CT Magazin - 4 USB-Sticks mit A- und C-Steckern Testsieger
4 USB-Sticks mit A- und C-Steckern im Test-Vergleich von CT Magazin
In diesem Vergleich wurden getestet:
04/2025 - CT Magazin
Inhaltsverzeichnis
Welche Vorteile bieten USB-Sticks mit A- und C-Steckern?
Wer Daten schnell von A nach B bringen möchte, greift statt auf langsame Internetleitungen oft auf USB-Sticks zurück. Für den universellen Einsatz sind Modelle ideal, die sowohl den alten USB-A- als auch den neuen USB-C-Stecker vereinen. So funktionieren sie an alten PCs, modernen Notebooks und vielen Smartphones.
Wie schnell sind moderne „Dual-Interface“-Sticks?
Fünf Jahre nach unserem letzten Test haben USB-Sticks dank moderner SSD-Controller enorme Sprünge gemacht: Während früher 20 bis 80 MB/s üblich waren, erreichen aktuelle Modelle bis zu 1 GB/s. In unseren Messungen mit Iometer und H2testw lieferten ein Transcend ESD310C und ein HP/PNY 911 Pro Pearl Spitzendurchsätze von rund 1 000 MB/s beim Lesen und Schreiben. Sticks mit SATA-Bridge-Controllern (SSK SD301, Verbatim Dual Quickstick) genehmigen sich intern nur 500 bis 570 MB/s, liegen im Alltagstest mit vielen kleinen Dateien aber fast gleichauf.
Wie verhalten sich die Sticks im Praxistest?
- Große Dateiübertragungen (Videos, ISO-Images) meistert das HP/PNY- und das Transcend-Modell am schnellsten.
- Wer viele kleine Dateien kopiert (etwa Quelltext oder zahlreiche MP3s), liegt mit dem SSK-Stick vorn.
- Alle Sticks blieben in unserem Dauer-Schreibtest über die volle Kapazität stabil, nur Transcend drosselte nach rund 10 % Füllung leicht – ein Temperatur- oder SLC-Cache-Effekt.
Welche Modelle lohnen sich am meisten?
Der preiswerte Transcend ESD310C (rund 32 € für 256 GB) bietet in fast allen Disziplinen Top-Leistungen. Der HP/PNY 911 Pro Pearl (circa 50 €) läuft ebenso flott, ist allerdings deutlich teurer. SSK SD301 und Verbatim Dual Quickstick (je etwa 40 €) arbeiten intern langsamer, schneiden bei Praxis-Dateisätzen aber konkurrenzfähig ab und sind für den Alltagsbetrieb ebenfalls solide.
Was muss man sonst wissen?
- Achten Sie auf die Bauhöhe, gerade bei Smartphones mit dicken Schutzhüllen kann ein zu dicker Stick die Buchse belasten.
- Für maximale Kompatibilität formatieren Sie die Sticks in FAT32 (mit externen Tools), wenn Sie sie in älteren Fernsehern oder Mediaplayern nutzen möchten.
- Verlassen Sie sich statt auf werksseitige Zusatzsoftware lieber auf Open-Source-Programme wie VeraCrypt (Verschlüsselung) und Duplicati (Backups).
Fazit
Für universellen Datentransport sind Dual-Interface-Sticks mit USB-A und -C unschlagbar praktisch. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet in unserem Test der Transcend ESD310C. Wer es sich leisten kann, greift zum HP/PNY 911 Pro Pearl – beim Geld sparen liegen Sie mit diesen beiden Spitzenreitern richtig.