Computer Bild - 5 XXL-Monitore mit 45 bis 57 Zoll Testsieger
5 XXL-Monitore mit 45 bis 57 Zoll im Test-Vergleich von Computer Bild
In diesem Vergleich wurden getestet:
23/2025 - Computer Bild
Inhaltsverzeichnis
Welcher Ultrawide-Monitor überzeugt im COMPUTER BILD Test?
Ultrawide-Monitore liegen im Trend – nicht nur bei Gamerinnen und Gamern, sondern auch im Office. COMPUTER BILD hat fünf besonders große Modelle mit Diagonalen zwischen 45 und 57 Zoll geprüft. Dabei war nicht nur die Bildschirmgröße entscheidend, sondern vor allem die Bildqualität, Ausstattung und Eignung für verschiedene Einsatzbereiche. Besonders auffällig: Während OLED-Technologie satte Schwarzwerte liefert, punktet ein Modell mit klassischer LCD-Technik durch enorme Helligkeit.
Wie wirken sich OLED und Mini-LED im Vergleich aus?
Im Testfeld kamen unterschiedliche Displaytechniken zum Einsatz: Drei Geräte nutzten QD-OLED (Samsung, LC Power), zwei W-OLED (LG, AOC) und eines – der größte Monitor im Test – setzte auf ein klassisches LC-Display mit Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung (Acer). Der Vorteil der OLED-Technik liegt in der hervorragenden Darstellung von Schwarztönen und Kontrasten. Hier überzeugten besonders die Modelle von Samsung und LC Power, während der Acer Predator Z57 mit einer enormen Maximalhelligkeit von 1.359 cd/m² auftrumpfte – ideal für besonders leuchtstarke HDR-Inhalte.
Wie relevant sind Auflösung, Krümmung und Bildrate?
Die Geräte im Test unterschieden sich deutlich in ihrer Auflösung: Der Acer Predator bot mit 7.680 x 2.160 Pixeln das schärfste Bild, gefolgt vom LG UltraGear mit 5.120 x 2.160 Pixeln. Wer vor allem auf flüssige Darstellung Wert legt, ist mit den 240-Hertz-Modellen von AOC oder Samsung gut beraten – ideal für schnelle Spiele. Auch die Krümmung spielte eine wichtige Rolle: Mit 800R boten LG und AOC ein besonders intensives Spielerlebnis, während Acer mit 1000R auf eine ausgeprägte Rundung setzte.
Welches Modell bietet die beste Gesamtleistung?
Testsieger wurde der LC Power LC-M49QCO. Mit sehr guter Bildqualität, starker Ausstattung (inkl. USB-C mit DisplayPort) und vergleichsweise günstigem Preis (ca. 894 Euro) überzeugte er in allen Bereichen. Auf dem zweiten Platz landete der LG UltraGear 45GX950A-B, der vor allem mit hoher Auflösung und OLED-Tiefe glänzte – jedoch auch mit einem hohen Preis von knapp 2.000 Euro. Der Acer Predator Z57 beeindruckte durch Größe und Helligkeit, schwächelte aber bei Blickwinkelstabilität und Stromverbrauch. Der Samsung Odyssey OLED G9 punktete mit seiner hohen Bildrate, musste jedoch in Sachen Farbtreue im Spielemodus Abstriche hinnehmen. Der günstigste Kandidat, der AOC Agon Pro AG456UCZD, bietet eine gute Gaming-Leistung, hat aber Schwächen bei der Farbwiedergabe.
Insgesamt zeigt der Vergleich von COMPUTER BILD: Je nach Anspruch und Budget gibt es unter den getesteten Ultrawide-Monitoren klare Favoriten – sei es für Office-Anwendungen, kreative Arbeit oder intensives Gaming.