6 Slow Juicer im Test – Haus & Garten Test 04/2025

Ausgabe 04/2025 6 Produkte getestet Testsieger: KLAMER 90820 Zum Testergebnis

Das Testergebnis auf einen Blick

Haus & Garten Test, Ausgabe 04/2025
TestsiegerKLAMER 908201,6 gutab 149,99 €Sieger Preis/LeistungCaso Juice Fit 35121,6 gutab 89,99 €MeisterklasseAngel Juicer 75001,4 sehr gutab 1.724,00 €Günstigster im TestSeverin ES 35712,0 gutab 84,99 €

Alle Noten im Vergleich

5 Kriterien · ★ = Bestwert
Produkt Gesamt FunktionHandhabungVerarbeitungÖkologieSicherheit Preis
1Angel Juicer 7500
1,4 1,61,41,01,61,0 ab1.724,00 €
2KLAMER 90820
1,6 1,61,71,52,01,0 ab149,99 €
2Caso Juice Fit 3512
1,6 2,01,31,01,31,0 ab89,99 €
4Gastroback Vita Fresh 40146
2,0 2,51,61,02,01,0 ab89,98 €
4Severin ES 3571
2,0 2,22,01,82,41,0 ab84,99 €
4Nutrilovers Multi-Press Keramik
2,0 2,61,41,52,51,0 –
Zum Vergleichen seitlich wischen
1,0sehr gut2,0gut2,5befriedigend und schlechter

Warum rücken Slow Juicer gerade in Home-Küchen so stark in den Fokus?

Langsam drehende Pressschnecken sollen Vitamine und Aromen schützen, während sie Obst und Gemüse in Saft und Trester zerlegen. Haus & Garten Test hat deshalb sechs aktuelle Modelle – vom 100-Euro-Einsteiger bis zum vierstelligen Edelstahl-Boliden – praktisch erprobt, um herauszufinden, ob der schonende Ansatz im Alltag wirklich Mehrwert schafft.

Wie wurde im Testverfahren vorgegangen?

Die Redaktion fütterte alle Geräte mit Äpfeln, Tomaten und Karotten, maß die Ausbeute und beurteilte Textur sowie Geschmack. Dazu kamen Praxiskriterien wie Aufbau, Kippsicherheit, Reinigungsaufwand und Energieverbrauch. Ergebnis: Schon nach einer Minute Presszeit liegt trinkfertiger Saft vor – die anschließende Reinigung dauert allerdings ein Mehrfaches.

Was trennt Spitzen- von Durchschnitts­geräten?

Entscheidend ist die Effizienz der Schnecke. Während das 12-Kilo-Edelstahl-Flaggschiff von Angel Juicer und der kompakte Klamer spürbar mehr Saft aus jeder Frucht holten, ließen andere Kandidaten im Vergleich einen merklichen Rest im Trester. Bei weichen Tomaten zeigten sich zudem Unterschiede in der Homogenität: Einigen Maschinen gelang ein klarer, trinkbarer Saft, andere produzierten eher passierte „Tomatensuppe“.

Welche Alltagsfragen stellte der Test noch?

  • Kippt der Entsafter beim Einschalten? Rückseitige Schalter können leichte Gehäuse ins Wanken bringen.
  • Wie aufwendig ist das Spülen? Ohne die mitgelieferte Bürste wird kaum ein Feinsieb restlos sauber; Gastroback erleichtert das mit einem cleveren Gummistopfen am Auslass.
  • Wie nachhaltig ist die Verpackung? Nur Angel Juicer verzichtet vollständig auf Plastik; bei einigen Wettbewerbern lag erschreckend viel Styropor im Karton.

Lohnt sich der Griff zum teuren Premiummodell?

Der Edelstahl-Juicer liefert die höchste Saftquote und wirkt unverwüstlich, fordert aber nicht nur den Geldbeutel, sondern auch Stellfläche und Kraft beim Umsetzen. Wer vor allem Karottensaft fürs Frühstück oder Apfelsaft fürs Backen pressen will, erreicht mit den gut 150 € teuren Kunststoffgeräten fast identische Geschmacksergebnisse – bei etwas geringerer Ausbeute.

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