Computer Bild - 3 Action-Cams der Top-Marken Testsieger

3 Action-Cams der Top-Marken im Test-Vergleich von Computer Bild

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03/2025 - Computer Bild

Action-Cams im Vergleich: GoPro Hero 13 Black, DJI Osmo Action 5 Pro und Insta360 Ace Pro 2 im Test

Alle drei Modelle – GoPro Hero 13 Black, DJI Osmo Action 5 Pro und Insta360 Ace Pro 2 – folgen einem ähnlichen Designkonzept. Sie sind kompakt, rechteckig und verfügen über ein Touchdisplay auf der Rückseite. Die Insta360 hebt sich mit einem um 180 Grad klappbaren Bildschirm ab, der die Bedienung erleichtert. DJI bietet zusätzlich ein Touchdisplay auf der Vorderseite, was besonders für Selfies und Vlogs praktisch ist.

Mit 146 Gramm ist die DJI Osmo Action 5 Pro das leichteste Modell. Die GoPro Hero 13 Black punktet mit drei Befestigungsmöglichkeiten: einem Magnetverschluss, einem Schraubgewinde und der bekannten GoPro-Gabel. Alle drei Kameras sind robust und wasserdicht. Die GoPro hält bis zu 10 Meter Tiefe stand, die Insta360 bis 12 Meter und die DJI bis zu 20 Meter – ohne zusätzliches Zubehör.

Welche Kamera bietet die beste Ausstattung?

Die DJI Osmo Action 5 Pro überzeugt durch ihr umfangreiches Zubehör in der sogenannten Adventure Combo. Neben Klebepads und einem Selfie-Stick sind ein Schutzrahmen, drei Akkus und eine Ladedose enthalten. Mit einem vollen Akku hält die Kamera 158 Minuten durch – gemessen bei Full-HD-Auflösung und 60 Bildern pro Sekunde. Die GoPro Hero 13 Black erreicht 164 Minuten und die Insta360 Ace Pro 2 157 Minuten. Ein praktisches Extra der Insta360 ist die Powerbank-Funktion, mit der andere Geräte aufgeladen werden können.

Während alle Modelle microSD-Karten zur Speicherung nutzen, bietet die DJI zusätzlich 47 GB internen Speicher. Dadurch ist sie auch ohne Speicherkarte sofort einsatzbereit.

Wie schneiden die Kameras bei der Bildqualität ab?

In Bezug auf die Bildqualität liefern alle drei Kameras gute Ergebnisse mit natürlichen, kräftigen Farben und klaren Details. Die Insta360 Ace Pro 2 bietet mit 8K-Auflösung (7680 x 4320 Pixel) die höchste Bildschärfe. Diese Auflösung steht jedoch nur mit maximal 30 Bildern pro Sekunde zur Verfügung und eignet sich daher weniger für schnelle Action-Szenen. Die GoPro Hero 13 Black setzt auf flüssige Zeitlupenaufnahmen: Mit der Funktion „Serienfoto Slo-Mo“ erreicht sie bis zu 400 Bilder pro Sekunde – allerdings nur in 720p (1280 x 720 Pixel), was die Bildschärfe einschränkt. DJI bietet mit 4K-Auflösung bei maximal 240 Bildern pro Sekunde eine ausgewogene Kombination aus hoher Qualität und flüssiger Darstellung.

Wie gut funktioniert die Bildstabilisierung?

Alle drei Modelle verfügen über effektive Bildstabilisierungssysteme, die Erschütterungen und schnelle Bewegungen zuverlässig ausgleichen. GoPro setzt hier auf die bewährte „HyperSmooth 6.0“-Technologie. DJI und Insta360 bieten ebenfalls gute Ergebnisse. Besonders praktisch ist die Horizontsperre der GoPro Hero 13 Black. Sie sorgt dafür, dass das Bild selbst bei einer 360-Grad-Drehung der Kamera waagerecht bleibt. Allerdings können bei sehr starken Bewegungen leichte Verzerrungen an den Bildrändern auftreten.

Wie gut ist die Tonqualität?

Auch die Tonqualität der drei Action-Cams überzeugt. Die GoPro Hero 13 Black bietet einen speziellen Modus, der Dialoge fokussiert und Umgebungsgeräusche reduziert. Die DJI Osmo Action 5 Pro liefert einen klaren, detailreichen Klang, solange sich die sprechende Person in der Nähe der Kamera befindet.

Die Insta360 Ace Pro 2 verfügt über einen abnehmbaren Mikrofonschutz, der Windgeräusche effektiv reduziert. Dieser befindet sich unterhalb des Bildschirms und verbessert die Tonqualität bei Außenaufnahmen. Allerdings sollte der Schutz nicht nass werden, da er sich mit Wasser vollsaugt und den Klang beeinträchtigt.

Welche Funktionen bieten die Apps?

Zur Steuerung und Nachbearbeitung der Aufnahmen stellen alle Hersteller kostenlose Apps für Android und iOS zur Verfügung. Die Insta360-App bietet einen besonders großen Funktionsumfang, darunter die KI-basierte „AI Warp“-Funktion, die Personen in Anime-Figuren verwandelt oder sie wie aus dem Weltall erscheinen lässt. DJI bietet die Apps „DJI Mimo“ und „LightCut“. Während Mimo für die Live-Übertragung der Kamera benötigt wird, ist LightCut auch mit anderen Kameras kompatibel. Die GoPro-App „Quik“ ermöglicht umfangreiche Bearbeitungen. Der volle Funktionsumfang steht jedoch nur im kostenpflichtigen Premium-Abo für 10 Euro pro Jahr zur Verfügung.

Wie sieht es mit Zubehör und Befestigungsmöglichkeiten bei den Action-Cams aus?

Die DJI Osmo Action 5 Pro bietet mit der Adventure Combo das umfangreichste Zubehörpaket. Für längere Aufnahmen sind zusätzliche Akkus erhältlich: Diese kosten bei GoPro 35 Euro, bei DJI 29 Euro und bei Insta360 42 Euro. Selfie-Sticks kosten zwischen 39 Euro (DJI) und 70 Euro (GoPro), während Tauchgehäuse für tiefere Tauchgänge zwischen 50 Euro (GoPro) und 72 Euro (Insta360) kosten.

Ein Highlight der GoPro Hero 13 Black sind die „Lens Mods“ – spezielle Vorsatzlinsen, die automatisch erkannt werden und die Kameraeinstellungen anpassen. Dazu gehören Makrolinsen für Nahaufnahmen, ND-Filter für Bewegungsunschärfe und eine Anamorph-Linse für einen Kino-Look.

Welche Kamera überzeugt im Alltag am meisten?

Die GoPro Hero 13 Black bietet eine hohe Bildqualität, zahlreiche Aufnahmeoptionen und vielseitiges Zubehör. Die Bedienung ist einfach, auch wenn die Kamera mit einer Startzeit von 2,5 Sekunden etwas langsamer ist. Die DJI Osmo Action 5 Pro punktet mit ihrem zweiten Touchdisplay, dem großen internen Speicher und der schnellen Einsatzbereitschaft – sie startet bereits nach 0,7 Sekunden. Die Insta360 Ace Pro 2 bietet mit ihrem klappbaren Bildschirm, der Powerbank-Funktion und der umfangreichen App kreative Möglichkeiten, benötigt jedoch 2,8 Sekunden zum Starten.

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