Computer Bild - 6 Saugwischer Testsieger
6 Saugwischer im Test-Vergleich von Computer Bild
In diesem Vergleich wurden getestet:
02/2026 - Computer Bild
Inhaltsverzeichnis
- Saugwischer im Test: Sechs Modelle auf dem Prüfstand – wer reinigt am besten?
- Wie gut putzen moderne Saugwischer wirklich?
- Welche Extras helfen im Alltag wirklich?
- Mit oder ohne App?
- Handhabung: Einfach, aber nicht immer gleich komfortabel
- Wie steht es um Reichweite und Ausdauer?
- Welcher Saugwischer ist leise – und welcher nicht?
- Selbstreinigung: Automatisch ist gut – heiß ist besser
Saugwischer im Test: Sechs Modelle auf dem Prüfstand – wer reinigt am besten?
Einmal saugen, einmal wischen – und schon ist der Boden sauber. So einfach versprechen es die Hersteller von Saugwischern. Doch wie gut funktioniert das wirklich? COMPUTER BILD hat sechs Modelle von Mova, Roborock, Dreame, Tineco und Rowenta unter die Lupe genommen. Der Test zeigt: Zwischen beachtlicher Putzkraft und schwächelnder Reinigungsleistung liegt oft nur ein Modellwechsel.
Wie gut putzen moderne Saugwischer wirklich?
Im Praxistest mussten die Geräte typische Alltagsschmutzarten wie Milch, Öl, Joghurt und Marmelade beseitigen. Am gründlichsten erledigte das der Mova X4 Pro, dicht gefolgt vom Mova M50 Ultra. Auch Roborock F25 Ultra und Tineco Floor One S9 wischten sehr sauber. Der Rowenta X-Clean 10 hingegen tat sich mit eingetrocknetem Ketchup schwer – hier waren mehrere Durchgänge nötig.
Besonders positiv: Die meisten Modelle hinterließen kaum Schlieren. Nur beim Mova X4 Pro und beim Rowenta gab es minimale Spuren auf empfindlichen Böden.
Welche Extras helfen im Alltag wirklich?
Funktionen wie LED-Beleuchtung, Heißwasserreinigung oder automatische Walzentrocknung sind längst keine Seltenheit mehr – aber nicht alle Geräte bieten sie. Besonders umfassend ausgestattet: Dreame H15 Pro Heat und Roborock F25 Ultra. Beide reinigen ihre Walzen mit bis zu 100 Grad heißem Wasser und trocknen sie anschließend automatisch – hygienisch und praktisch.
Der Mova X4 Pro arbeitet mit elektrolytisch aufbereitetem 80-Grad-Wasser. Das reicht für den Alltag, ist aber nicht ganz so effektiv. Rowenta X-Clean 10 verzichtet komplett auf Heißwasser – und das merkt man.
Mit oder ohne App?
Nicht jedes Modell lässt sich per App bedienen – und nicht jede App bringt echten Mehrwert. Am umfangreichsten sind die Möglichkeiten bei Roborock F25 Ultra und Dreame H15 Pro Heat. Beide erlauben sogar eine Fernsteuerung per Smartphone, was sich unter Sofas oder Betten als erstaunlich nützlich erweist. Tineco Floor One S9 und Mova M50 liefern solide Basisfunktionen. Der Rowenta X-Clean 10 sowie der Mova X4 Pro verzichten ganz auf App-Unterstützung – was nicht automatisch ein Nachteil ist, aber bei smarter Steuerung eben auch keine Vorteile bringt.
Handhabung: Einfach, aber nicht immer gleich komfortabel
Alle Testgeräte liegen gut in der Hand und lassen sich leicht führen. Besonders flexibel zeigte sich der Tineco Floor One S9, der dank 90-Grad-Gelenk auch enge Stellen mühelos erreicht. Auch der flache Aufbau vieler Modelle (teils unter 13 cm) erleichtert das Wischen unter Möbeln. Der Mova M50 punktete mit einem klappbaren Griff – rückenschonend und platzsparend.
Ein Detail mit spürbarem Effekt: Die meisten Geräte haben einen Eigenantrieb, der sie fast von selbst über den Boden zieht. Ausnahme: Mova X4 Pro – er erfordert etwas mehr Körpereinsatz.
Wie steht es um Reichweite und Ausdauer?
Der größte Frischwassertank (1.000 ml) steckt im Tineco S9 und im Roborock F25 Ultra – gut für größere Wohnungen. Kleinere Tanks (800 ml) bei Dreame, Mova X4 Pro und Rowenta reichten für mehrere Räume, erfordern aber gelegentliches Nachfüllen. In Sachen Akkulaufzeit überzeugt der Dreame H15 Pro Heat im Power-Modus mit bis zu 40 Minuten. Im Eco-Modus hielt der Roborock F25 Ultra sogar ganze 60 Minuten durch. Der Tineco S9 kam auf rund 25 Minuten – ausreichend für die meisten Alltagsputzaktionen.
Welcher Saugwischer ist leise – und welcher nicht?
Beim Lärmpegel lagen Dreame H15 Pro und Rowenta mit rund 65 Dezibel im angenehmen Bereich – vergleichbar mit einem Gespräch in Zimmerlautstärke. Roborock war deutlich lauter (bis 73 dB), Mova X4 Pro lag dazwischen. Im Turbomodus werden alle Modelle allerdings hörbar lauter.
Selbstreinigung: Automatisch ist gut – heiß ist besser
Alle Geräte im Test verfügen über eine Selbstreinigung der Walze. Doch nicht alle spülen gleich gründlich. Die besten Ergebnisse erzielten Roborock und Dreame mit Heißwasser- und Trocknungsfunktion. Mova wusch immerhin mit warmem Wasser (80 Grad). Rowenta verzichtete ganz auf diese Extras – was sich beim Blick auf die Walze bemerkbar machte.