CT Magazin - 4 Business-Notebooks Testsieger

4 Business-Notebooks im Test-Vergleich von CT Magazin

CT Magazin

16/2025 - CT Magazin

Warum sind NPUs plötzlich ein Kriterium bei Business-Notebooks?

Seit Microsofts Copilot+ Vorgaben festlegt, braucht ein aktuelles Arbeits-Notebook nicht nur eine flotte CPU, sondern auch eine Neural Processing Unit. Mit ihr laufen KI-Funktionen, etwa Protokoll- oder Präsentationshilfen, direkt auf dem Gerät – ein Pluspunkt für Firmen, die interne Daten nicht in die Cloud schieben dürfen. Das Fachmagazin c’t hat untersucht, wie weit die Technik in kompakten 14-Zöllern angekommen ist.

Welche Prozessorwege führen ins Copilot+-Lager?

Im Test von c’t zeigte sich ein zweigeteiltes Bild: AMDs neuer Ryzen-AI-Chip liefert hohe CPU- und NPU-Leistung, verlangt aber merklich mehr Energie; Intels Lunar-Lake-Serie arbeitet sparsamer, rechnet aber etwas langsamer. Beide Plattformen erfüllen die Copilot+-Vorgaben, unterscheiden sich jedoch spürbar bei Laufzeit und Preis.

Welche Rolle spielt die Akkulaufzeit für Geschäftsreisende?

Die Redaktion von c’t hat in praxisnahen Szenarien gemessen. Das sparsamste Gerät kam im Leerlauf fast auf 30 Stunden, das leistungsstärkste hielt etwa 19 Stunden durch. Unter hoher Last verkürzen sich die Werte auf zwei bis zweieinhalb Stunden. Wer häufig lange Flüge überbrücken muss, sollte daher eher zum sparsamen Intel-Modell greifen, während Büroarbeiter mit Steckdose in Reichweite von AMDs Mehrleistung profitieren können.

Kommen klassische Business-Extras zu kurz?

RJ-45-Ports, Smartcard-Leser und erweiterbare Garantien bleiben wichtig. Im Testfeld bot nur ein AMD-Notebook alle diese Merkmale, bei den Intel-Geräten wurde stellenweise auf LAN oder USB-A verzichtet. Dafür punkten sie mit bis zu drei Thunderbolt-Buchsen. c’t weist darauf hin, dass Admins inzwischen seltener auf proprietäre Dockinganschlüsse setzen, weil USB-C-Docks alle aktuellen Notebooks bedienen.

Reicht die Kühllösung für ruhige Videokonferenzen?

Keines der vier geprüften Modelle störte im Leerlauf, die Lüfter blieben unter 0,1 sone. Unter Rechenlast gab es Unterschiede: Ein Gerät wurde mit gut 0,8 sone hörbar, die leiseste Lösung blieb bei 0,3 sone. c’t betont, dass die Kombination aus ruhigem Lüfter und langer Laufzeit heute eher bei den sparsameren Chips zu finden ist.

Welches Fazit zieht c’t aus seinem Vergleich?

Alle vier Notebooks erfüllen die technischen Copilot+-Anforderungen, unterscheiden sich aber bei Balance aus Gewicht, Lautstärke, Laufzeit und Schnittstellen. Unternehmen sollten daher zuerst den realen Arbeitsalltag ihrer Nutzer analysieren: Viel Reisezeit spricht eher für das leichteste und ausdauerndste Gerät, hohe Rechenlast und stationärer Einsatz lassen das Mehrgewicht des leistungsstärksten Modells gerechtfertigt erscheinen. Privatkäufer profitieren von denselben Überlegungen – und können dieselben Business-Garantieoptionen zukaufen.

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