32:9-Monitor mit 49 Zoll Diagonale und DQHD-Auflösung (5.120 × 1.440 Pixel). PC Games Hardware hat sich gleich vier Modelle angeschaut, die dieses Format bedienen – von günstigen VA-Panels bis zu modernen QD- und W-OLEDs.
Wie unterscheiden sich die Technologien bei Ultrawide-Monitoren?
VA ist unter den bezahlbaren Optionen immer noch vertreten, allerdings zunehmend in Bedrängnis durch OLED. Besonders OLEDs mit QD-Technik in zweiter oder dritter Generation setzen Maßstäbe bei Kontrast und Farbdarstellung. Dabei fällt auf: QD-OLEDs bieten meist 144 oder sogar 240 Hertz, W-OLEDs wie beim getesteten LG-Modell schaffen dafür eine höhere Auflösung – teils auf Kosten des Preises.
Ist ein VA-Panel heute noch eine gute Wahl?
Der LC-Power LC-M49-120-DQHD-C-Q ist ein Beispiel dafür, wie ein älteres VA-Modell im direkten Vergleich abschneidet. Zwar günstig, aber auch technisch spürbar im Hintertreffen. Schlieren, geringere Farbtreue und ein sichtbarer Randabfall bei der Ausleuchtung zeigen, dass OLED inzwischen die Nase vorn hat – für teils nur wenig mehr Geld.
Wie gut schlägt sich QD-OLED in der zweiten Generation?
MSI tritt mit dem MPG 491CQP an, einem Vertreter der 2nd-Gen-QD-OLEDs. Die Ausstattung ist üppig, das Panel stark – allerdings ist der Preis nicht mehr ganz konkurrenzfähig, vor allem wenn 3rd-Gen-OLEDs inzwischen zu ähnlichen Konditionen erhältlich sind. Hier zeigt sich: Nicht nur die Bildqualität, sondern auch der Preisverfall neuerer Technik spielt eine zentrale Rolle.
Gibt es überzeugende 3rd-Gen-Modelle unter 1.000 Euro?
Mit dem Philips Evnia 49M2C8900 hat PC Games Hardware ein Modell im Test, das genau das leistet. Für unter 1.000 Euro gibt es hier ein modernes QD-OLED-Panel mit 240 Hertz und guter Ausstattung. Bildqualität, Kontrast und HDR-Wirkung sind auf hohem Niveau – bei überschaubarem Stromverbrauch. Für viele dürfte das aktuell der Sweet Spot bei ultrabreiten Displays sein.
Lohnt sich mehr Auflösung bei weniger Breite?
Der LG Ultragear OLED 45GX950A-B verlässt das klassische 32:9-Spielfeld und setzt auf ein 21:9-Format mit höherer vertikaler Auflösung. Mit 5.120 × 2.160 Pixeln und 45 Zoll bietet er mehr Schärfe, aber auch weniger horizontale Fläche. Das kann Vorteile bringen – etwa bei der Lesbarkeit von HUD-Elementen in Spielen – macht sich aber auch im Preis bemerkbar. Mit rund 1.750 Euro ist der LG das teuerste Modell im Testfeld.
Wie steht es um Gaming-Features und Anschlussvielfalt?
Die Unterschiede in der Ausstattung sind teils groß. HDMI 2.1 ist heute Standard – sollte es zumindest sein. Besonders interessant: Funktionen wie KVM-Switches, PIP/PBP, Ambiglow oder Smart-Features unterscheiden sich je nach Modell und Einsatzzweck. Wer ausschließlich spielt, benötigt vielleicht nicht alles – doch gerade im Alltag zeigt sich, wie wichtig diese Extras sein können.
Wohin geht der Trend bei Superbreitbild-Monitoren?
PC Games Hardware zeigt mit diesem Vergleich, dass OLED immer weiter vordringt – selbst in Formaten jenseits von 40 Zoll. Die Preise fallen, die Ausstattung wird umfangreicher, und die VA-Konkurrenz gerät zunehmend ins Hintertreffen. Nur wer besonders günstig kaufen will oder spezielle Anforderungen hat, wird mit einem älteren VA-Modell noch glücklich.
Welche Rolle spielt der Preisverfall bei OLEDs?
Innerhalb eines Jahres hat sich der Markt für Ultrawide-Monitore stark verändert. Was früher fast 2.000 Euro kostete, ist heute für unter 1.000 Euro zu haben – vor allem dank QD-OLEDs der dritten Generation. Neue Panels drücken den Preis älterer Modelle, wodurch sich für Käufer attraktive Möglichkeiten ergeben.