Computer Bild - 5 smarte Lichterketten mit Farbwechsel, Animationen und App-Steuerung Testsieger
5 smarte Lichterketten mit Farbwechsel, Animationen und App-Steuerung im Test-Vergleich von Computer Bild
In diesem Vergleich wurden getestet:
23/2025 - Computer Bild
Inhaltsverzeichnis
Welche smarte Lichterkette bringt im Test am meisten Stimmung?
Wenn es draußen früh dunkel wird, beginnt die Hochsaison für dekorative Beleuchtung. COMPUTER BILD hat fünf smarte Lichterketten getestet – von Philips Hue, Wiz, Twinkly, Govee und Nanoleaf. Alle Modelle leuchten in Farbe, lassen sich per App steuern und versprechen stimmungsvolle Effekte für Herbst, Halloween und Weihnachten. Besonders gut schnitt die Hue Festavia ab, während Twinkly mit vielen Funktionen, aber weniger Zurückhaltung bei den Farben auffiel.
Wie unterscheiden sich die Modelle in Funktion und Ausstattung?
Die meisten Lichterketten sind etwa 20 Meter lang und mit rund 200 bis 300 LEDs ausgestattet. Sie lassen sich sowohl drinnen als auch draußen einsetzen – mit einer Ausnahme: Nanoleaf bietet zwar wetterfeste LEDs, das Netzteil ist aber nur für Innenräume gedacht. In der Steuerung setzen Hue, Wiz und Twinkly auf eigene Apps, die eine Vielzahl von Lichteffekten ermöglichen. Philips Hue benötigt eine separate Bridge, alle anderen funken über WLAN. Besonders flexibel zeigten sich Twinkly und Govee mit ihren Mapping-Funktionen: Die Apps erkennen die LED-Positionen automatisch – praktisch beim Schmücken des Weihnachtsbaums.
Welche Lichtstimmung eignet sich für welche Gelegenheit?
Philips Hue und Wiz setzen auf eher zurückhaltende und geschmackvolle Szenen – ideal für festliche Dekoration. Govee, Twinkly und Nanoleaf hingegen liefern bunte bis grelle Farbspiele, die sich vor allem für Halloween oder auffällige Gartendeko eignen. Hue bietet fünf Lichtzonen, Govee zehn, Nanoleaf sieben. So lassen sich verschiedene Farbstimmungen am Baum oder am Fenster genau setzen. Bei Wiz fehlt diese Funktion, dafür ist die Bedienung besonders einfach.
Wie viel Strom verbrauchen die smarten Lichter?
Smarte Beleuchtung sieht gut aus, zieht aber auch ordentlich Strom. Im Test lagen die Verbräuche zwischen 7 und 20 Watt im Betrieb – Govee war am sparsamsten, Twinkly am hungrigsten. Im Stand-by verbrauchen die Ketten meist zwischen 0,3 und 2,2 Watt. Nur Philips Hue verzichtet auf einen Schalter am Kabel, alle anderen Modelle lassen sich auch ohne App ein- und ausschalten.
Wer bietet das beste Gesamtpaket?
Testsieger wurde die Philips Hue Festavia – mit hochwertigen Effekten, schicker App-Steuerung und angenehmer Lichtstimmung. Allerdings hat sie mit 148 Euro auch den höchsten Preis. Govee überzeugte mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis und vielen Funktionen, wenn auch mit weniger festlicher Farbgestaltung. Wiz punktete mit einfacher Bedienung, Twinkly mit besonders vielen Funktionen, aber einem etwas unruhigen Lichterbild. Nanoleaf blieb insgesamt etwas blass und ist für den Außeneinsatz nur eingeschränkt geeignet. Für stimmungsvolle Beleuchtung an dunklen Tagen gilt also: Wer gezielte Lichtakzente sucht, wird bei Hue oder Wiz fündig. Wer es bunt und auffällig mag, schaut bei Govee oder Twinkly vorbei.