MountainBIKE - 4 Light-All-Mountains Testsieger

4 Light-All-Mountains im Test-Vergleich von MountainBIKE

MountainBIKE

08/2025 - MountainBIKE

Was macht die neuen Light-E-MTBs 2025 aus?

Sie verbinden das natürliche Fahrgefühl eines klassischen Trailbikes mit moderater Unterstützung und moderatem Gewicht. In unserem Vergleich der Redaktion von MOUNTAINBIKE Magazin standen vier aktuelle All-Mountain-Modelle mit 160/150 mm Federweg: zwei mit TQ-Antrieb (Propain Sresh SL, Yeti MTe) und zwei mit Bosch SX (Pivot Shuttle SL/AM, Mondraker SLY RR). Alle bewegen sich um 20 Kilo Gesamtgewicht, zielen klar auf vielseitige Trails und bringen große Akkus plus optionalen Range-Extender mit.

TQ oder Bosch SX – wo liegen die Unterschiede auf dem Trail?

Die TQ-Bikes treten sich am „akustischsten“: sehr leise, mit sanftem, stetigem Schub, der bei hoher Trittfrequenz am besten funktioniert. Sie klettern technisch stark, verlangen aber etwas mehr Eigenleistung, wenn’s richtig steil wird. Bosch SX fühlt sich kräftiger an, beschleunigt spontaner und zieht lange Rampen souverän hoch, wirkt dabei aber weniger natürlich als die TQ-Charakteristik. Die Redaktion von MOUNTAINBIKE Magazin erlebte die Wahl deshalb weniger als Frage von Wattzahlen als von gewünschtem Fahrgefühl.

Wie wirken Geometrie und Fahrwerke im Gesamteindruck?

Alle vier E-Bikes sind als moderne All-Mountains gezeichnet: flache Frontbereiche für Sicherheit bergab, zentrale Sitzpositionen für effizientes Klettern. Propain fährt sich ausgewogen und kompakt, mit viel Kontrolle über die Front. Yeti kombiniert einen traktionsstarken Hinterbau mit justierbarer Endprogression und vermittelt schnell Vertrauen. Pivot setzt auf Agilität bei hohem Vortrieb, profitiert bergauf deutlich vom SX-Punch. Mondraker gibt durch hohe Front und lange Maße viel Stabilität in steilen, ruppigen Passagen, verlangt in Kurven aber etwas mehr Nachdruck.

Was bedeuten Akku- und Ausstattungsoptionen im Alltag?

Bei TQ stehen entnehmbare 580-Wh-Akkus und 160-Wh-Extender im Fokus, was praxisnah Reichweite und Handhabung verbessert. Bosch SX fährt seriennah mit 400 Wh und optionalem 250-Wh-Extender, der die Tourenlänge spürbar streckt. In der Summe ergeben sich je nach Terrain solide Trail-Distanzen; wer häufig lange Höhenmeter plant, profitiert klar vom Extender. Die Redaktion von MOUNTAINBIKE Magazin wertete außerdem die sauberen Display-/Remote-Lösungen und die teils frei wählbaren Kabelwege als Plus für Bedienung und Service.

Für wen eignet sich welches Konzept?

Wer ein sehr natürliches Unterstützungsgefühl sucht und technische Uphills mit feinem Grip mag, fühlt sich bei TQ zuhause. Wer maximale Spritzigkeit am Berg und entspanntes Höhenmeter-Sammeln priorisiert, greift eher zum Bosch-SX-Setup. Beide Konzepte liefern bergab reichlich Reserven und Trail-Spaß; die Entscheidung hängt weniger von Gramm, mehr von Motorcharakter, Geometrie-Vorlieben und Budget ab.

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