ElektroRad - 11 E-Gravelbikes von 3799 bis 13.000 Euro Testsieger
11 E-Gravelbikes von 3799 bis 13.000 Euro im Test-Vergleich von ElektroRad
In diesem Vergleich wurden getestet:
05/2025 - ElektroRad
Inhaltsverzeichnis
- Was können E-Gravelbikes wirklich leisten?
- Wie verändert sich die Rolle des E-Gravelbikes?
- Welche technische Bandbreite deckt der Test ab?
- Für wen eignen sich E-Gravelbikes besonders?
- Welche Erkenntnisse liefert der Test von ElektroRad?
- Wohin entwickelt sich das E-Gravelbike?
- Fazit: Neue Horizonte für Radfahrer
Was können E-Gravelbikes wirklich leisten?
Trotz wachsender Beliebtheit des Gravelbikens bleibt das E-Gravelbike bislang eine Randerscheinung auf dem Fahrradmarkt. Laut dem Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) liegt der Marktanteil bei lediglich einem Prozent. Im Vergleich dazu dominieren E-Mountainbikes weiterhin das Bild mit über 40 Prozent Anteil an neu verkauften E-Bikes. Doch der Test des Fachmagazins ElektroRad zeigt, dass sich ein Umdenken anbahnt – nicht nur bei Herstellern, sondern auch bei Radfahrern, die neue Einsatzmöglichkeiten suchen.
Wie verändert sich die Rolle des E-Gravelbikes?
Das Redaktionsteam von ElektroRad erkennt in seinem aktuellen Test von 11 E-Gravelbikes eine entscheidende Tendenz: Der vormals rein sportlich geprägte Einsatzzweck erweitert sich um alltagstaugliche Komponenten und Geometrien. Fahrräder dieser Klasse sollen künftig nicht nur bei sportiven Ausfahrten oder auf Schottertouren glänzen, sondern auch als Pendelrad oder für Bikepacking-Abenteuer überzeugen.
Einige Modelle sind bereits mit Gepäckträgern, Schutzblechen und integrierter Beleuchtung ausgestattet – Merkmale, die bisher eher Touren- und City-E-Bikes vorbehalten waren. Der Komfort wird durch angepasste Rahmengeometrien, breite Reifen und flexible Sattelstützen gestärkt.
Welche technische Bandbreite deckt der Test ab?
Die Spanne im Testfeld ist beachtlich – sowohl preislich als auch technisch. Getestet wurden E-Gravelbikes zwischen 3.799 und 13.000 Euro. Dabei kommen verschiedene Rahmenmaterialien wie Aluminium, Carbon und sogar Stahl zum Einsatz. Auch die Motorensysteme sind vielfältig: Von kompakten TQ-Mittelmotoren über Boschs Performance Line SX bis hin zum leichten Mahle-Heckmotor X20.
Im Luxussegment setzen Marken wie Specialized oder Rotwild auf maximale Integration, ultraleichte Carbonkomponenten und elektronische Schaltungen. Für den Alltagseinsatz überzeugen hingegen Modelle mit robuster Bauweise, hoher Zuladung und einer alltagstauglichen Ausstattung.
Für wen eignen sich E-Gravelbikes besonders?
Ein E-Gravelbike verbindet sportliches Fahren mit motorisierter Unterstützung – ein Konzept, das sich vor allem für Wiedereinsteiger, Freizeitfahrer oder Pendler eignet, die längere Distanzen oder Höhenmeter leichter bewältigen möchten. Laut ElektroRad kann der elektrische Zusatzantrieb zudem helfen, Leistungsunterschiede in Gruppenfahrten auszugleichen und ermöglicht sportliches Radfahren auch bei gesundheitlichen Einschränkungen oder im fortgeschrittenen Alter.
Auch der soziale Aspekt wird stärker betont: Die Möglichkeit, gemeinsam mit unterschiedlich leistungsfähigen Partnern Touren zu unternehmen, schafft neue Perspektiven – nicht zuletzt durch die gesteigerte Reichweite und Flexibilität.
Welche Erkenntnisse liefert der Test von ElektroRad?
Im Zentrum des Tests stand die Frage, wie sich E-Gravelbikes in den Bereichen Komfort, Ausstattung, Fahrverhalten und Antrieb bewähren. Das Urteil fällt durchweg positiv aus – unabhängig vom Preisniveau. Ob Pendler, sportlicher Gravelfan oder Genussradler: Für alle Zielgruppen gibt es passende Modelle. Dabei lobt das Testteam um Tobias Jochims vor allem die Fortschritte in der Motorentechnik und die zunehmende Variabilität in der Ausstattung.
Bemängelt wurden kleinere Details wie suboptimale Montagepunkte, schwer erreichbare Ladebuchsen oder begrenzte Reifenfreiheit bei einigen Modellen. Insgesamt dominieren jedoch Lob und Begeisterung.
Wohin entwickelt sich das E-Gravelbike?
Die Redaktion von ElektroRad sieht das E-Gravelbike als Radtyp mit großem Potenzial – sowohl im sportlichen als auch im urbanen Kontext. Die nächste Entwicklungsstufe sei klar erkennbar: mehr Alltagstauglichkeit, geringeres Gewicht, größere Reichweite und smarte Integration. Der Test zeigt, dass viele Hersteller auf dem besten Weg sind, das E-Gravelbike aus der Nische zu holen und zum Allrounder mit Abenteuerpotenzial zu machen.
Fazit: Neue Horizonte für Radfahrer
Der von ElektroRad durchgeführte Test verdeutlicht eindrucksvoll, wie breit das Spektrum an E-Gravelbikes 2025 ausfällt. Sie sind nicht länger bloß sportliche Spaßmaschinen, sondern zunehmend vielseitige Begleiter im Alltag, auf Reisen oder beim Training. Die getesteten Modelle demonstrieren eindrucksvoll, wie viel Potenzial in dieser Fahrradkategorie steckt – und dass es sich lohnt, den Blick über gewohnte Radwege hinaus auf neue Horizonte zu richten.