ALPIN - 18 Freeride-Ski Testsieger
18 Freeride-Ski im Test-Vergleich von ALPIN
In diesem Vergleich wurden getestet:
01/2026 - ALPIN
Inhaltsverzeichnis
Welche Freetourer sind für die Saison 2025/26 besonders spannend?
Im aktuellen ALPIN-Test standen 18 Freetouring-Ski auf dem Prüfstand – Modelle, die das Beste aus zwei Welten vereinen sollen: gute Aufstiegseigenschaften und starke Abfahrtsperformance im Gelände. Die Bedingungen beim Test in Großarl waren fordernd: dünne Neuschneeschicht, darunter harter, zerfahrener Untergrund. Gerade solche Verhältnisse zeigen, wie viel ein Ski in puncto Dämpfung, Laufruhe und Kontrolle wirklich leisten kann.
Sind breite Ski immer die bessere Wahl im Gelände?
Breit allein reicht nicht. Auch wenn viele Hersteller mit 104 mm Mittelbreite werben, zeigte sich im Test: Mehr Fläche bedeutet nicht automatisch bessere Fahreigenschaften bei schwierigen Bedingungen. Ski wie der Völkl Blaze 104 oder der Elan Ripstick Tour 104 konnten überzeugen – andere breite Modelle taten sich dagegen spürbar schwer. Gleichzeitig gewinnen schmalere Ski zwischen 95 und 100 mm wieder an Bedeutung, da sie im Aufstieg leichter und im Handling oft vielseitiger sind.
Wie schneiden die leichten Ski im Test ab?
Leichtgewicht kann ein Vorteil sein – muss es aber nicht. Einige der leichteren Ski überzeugten mit einem stabilen Fahrverhalten, wie der Armada Locator 96, der als Gewichtstipp ausgezeichnet wurde. Andere Modelle litten unter mangelnder Laufruhe oder schwachem Kantengriff auf hartem Untergrund. Entscheidend ist die Balance aus Gewicht, Konstruktion und Einsatzbereich.
Was zeigt der Test über aktuelle Materialtrends?
Ein auffälliger Trend: Immer mehr Hersteller setzen auf Carbon-Anteile in der Konstruktion. Diese sorgen für Gewichtsersparnis, können aber – wie sich im Test zeigte – auch zu einem „bockigen“ Fahrverhalten führen, wenn das Gesamtpaket nicht harmoniert. Ski mit etwas mehr Materialeinsatz und moderatem Gewicht zeigten oft das rundere Fahrverhalten – wie der Salomon QST Echo oder der Head Crux 99.
Wie wurde getestet – und warum ist das wichtig?
ALPIN hat mit einem 13-köpfigen Team über fünf Tage hinweg getestet. Alle Ski wurden auf der Piste und im Gelände gefahren, von Männern und Frauen. Bewertet wurde auf standardisierten Bögen – nach drei Fahrten pro Modell. Das schafft Vergleichbarkeit und spiegelt realistische Eindrücke wider. Die Tester hatten dabei unterschiedliche Erfahrungslevel, was für praxisnahe Ergebnisse sorgt.
Was zeigt der Test unterm Strich?
Die gute Nachricht: Im breiten Feld der Freetourer finden sich viele empfehlenswerte Modelle – von vielseitig über leicht bis hin zu besonders abfahrtsstark. Wer etwas mehr Gewicht in Kauf nimmt, bekommt häufig ein Plus an Performance. Wer es leicht mag, muss wissen, wo er Kompromisse macht. Sicher ist: Mit diesem Test liefert ALPIN eine hilfreiche Orientierung für alle, die im Gelände auf der Suche nach dem passenden Ski sind.