5 Racebikes im Test – MountainBIKE 04/2025

Ausgabe 04/2025 5 Produkte getestet Zum Testergebnis

Das Testergebnis auf einen Blick

MountainBIKE, Ausgabe 04/2025
Preis-LeistungBulls Wild Edge TeamüberragendGünstigster im TestCube Phenix C:68X SLX teamline 2025sehr gutab 4.099,99 €

Bewertung nach Kriterien

4 Kriterien · ★ = Bestwert
Produkt Gesamt GewichtAusstattungRahmen & FahrwerkPreis/Leistung Preis
1Bulls Wild Edge Team
überragend 34,554 –
2Bike Ahead The Frame HT - XX SL
sehr gut 54,54,52,5 –
2Cannondale Scalpel 2 Lefty 2024 Smoke
sehr gut 2,53,53,52,5 ab4.668,30 €
2Cube Phenix C:68X SLX teamline 2025
sehr gut 4,54,544 ab4.099,99 €
5Megamo Track AXS 03
gut 2,532,52 –
Zum Vergleichen seitlich wischen
Punkte (mehr = besser)

Racebikes 2025 im Überblick – was hat MOUNTAINBIKE getestet?

MOUNTAINBIKE hat aktuelle Racebikes aus Hardtail und Fully intensiv geprüft – vom feinen Leichtbau bis zum sportlichen Marathon-Werkzeug. Im Feld: Newcomer mit eigenem Carbonbau, etablierte XC-Ikonen und Preis-Leistungs-Modelle.

Worum geht’s bei modernen Race-Hardtails und -Fullys?

Race-Hardtails setzen auf sehr leichte Rahmen, direkte Beschleunigung und klaren Vortrieb. Fullys bringen mit 120/120 mm häufig mehr Reserven, mehr Traktion und Ruhe in schnellen Passagen. Auffällig: flachere Lenkwinkel, längere Reach-Werte, kurze Kettenstreben für Agilität – und gleichzeitig Sitzpositionen, die je nach Modell von kompakt bis gestreckt reichen.

Wie hat MOUNTAINBIKE getestet?

Die Redaktion wog, vermasste und fuhr alle Bikes auf definierten XC- und Marathon-Runden mit steilen Rampen, schnellen Schotterpassagen und technischen Abfahrten. Bewertet wurden Rahmen/Fahrwerk, Handling, Ausstattung, Gewicht und Preis-Leistung – mit Blick auf Renneinsatz und sportliche Tour.

Was fiel beim Fahrverhalten auf?

Hardtails punkten mit explosivem Antritt und präzisem Handling; komfortorientierte Rahmen filtern Vibrationen spürbar besser. Fullys liefern spürbar mehr Traktion bergauf sowie Stabilität bergab und sind auf schnellen Kursen im Vorteil. Sehr steife Laufräder beschleunigen top, reichen Schläge aber direkter weiter. Flache Fronten und lange Radstände geben Sicherheit, verlangen in engen Kehren gelegentlich eine aktivere Fahrweise.

Wer passt zu welchem Konzept?

Kurz und knackig trainieren, maximale Effizienz, klare Linie auf dem Kurs? Ein leichtes Hardtail ist naheliegend. Anspruchsvollere Strecken, viel Tempo auf Abfahrten, wechselnde Untergründe? Ein 120-mm-Racefully bringt Reserven ohne träge zu wirken. Wer häufig sprintet, profitiert von leichten Laufrädern; wer viel auf rauem Untergrund fährt, wählt lieber etwas nachgiebigere Setups.

Gab es Besonderheiten bei den Bikes?

Im Feld stand ein sehr leichter Carbon-Newcomer für Purist*innen mit Baukasten-Konfiguration, Marathon-Fullys mit modernisiertem 4-Link-Hinterbau, ein Scalpel mit Flex-Stays und Lefty, ein konsequent sportliches Hardtail mit langer, niedriger Race-Position sowie ein wendiges 120-mm-Fully, dessen Laufradsatzgewicht den Antritt dämpft. MOUNTAINBIKE ordnete diese Konzepte hinsichtlich Praxisnutzen und Kursprofilen ein.

Und das Thema Preis-Leistung?

Teils sehr hochwertige Ausstattung (elektronische Schaltungen, Carbon-Laufräder, Factory-Fahrwerke) treibt den Preis. Gleichzeitig gibt es Modelle, die mit stimmigem Paket, moderner Geometrie und sinnvoll gewählten Parts ein starkes Preis-Leistungs-Niveau bieten – ein Punkt, den MOUNTAINBIKE im Fazit wiederholt betont.

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