Computer Bild - 7 Fahrrad-Tachos Testsieger

7 Fahrrad-Tachos im Test-Vergleich von Computer Bild

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22/2025 - Computer Bild

Wie viel Tacho braucht dein Rad?

Fahrradtachos können heute weit mehr als Tempo und Kilometer zählen - viele Modelle messen Höhenmeter, Herzfrequenz und lassen sich mit Apps oder Fitness-Sensoren koppeln. Im Test von TESTBILD und AUTO BILD mussten sieben aktuelle Modelle zeigen, was sie können. Der Preisrahmen: zwischen 28 und 90 Euro.

Was kann ein guter Fahrradcomputer heute leisten?

Der klare Testsieger heißt Bryton Rider 460. Er überzeugte durch intuitive Bedienung, starke Konnektivität und ein kontrastreiches, gut ablesbares Display. Die Menüführung über Tasten ist verständlich, die App-Anbindung erweitert die Möglichkeiten deutlich - allerdings sind manche Einstellungen ausschließlich dort möglich. Auch wenn der Preis im Handel aktuell bei rund 80 Euro liegt, bleibt der Rider 460 die beste Allroundlösung im Test.

Was bekomme ich für unter 30 Euro?

Wer auf GPS und smarte Extras verzichten kann, findet mit dem CicloSport Protos 213 ein erstaunlich solides Modell. Der kabelgebundene Tacho punktet mit einfacher Bedienung, gutem Display und einer zuverlässigen Datenübertragung via Speedsensor. Für regelmäßige Alltagsfahrten reicht das vollkommen - und das bei einem Preis von nur rund 28 Euro. Im Test wurde er zurecht zum Preis-Leistungs-Sieger gekürt.

Wie genau messen moderne Tachos?

Die Genauigkeit der Tachos schwankte im Test leicht - vor allem bei GPS-Modellen kann das Signal kurzfristig aussetzen. Auch bei Höhenmetern kam es teils zu unrealistischen Werten. Dafür überzeugte der klassische Speedsensor - vorausgesetzt, der Reifenumfang wurde korrekt eingestellt. Bei günstigen Geräten wie dem Protos kam es zu Ausreißern, etwa bei der gemessenen Maximalgeschwindigkeit - da war plötzlich Stadtflitzertempo auf Formel-1-Niveau angesagt.

Für wen lohnt sich ein GPS-Tacho – und wer kommt ohne klar?

Sportliche Radfahrer und Tourenfahrer profitieren vom GPS-Funktionsumfang. Streckenaufzeichnung, Trainingsdaten und Kopplung mit Pulsmesser oder Smartphone bieten echten Mehrwert. Wer dagegen nur Geschwindigkeit und Tageskilometer braucht, ist mit einem klassischen Modell besser und günstiger bedient. Kabelgebundene Tachos wie der Protos 213 erfordern etwas mehr Montageaufwand, laufen dafür aber sehr zuverlässig - und ganz ohne Akkuaufladung.

Ob einfach oder smart: Ein passender Fahrradcomputer lässt sich heute für jedes Fahrprofil finden - ganz ohne großen Aufpreis.

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