MountainBIKE - 5 Racebikes Testsieger

5 Racebikes im Test-Vergleich von MountainBIKE

MountainBIKE

04/2025 - MountainBIKE

Racebikes 2025 im Überblick – was hat MOUNTAINBIKE getestet?

MOUNTAINBIKE hat aktuelle Racebikes aus Hardtail und Fully intensiv geprüft – vom feinen Leichtbau bis zum sportlichen Marathon-Werkzeug. Im Feld: Newcomer mit eigenem Carbonbau, etablierte XC-Ikonen und Preis-Leistungs-Modelle.

Worum geht’s bei modernen Race-Hardtails und -Fullys?

Race-Hardtails setzen auf sehr leichte Rahmen, direkte Beschleunigung und klaren Vortrieb. Fullys bringen mit 120/120 mm häufig mehr Reserven, mehr Traktion und Ruhe in schnellen Passagen. Auffällig: flachere Lenkwinkel, längere Reach-Werte, kurze Kettenstreben für Agilität – und gleichzeitig Sitzpositionen, die je nach Modell von kompakt bis gestreckt reichen.

Carbon bleibt der Standard, teils mit europäischer Fertigung und sichtbarem Layup. Einteilige Cockpits, integrierte Zugführung und Flatmount-Bremsaufnahmen drücken das Gewicht. 29"-Laufräder dominieren, vereinzelt mit betont steifen, sehr leichten Laufradsätzen – schnell im Sprint, straffer im ruppigen Gelände. Bei den Federelementen: 120-mm-XC ist angekommen; Lockout-Bedienungen und leichte Dropper-Stützen werten die Praxis auf.

Wie hat MOUNTAINBIKE getestet?

Die Redaktion wog, vermasste und fuhr alle Bikes auf definierten XC- und Marathon-Runden mit steilen Rampen, schnellen Schotterpassagen und technischen Abfahrten. Bewertet wurden Rahmen/Fahrwerk, Handling, Ausstattung, Gewicht und Preis-Leistung – mit Blick auf Renneinsatz und sportliche Tour.

Was fiel beim Fahrverhalten auf?

Hardtails punkten mit explosivem Antritt und präzisem Handling; komfortorientierte Rahmen filtern Vibrationen spürbar besser. Fullys liefern spürbar mehr Traktion bergauf sowie Stabilität bergab und sind auf schnellen Kursen im Vorteil. Sehr steife Laufräder beschleunigen top, reichen Schläge aber direkter weiter. Flache Fronten und lange Radstände geben Sicherheit, verlangen in engen Kehren gelegentlich eine aktivere Fahrweise.

Wer passt zu welchem Konzept?

Kurz und knackig trainieren, maximale Effizienz, klare Linie auf dem Kurs? Ein leichtes Hardtail ist naheliegend. Anspruchsvollere Strecken, viel Tempo auf Abfahrten, wechselnde Untergründe? Ein 120-mm-Racefully bringt Reserven ohne träge zu wirken. Wer häufig sprintet, profitiert von leichten Laufrädern; wer viel auf rauem Untergrund fährt, wählt lieber etwas nachgiebigere Setups.

Gab es Besonderheiten bei den Bikes?

Im Feld stand ein sehr leichter Carbon-Newcomer für Purist*innen mit Baukasten-Konfiguration, Marathon-Fullys mit modernisiertem 4-Link-Hinterbau, ein Scalpel mit Flex-Stays und Lefty, ein konsequent sportliches Hardtail mit langer, niedriger Race-Position sowie ein wendiges 120-mm-Fully, dessen Laufradsatzgewicht den Antritt dämpft. MOUNTAINBIKE ordnete diese Konzepte hinsichtlich Praxisnutzen und Kursprofilen ein.

Und das Thema Preis-Leistung?

Teils sehr hochwertige Ausstattung (elektronische Schaltungen, Carbon-Laufräder, Factory-Fahrwerke) treibt den Preis. Gleichzeitig gibt es Modelle, die mit stimmigem Paket, moderner Geometrie und sinnvoll gewählten Parts ein starkes Preis-Leistungs-Niveau bieten – ein Punkt, den MOUNTAINBIKE im Fazit wiederholt betont.

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