Computer Bild - 2 neue Roborock Saug-Wisch-Roboter Testsieger
2 neue Roborock Saug-Wisch-Roboter im Test-Vergleich von Computer Bild
In diesem Vergleich wurden getestet:
07/2025 - Computer Bild
Inhaltsverzeichnis
- Wie schlagen sich die neuen Roborock-Modelle im Vergleichstest?
- Welche Gemeinsamkeiten zeigen Saros 10 und 10R im Test?
- Wo liegen die Unterschiede zwischen Saros 10 und 10R?
- Wie überzeugen die Geräte in den Reinigungsdisziplinen?
- Was bietet die Roborock-App für den Alltag?
- Wie alltagstauglich sind Wartung und Pflege?
- Welches Modell lohnt sich mehr – Saros 10 oder 10R?
Wie schlagen sich die neuen Roborock-Modelle im Vergleichstest?
Mit der Saros-Serie bringt Roborock zwei neue High-End-Saug-Wisch-Roboter auf den Markt, die die Messlatte im Segment noch einmal höher legen. Die Modelle Saros 10 und Saros 10R lösen die bisherige S-Serie ab und versprechen nicht weniger als den umfassendsten und smartesten Hausputz, den ein Roboter derzeit leisten kann. COMPUTER BILD hat beide Geräte unter realistischen Bedingungen getestet – mit beeindruckenden Ergebnissen.
Welche Gemeinsamkeiten zeigen Saros 10 und 10R im Test?
Beide Geräte nutzen das neue „Rock Dock 4.0“, eine multifunktionale Station, die den Wartungsaufwand auf ein Minimum reduziert. Sie saugt nicht nur den Staub aus dem Roboter, sondern befüllt auch den Frischwassertank, reinigt und trocknet die Wischpads automatisch – und das mit erhitztem Wasser für mehr Hygiene. Auffällig ist die flache Bauhöhe von nur 7,98 Zentimetern, durch die die Roboter auch unter flachen Möbeln sauber machen können. Außerdem meistern beide Modelle Türschwellen bis zu vier Zentimetern Höhe dank ihrer Kletterfunktion – ein echter Vorteil in Altbauten oder bei hohen Teppichkanten. Weitere Highlights wie die Anti-Haarverwicklung und hochwertige Materialien ziehen sich durch beide Modelle.
Wo liegen die Unterschiede zwischen Saros 10 und 10R?
Die Unterschiede zwischen den beiden Geräten sind subtil, aber spürbar. Der Saros 10 hat mit 22.000 Pascal etwas mehr Saugkraft als der 10R mit 20.000 Pascal. Außerdem unterscheidet sich die Navigation: Der Saros 10 nutzt einen einfahrbaren Laserturm für 360-Grad-Raumüberblick, während der 10R mit „Star Sight“ auf Sensoren an Front und Heck setzt. Die Wischtechnologien unterscheiden sich ebenfalls: Der Saros 10 verwendet eine vibrierende Wischplatte, der 10R zwei rotierende Mopps mit Ausfahrmechanismus für Ecken. COMPUTER BILD bescheinigt beiden ein exzellentes Reinigungsergebnis – doch die Art und Weise, wie sie es erzielen, ist unterschiedlich.
Wie überzeugen die Geräte in den Reinigungsdisziplinen?
Im Saugtest lagen beide Roboter mit einem Ergebnis von 99,2 Gramm aufgesaugtem Schmutz aus einem 100-Gramm-Testmix gleichauf – ein neuer Spitzenwert im Testlabor von COMPUTER BILD. Sie saugten sowohl auf Fliesen als auch Teppichboden extrem gründlich. Für schwierige Untergründe erhöhten sie die Saugkraft automatisch. Besonders clever: Beim reinen Saugbetrieb lassen sich die Wischer vor der Tour im Dock ablegen.
Auch beim Wischen glänzen die beiden Roborocks. Beide bringen ausreichend Wasser auf den Boden, setzen Reinigungsmittel gezielt ein und erkennen hartnäckige Flecken automatisch. Die Schräglage, mit der der Roboter den Anpressdruck auf den Boden erhöht, verbessert das Wischergebnis zusätzlich. Die Unterschiede zeigten sich im Detail: Während der Saros 10 durch seine präzise Wischplatte ideal um Tisch- und Stuhlbeine manövriert, erzielt der 10R mit seinen rotierenden Pads eine etwas gleichmäßigere Flächenreinigung.
Was bietet die Roborock-App für den Alltag?
Die App überzeugt mit einer klaren Struktur, vielen Funktionen und einem durchdachten SmartPlan-Modus. Dieser analysiert Räume, Bodenarten und Verschmutzungsgrad in Echtzeit und passt die Reinigung automatisch an. Wer es noch komfortabler mag, nutzt den integrierten Sprachassistenten „Rocky“. Dieser ersetzt Alexa oder Google Assistant und versteht laut COMPUTER BILD sogar mehr Sprachbefehle als die bekannten Smart-Home-Plattformen.
Auch bei der Navigation punkten beide Modelle. Der Saros 10R braucht manchmal etwas länger für seine Route, weil er sich häufiger neu orientiert. Der Saros 10 agiert mit seinem LiDAR-Laserturm direkter. Beide Geräte erkennen zuverlässig Hindernisse und umfahren auch schwierige Objekte wie Kabel, Socken oder sogar Hundehaufen (Plastikversion im Test). Die integrierte Kamera liefert auf Wunsch Fotos der Objekte – ideal zur Motivation für den nächsten Aufräumdurchgang.
Wie alltagstauglich sind Wartung und Pflege?
Das Dock beider Modelle übernimmt viele Pflegeaufgaben selbst, etwa das Reinigen und Trocknen der Mopps sowie das Nachfüllen von Wasser. Dennoch bleibt gelegentlich Handarbeit notwendig – etwa beim Entleeren des Abwassertanks oder beim Entfernen von Rückständen. Hier bietet das Design des Saros 10R einen kleinen Vorteil, weil sich der Boden der Station herausnehmen lässt. In puncto Pflegefreundlichkeit liegen beide Geräte aber auf sehr hohem Niveau.
Zusätzliche Tipps von COMPUTER BILD helfen beim umweltfreundlichen und effektiven Einsatz von Reinigungsmitteln: Vom Bio-Reiniger bis zur Zitronensäure ist vieles erlaubt – Hauptsache, es schont Kunststoff und Technik. Auch Tricks wie eine kleine Menge Mundspülung gegen Geruchsbildung im Abwassertank haben sich bewährt.
Welches Modell lohnt sich mehr – Saros 10 oder 10R?
Im Test schneiden beide Roboter gleich gut ab – COMPUTER BILD vergibt die Testnote sehr gut (1,1) an beide Modelle. Der Saros 10 hat bei Saugkraft und Navigation leicht die Nase vorn, der Saros 10R punktet mit innovativer Wischtechnik. Da letzterer zudem etwas günstiger ist, könnte er für viele Nutzer das attraktivere Gesamtpaket darstellen. Die Entscheidung hängt letztlich vom individuellen Wohnumfeld ab: Wer viele Ecken, Tisch- und Stuhlbeine hat, profitiert vom präziseren Saros 10. Wer große, offene Flächen bevorzugt, wird mit dem 10R glücklich.