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Bindegeräte Test

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Bindegeräte Ratgeber

1. Was gibt es beim Kauf eines Bindegerätes zu beachten?

GBC CombBind C150Pro
Wer sich für den Kauf eines Bindegerätes entscheidet, möchte Massen loses Papier in Ordnung bringen, oder aber auch aus einfachen Papierseiten eine schöne Präsentation machen.

Beim Kauf eines solchen Geräts sollten Sie sich im Vorgang überlegen wie oft das Bindegerät tatsächlich genutzt werden soll. Ist ein regelmäßiger Einsatz geplant, dann sollten Sie nicht scheuen, ein hochwertigeres, natürlich auch teureres Gerät zu wählen. Ist spontanes Arbeiten ebenso geplant, dann sollte die Aufheizzeit des Bindegeräts möglichst kurz sein.

Auch die Dicke der zu bindenden Dokumente sollte bedacht werden, ebenso die möglichen Papierformate beim gewählten Bindegerät. Zu welchem Zweck soll das Bindegerät verwendet werden? Nicht jedes Gerät mit seiner Bindeart eignet sich eventuell für die gewünschten Ergebnisse.

2. Welche Bindearten gibt es?

Generell kann man Bindegeräte hinsichtlich ihrer Bindeart unterscheiden. Welche dies sind und wo die Vor- oder auch Nachteile liegen, zeigt folgende Übersicht.

  • Buchbindung: Bücher werden mit Klebstoff gebunden und nachträgliches Hinzufügen von Seiten ist nicht möglich. Das Buchbinden ist optimal für Dokumente die eine lange Lebensdauer haben sollen, wobei hier das genutzte Hardcover zur Stabilität beiträgt.
  • Drahtstoffbindung: Auch hier lassen sich nachträglich keine Seiten hinzufügen. Für Berichte oder Präsentationsmappen eine gute Form der Bindung, wobei es sich hier um die Spiralbindung handelt. Die Haltbarkeit ist lang, für den Binderücken können jedoch höhere Kosten entstehen.
  • Kunststoffbindung: Die Form der Spiralbindung erlaubt das nachträgliche Zufügen von Seiten. Die Haltbarkeit einer solchen Bindung ist jedoch begrenzt, zumal die Kapazität ebenso vergleichsweise gering ist. Der Binderücken ist hier hingegen günstig, für Handbücher oder interne Dokumente demnach eine gute Alternative.
  • Thermobindung: Wie bei der Buchbindung kommt hier Klebstoff zum Einsatz, sodass nachträgliches Hinzufügen von Seiten nicht möglich ist. Der Unterschied liegt hier beim Softcover, sodass die Thermobindung gut geeignet ist für interne Dokumente oder Papier welches mit der Post versendet werden soll.

3. Glossar

Bindekapazität

Je nach Gerät unterscheidet sich die Bindekapazität zum Teil deutlich. Die maximale Anzahl an Seiten die ein Gerät in einem Schritt binden kann, hängt dabei stark von der genutzten Bindetechnik ab. Hohe Kapazitäten von 500 oder mehr Seiten sind mit Thermobindung oder der Kammbindung möglich. Spiralbindung erlaubt hingegen nur kleinere Seitenzahlen.

Binderücken

Nach dem Stanzen des Papiers erfolgt bei der Spiralbindung die Zusammenfassung mit dem sogenannten Binderücken. Der Binderücken kann aus Kunststoff oder Metall gefertigt sein, unterschiedliche Stärken besitzen und ist in verschiedenen Farben erhältlich.

Kammbindung

Nachdem Papierseiten gelocht wurden, werden sie hier durch einen Kamm zusammengehalten. Gewebeband dient dabei als Binderücken, sodass die Kammbindung als robust gilt und auch für höheren Bindekapazitäten ausgelegt ist.

Scrapbooking

Das Erstellen von persönlichen Büchlein mit Fotos und Erinnerungsstücken wird als Scrapbooking bezeichnet. Mit Buntpapier, Designpapier oder anderen Materialien werden eigene Fotos zu schönen Erinnerungen verarbeitet.