Computer Bild - 5 moderne Küchenmaschinen mit Kochfunktion Testsieger
5 moderne Küchenmaschinen mit Kochfunktion im Test-Vergleich von Computer Bild
In diesem Vergleich wurden getestet:
12/2025 - Computer Bild
Inhaltsverzeichnis
Was macht Küchenmaschinen mit Kochfunktion so besonders?
In der Welt der modernen Küchentechnik haben sich Küchenmaschinen mit Kochfunktion längst etabliert – als kleine Multitalente, die mehr versprechen als klassisches Rühren oder Kneten. Der Charme liegt in ihrer Vielseitigkeit: Während sie Zutaten zerkleinern oder Teige kneten, können sie gleichzeitig auch kochen, Dampfgaren oder sogar scharf anbraten. COMPUTER BILD hat sich fünf dieser Alleskönner genauer angesehen und zeigt, was die Geräte wirklich leisten. Im Alltag sollen sie helfen, das Abendessen quasi von selbst zuzubereiten – mit digitalen Rezeptanleitungen, exakten Temperaturvorgaben und automatisierten Arbeitsschritten. Doch können diese Maschinen halten, was sie versprechen? Genau das hat der aktuelle Vergleichstest von COMPUTER BILD untersucht.
Wie wurde getestet – und warum ist das wichtig?
Die Redakteurinnen und Redakteure von COMPUTER BILD haben für diesen Test nicht einfach nur technische Spezifikationen verglichen. Stattdessen stand ein umfangreicher Praxistest im Mittelpunkt: Die fünf Küchenmaschinen mussten verschiedene Gerichte zubereiten – darunter Pizza- und Rührteig, Sahne und Lachsgerichte. Dabei kamen ausschließlich die offiziellen Rezepte zum Einsatz, die vom Hersteller stammen oder über die jeweilige Plattform angeboten werden. Neben der reinen Zubereitungsleistung wurde großer Wert auf Ausstattung, Sicherheit, Bedienkomfort und Alltagstauglichkeit gelegt. Entscheidend war zum Beispiel, ob Zubehörteile wie Spatel, Dampfaufsätze oder Waagen integriert sind – und ob sich das Gerät intuitiv über Touchdisplay oder App bedienen lässt. Auch die Reinigung floss in die Bewertung ein, inklusive der Frage, ob Zubehörteile spülmaschinenfest sind oder besser per Hand gespült werden sollten. Ebenfalls praxisnah: Die Messung der Lautstärke beim Zerkleinern aus einer Entfernung von 30 Zentimetern. Denn selbst das modernste Küchengerät verliert seinen Charme, wenn es im Betrieb die gesamte Wohnung beschallt.
Welche Unterschiede gab es im Test?
Obwohl alle fünf getesteten Maschinen mit Kochfunktion ausgestattet sind, offenbarten sich deutliche Unterschiede – sowohl beim Preis als auch in der Ausstattung und bei den Kochergebnissen. Von Luxusmodellen mit großem Display und App-Steuerung bis hin zum preisgünstigen Einstiegsgerät vom Discounter war alles vertreten. Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal ist die Maximaltemperatur. Während manche Maschinen nur auf 120 oder 130 Grad Celsius kommen, erreichen andere bis zu 200 Grad – was insbesondere für das scharfe Anbraten von Fleisch oder Gemüse relevant ist. Auch das Thema Guided Cooking, also geführte Schritt-für-Schritt-Anleitungen auf dem Display, wurde unterschiedlich umgesetzt. Manche Hersteller liefern ein rundes Gesamtpaket mit umfassender Rezeptbibliothek, andere bieten eher eine technische Basis, die vor allem Nutzer mit Koch-Erfahrung anspricht. Die Bedienung per App oder Display war ein weiteres zentrales Thema. Hier zeigte sich: Große, reaktionsschnelle Touchdisplays und stabile App-Verbindungen sorgen für echten Mehrwert – gerade für Einsteiger. Wenn jedoch das Display träge reagiert oder die App nicht ausgereift ist, kann das die Nutzererfahrung trüben.
Ist teuer automatisch besser?
Nicht unbedingt. COMPUTER BILD konnte im Test zeigen, dass auch günstigere Modelle ordentliche Leistungen erbringen können. Insbesondere die Küchenmaschine von Silvercrest, erhältlich bei LIDL, überraschte mit einer guten Grundausstattung und soliden Kochergebnissen – trotz deutlich geringerer Anschaffungskosten im Vergleich zu einem Thermomix. Allerdings bringt ein höherer Preis auch Vorteile mit sich. Premiumgeräte wie der Bosch Cookit oder der Thermomix TM7 punkten mit einer durchdachten Bedienung, vielen Automatikprogrammen, höherer Leistung und flexiblen Kochmodi. Vor allem Vielnutzer oder ambitionierte Hobbyköche profitieren von den zusätzlichen Funktionen – etwa durch feinere Temperatureinstellungen, mehr Zubehör oder ausgeklügelte Rezepte. Wer hingegen nur gelegentlich einfache Gerichte zubereiten will, muss nicht zwingend auf ein vierstelliges Modell zurückgreifen. Der Test von COMPUTER BILD zeigt klar: Der Preis allein entscheidet nicht über die Alltagstauglichkeit.
Was sollte man beim Kauf beachten?
Der Test liefert wertvolle Hinweise, worauf es bei der Wahl einer Küchenmaschine mit Kochfunktion ankommt. Neben der maximal erreichbaren Temperatur und der Zahl der Automatikprogramme spielen auch die Größe des Mixtopfs, die Bedienlogik und das Gewicht eine Rolle. Gerade Letzteres wird oft unterschätzt – denn ein vier Kilogramm schwerer Topf ohne Ausguss lässt sich nicht so einfach mit einer Hand leeren. Auch die Lautstärke darf nicht außer Acht gelassen werden, ebenso wie die Kompatibilität von Zubehörteilen. Wer bereits ein älteres Modell besitzt und auf die neueste Version umsteigen möchte, sollte prüfen, ob das bisherige Zubehör noch passt. Besonders beim Thermomix TM7 stellte sich hier im Test heraus, dass nicht alle Teile mit dem Vorgänger kompatibel sind – was potenzielle Zusatzkosten bedeutet.
Fazit: Wer kocht am besten?
Der Testsieger Bosch Cookit überzeugte im COMPUTER BILD-Vergleich durch Leistung, Vielseitigkeit und hohe Temperaturen. Auch der neue Thermomix TM7 konnte mit technischen Verbesserungen punkten, insbesondere beim Display und in der Bedienung. Dennoch bleibt der TM6 weiterhin ein starkes Gerät, das nicht zwingend ersetzt werden muss. Preisbewusste Käuferinnen und Käufer finden im Monsieur Cuisine Smart eine überraschend gute Alternative, die viel fürs Geld bietet – wenn auch mit kleinen Abstrichen bei Bedienung und App-Nutzung. Am Ende bleibt die Wahl eine Frage des persönlichen Kochstils und der eigenen Ansprüche. Der große Vergleichstest von COMPUTER BILD bietet dafür die ideale Grundlage – praxisnah, differenziert und mit einem klaren Blick auf die Stärken und Schwächen der aktuellen Gerätegeneration.