MountainBIKE - 5 E-Mountainbike Testsieger
5 E-Mountainbike im Test-Vergleich von MountainBIKE
03/2025 - MountainBIKE
Inhaltsverzeichnis
Worum ging es in diesem E-MTB-Vergleich?
Getestet wurden fünf vollgefederte Touren- und Trail-E-MTBs mit unterschiedlichen Antriebskonzepten und Preisniveaus. Die Redaktion von MOUNTAINBIKE stellte die Räder auf denselben Parcours und verglich Kletterverhalten, Handling auf Trails, Reichweite, Geräuschkulisse der Motoren und die Alltagstauglichkeit von Rahmen und Ausstattung.
Welche Motoren prägten den Test?
Im Feld fuhren zwei Generationen des Bosch-CX (Gen 4 und der neue, leisere Gen 5 mit 800-Wh-Akku), Shimanos EP801 sowie Giants/Yamahas SyncDrive Sport 2. Laut MOUNTAINBIKE überzeugte der neue Bosch vor allem mit Traktion und geringer Geräuschkulisse, während der bewährte CX Gen 4 weiterhin kräftig schiebt, aber akustisch präsenter bleibt. Shimanos EP801 punktete mit fein dosierbarer, direkter Unterstützung und Di2-Optionen; Giants SyncDrive gab sich sportlich und bissig, ordnet sich beim Feinschliff aber dahinter ein.
Wie unterscheiden sich Fahrwerk und Geometrie im Gelände?
Die Redaktion beobachtete zwei Grundrichtungen: eher laufruhige Setups mit zentraler, tiefer Position für Sicherheit auf schnellen Passagen, und agilere Konzepte, die in engen Sektionen leichtfüßig wirken. Straffer abgestimmte Hinterbauten boten viel Gegenhalt und Tempo, sensiblere Setups glätteten Bremswellen und Wurzelfelder spürbar. Reach, Lenkwinkel und Mullet- versus 29"-Aufbau bestimmten, ob ein Bike mehr zu spielerischem Kurventanz oder zu souveränem Geradeauslauf tendiert.
Was fiel beim Kletterverhalten und der Reichweite auf?
Steile Uphills favorisierten lange Kettenstreben und die sehr traktionsstarke Kennlinie des neuen Bosch-CX. Auch mit EP801 ließen sich dank direkter Leistungsabgabe technisch knifflige Rampen ruhig fahren. Kleinere Akkus sparen Gewicht, erfordern aber mehr Blick auf Rollwiderstand und Reifenwahl; großvolumige Akkus erlauben lange Touren, bringen jedoch Masse ins System. MOUNTAINBIKE hob hervor, dass profilierte, aber rollfreudige Hinterreifen die nutzbare Höhe spürbar verlängern können.
Welche Rolle spielten Ausstattung und Preis?
Im Test standen Carbon-Hauptrahmen mit teils Aluminium-Heck, solide Fahrwerkskomponenten vom Einstiegs- bis Oberklasseniveau und praxisnahe Details wie Steckachsenhebel, Schutz über Drehpunkten oder integrierte Lichtanlagen. Die Redaktion von MOUNTAINBIKE betonte das gute Preis-Leistungs-Spektrum: Vom günstigen Einstiegs-E-MTB mit robustem Antrieb bis zum attraktiven Mittelklasse-Paket mit neuem CX-Motor und großem Akku reichte die Auswahl. Hochwertige Bremsen, sinnvolle Kassetten-Bandbreite und stimmige Reifenmischungen zahlten direkt auf Fahrspaß und Kontrolle ein.
Wer findet hier das passende E-MTB?
Tourenfans mit Fokus auf Reichweite und Ruhe profitieren von großen Akkus, laufruhiger Geometrie und traktionsstarken Motoren. Fahrerinnen und Fahrer, die häufig enge, technische Trails suchen, fühlen sich bei leichteren Setups mit agiler Ausrichtung wohl. Wer Wert auf Systemintegration legt, achtet auf Features wie Di2-Schaltlogik, ab Werk montierte Beleuchtung oder werkzeuglose Service-Details. Die Redaktion von MOUNTAINBIKE rät, vor dem Kauf gezielt auf Motorcharakter, Dämpfereinstellung und Reifenwahl zu achten – das entscheidet oft stärker als die reinen Datenblätter.