3 Premium-Controller im Test – Computer Bild 12/2025



Das Testergebnis auf einen Blick
Computer Bild, Ausgabe 12/2025
TestsiegerTurtle Beach Stealth Pivot Wireless Smart Controller1,2 sehr gutab 82,12 €
Günstigster im TestMicrosoft Xbox Wireless Controller (2020) roboterweiß2,5 befriedigendab 51,00 € Alle Noten im Vergleich
4 Kriterien · ★ = Bestwert| Produkt | Gesamt | Inbetriebnahme | Handhabung | Ausstattung | Robustheit | Preis |
|---|---|---|---|---|---|---|
1 |
1,2 | 1,3 | 1,7 | 1,0 | 1,5 | ab82,12 € |
2 |
1,3 | – | 1,4 | 1,0 | 2,0 | ab170,89 € |
3 |
2,5 | 2,9 | 1,7 | 4,7 | 2,0 | ab51,00 € |
Was macht die neuen Controller technisch besonders?
Eine der wichtigsten Innovationen: Hall-Effect-Sticks. Diese setzen auf magnetische Sensorik statt mechanischer Kontakte – das reduziert den Verschleiß erheblich und schützt vor dem gefürchteten „Stick Drift“. Sowohl der Razer Wolverine V3 Pro als auch der Turtle Beach Stealth Pivot verfügen über diese Technologie, die nicht nur für eine längere Lebensdauer sorgt, sondern auch für ein exakteres Spielerlebnis.
Zusätzlich bieten beide Modelle Trigger-Stops zur Verkürzung des Tastweges – besonders bei schnellen Schusswechseln im Spiel ein Vorteil. Razer legt noch eine Schippe drauf: Mechanische Mikroschalter erzeugen ein deutliches Klickgefühl ähnlich dem einer Gaming-Tastatur.
Wie sieht es mit Verbindung und Bedienung aus?
Alle getesteten Controller unterstützen den Anschluss per Kabel, wobei Razer und Turtle Beach auch einen Funk-Dongle beilegen – praktisch für kabelloses Spielen am PC. Für die Xbox funktioniert die kabellose Verbindung hingegen nur mit dem Wolverine V3 Pro. Der Xbox Wireless Controller von Microsoft setzt optional auf einen separat erhältlichen Dongle.
Ein Bonus beim Stealth Pivot: Er kann zusätzlich per Bluetooth mit mobilen Geräten wie Smartphones oder dem Steam Deck verbunden werden – ein Pluspunkt in Sachen Vielseitigkeit.
Was bringt das Dreh-Feature beim Stealth Pivot?
Das namensgebende „Pivot“-Feature des Turtle-Beach-Controllers ist mehr als ein Gimmick. Die beiden Tastenfelder lassen sich drehen und verändern dadurch das Layout. So wird das Gamepad kurzerhand zu einem Kampfspiel-Controller im Stil klassischer Arcade-Automaten – ideal für Titel wie Street Fighter. Damit bietet der Stealth Pivot eine willkommene Spielvariante, ohne dass ein zweites Gerät nötig wäre.
Wie schlägt sich das Handling im Alltag?
Alle drei Controller überzeugten im Test mit guter Ergonomie und einem angenehmen Griffgefühl. Die Tasten sind intuitiv erreichbar, das Spielgefühl insgesamt hochwertig. Besonders lobte COMPUTER BILD das Vibrationsfeedback und die individuell einstellbaren Tastenprofile – vor allem bei Razer und Turtle Beach.
Bei der Akkulaufzeit gibt es klare Unterschiede: Der Wolverine V3 Pro hält mit 15,5 Stunden am längsten durch. Microsofts Standard-Controller schafft mit optionalem Akku rund 13 Stunden, während beim Stealth Pivot bereits nach knapp 8 Stunden geladen werden muss.
Welcher Controller ist der Testsieger?
Die beste Gesamtwertung im Test erzielt überraschend der Turtle Beach Stealth Pivot mit der Note 1,2 (sehr gut) – dank starkem Preis-Leistungs-Verhältnis, Hall-Effect-Sticks und innovativer Tastenanordnung. Der Razer Wolverine V3 Pro folgt knapp dahinter mit der Note 1,3 (sehr gut), überzeugt aber mit einem noch edleren Technikpaket und längerer Akkulaufzeit – zu einem allerdings deutlich höheren Preis von rund 206 Euro. Der Xbox Wireless Controller bleibt solide, erhält aber mit der Note 2,5 (befriedigend) nur das Prädikat „Standard“.