Haus & Garten Test - 7 Entsafter Testsieger

7 Entsafter im Test-Vergleich von Haus & Garten Test

Haus & Garten Test

05/2024 - Haus & Garten Test

Elektrische Entsafter im Vergleich bei Haus & Garten Test: Saftgenuss für Zuhause

Frisch gepresster Saft ist nicht nur lecker, sondern auch reich an Vitaminen und Nährstoffen. Wer genau wissen möchte, was in seinem Glas landet, kommt um einen eigenen Entsafter kaum herum. In einem umfassenden Vergleichstest des Magazins Haus & Garten Test wurden sieben aktuelle Entsafter unter die Lupe genommen. Darunter befanden sich sechs Slow Juicer und ein Zentrifugalentsafter.

Slow Juicer vs. Zentrifugalentsafter

Die beiden Entsafter-Typen arbeiten auf unterschiedliche Weise. Slow Juicer verwenden eine langsam drehende Pressschnecke, um das Obst oder Gemüse sanft durch ein Sieb zu drücken. Diese Methode sorgt für eine hohe Saftausbeute und minimalen Verlust an Vitaminen und Enzymen, da nur wenig Hitze durch Reibung entsteht. Im Test überzeugten besonders die Slow Juicer von Hurom, die nicht nur feine Säfte lieferten, sondern auch angenehm leise arbeiteten.

Auf der anderen Seite stehen Zentrifugalentsafter, wie der Nutrilovers Quick-Juicer, der mit hoher Geschwindigkeit arbeitet. Diese Geräte sind schneller, jedoch neigt der Saft zu einem höheren Anteil an Schaum und weniger feiner Konsistenz. Besonders bei Karotten oder Äpfeln zeigt sich ein klarer Unterschied: Der Saft aus dem Zentrifugalentsafter ist klarer, enthält jedoch oft weniger Fruchtfleisch und Vitamine.

Saftqualität und Effizienz

Der wichtigste Aspekt beim Entsaften ist die Qualität des produzierten Safts. Im Test fielen die Slow Juicer von Hurom positiv auf. Sie lieferten den besten, gleichmäßig trüben und fruchtigen Saft ohne störende Stücke oder Schalenreste. Auch die Entsafter von Caso und Nutrilovers schnitten gut ab, obwohl sie beim Saftausstoß leicht hinter den Testsiegern lagen. Bei der Entsaftung von harten Zutaten wie Karotten oder Äpfeln zeigte sich, dass Slow Juicer generell eine bessere Saftausbeute erzielen als Zentrifugalentsafter. Allerdings müssen Nutzer etwas Geduld mitbringen, da der Entsaftungsvorgang länger dauert. Die Geräte von Eta und Nutrilovers punkteten dennoch durch ihre Handhabung und solide Saftqualität.

Handhabung und Reinigung

Ein wichtiger Faktor im Alltag ist die Handhabung der Geräte. Besonders die Slow Juicer erfordern etwas Vorbereitung, da das Obst und Gemüse vor dem Einfüllen oft klein geschnitten werden muss. Modelle wie der Hurom H320N bieten hier einen Vorteil: Dank der großen Einfüllöffnung können auch größere Stücke ohne vorheriges Zerkleinern entsaftet werden. Nach dem Entsaften folgt die Reinigung – ein Aspekt, der viele Nutzer abschreckt.

Die meisten Slow Juicer lassen sich einfach auseinandernehmen und reinigen, besonders, wenn Teile spülmaschinenfest sind. Im Test erwiesen sich die Reinigungsbürsten als nützlich, um Obst- und Gemüsefasern aus den Filtern zu entfernen. Der Zentrifugalentsafter von Nutrilovers benötigte durch den integrierten Tresterfänger etwas mehr Aufwand beim Säubern.

Fazit: Welcher Entsafter passt zu wem?

Für Liebhaber von hochwertigem, nährstoffreichem Saft sind Slow Juicer die beste Wahl. Modelle wie der Hurom H320N überzeugten im Test mit einer besonders hohen Saftqualität und leiser Arbeitsweise. Wer dagegen Wert auf Schnelligkeit legt und keine Probleme mit etwas weniger Saftfeinheit hat, kann mit einem Zentrifugalentsafter wie dem Nutrilovers Quick-Juicer gut bedient sein.

Am Ende hängt die Wahl des richtigen Entsafters vom individuellen Bedarf ab. Wer regelmäßig Saft für die ganze Familie zubereiten möchte, wird die Effizienz und Ruhe der Slow Juicer schätzen. Wer jedoch schnell ein Glas Saft zum Frühstück möchte, greift besser zum Zentrifugalmodell.

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