Computer Bild - 5 Mähroboter unter 1000 Euro Testsieger

5 Mähroboter unter 1000 Euro im Test-Vergleich von Computer Bild

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15/2025 - Computer Bild

Werden Mähroboter ohne Begrenzungskabel endlich erschwinglich?

Noch 2023 galten drahtlose Rasenroboter als Luxusspielzeug. Im Sommer 2025 zeigt der Praxistest von COMPUTER BILD jedoch: Fünf neue Modelle liegen erstmals unter der 1000-Euro-Marke – und versprechen trotz Sparpreis eine Navigation ganz ohne lästiges Begrenzungskabel.

Wie testete COMPUTER BILD die günstigen Kandidaten?

Das Garten-Team um Redakteur Tim Szentgáli teilte seinen Hamburger Versuchsrasen in identische 200-Quadratmeter-Parzellen auf. Einen Monat lang mähte jeder Roboter erst täglich, dann dreimal pro Woche. Gemessen wurden Mähbild, Kantengenauigkeit, Navigation, Einrichtungsaufwand und Sicherheit. Zur Prüfung der Hinderniserkennung warfen die Tester Spielzeug, Gartenschläuche und eine Kinderbein-Attrappe vor die Maschinen.

Welche Navigations­technik funktioniert am zuverlässigsten?

Vier Geräte (Worx, Ecovacs, Sunseeker, Yardcare) setzen auf Frontkameras, scannen dabei aber nur zweidimensional. Im Schatten oder an unklaren Grundstücksrändern verloren sie mitunter die Orientierung. Mova geht einen anderen Weg: Ein LiDAR-Sensor tastet seine Umgebung in 360 Grad ab. Diese Laser­lösung erwies sich als präziseste – der Mova blieb im gesamten Test kaum stecken und ließ an Kanten die wenigsten Halme stehen.

Wo spürt man den Sparkurs am deutlichsten?

App-Komfort und Hinderniserkennung zeigen die größten Unterschiede. Ecovacs bietet in der Software eine echte Gartenkarte, Mährichtung und Sperrzonen lassen sich per Fingerzeig ändern. Sunseeker beschränkt sich auf Grund­funktionen, Worx überfrachtet die Nutzer mit unklaren Kacheln und Yardcare verzichtet ganz auf eine App – sein Akku muss nach jeder Tour manuell an die Steckdose. Beim Schutz von Kind und Tier patzte ausgerechnet der Ecovacs: Die Kamera ignorierte das Kinderbein im Test und rollte darüber, während Worx, Sunseeker und Yardcare zuverlässig auswichen.

Wie schnitten die fünf Modelle insgesamt ab?

  • Testsieg: Mova 600 – dank LiDAR die stabilste Navigation und das sauberste Schnittbild (Note 1,9).
  • Preis-Leistung: Worx Vision AI S250 – günstiger Einstieg, aber schwache Kantenpflege (Note 2,4).
  • Ecovacs Goat O500 zeigte ein schönes Bahn­muster, schwächelte jedoch bei der Objekterkennung (Note 2,0).
  • Sunseeker V3 Plus mähte solide, ließ in der App aber viele Wünsche offen (Note 2,5).
  • Yardcare V100 überzeugte als Akku-Zwerg für Schrebergärten, benötigt jedoch ständige Handarbeit (Note 2,9).

Lohnt sich der Umstieg auf drahtloses Mähen unter 1000 Euro?

COMPUTER BILD kommt zum Schluss, dass selbst die günstigen Kamerarobos ein ordentliches Schnittbild liefern – solange der Garten klare Ränder besitzt und WLAN vorhanden ist. Wer maximale Zuverlässigkeit ohne Begrenzungsdraht will, greift zum LiDAR-Modell von Mova oder investiert gleich in die teurere Segway-i-Serie. Für kleine, überschaubare Flächen reicht aber schon der preiswerte Yardcare, wenn man den Akkuwechsel nicht scheut. In jedem Fall zeigt der Test von COMPUTER BILD, dass kabelloses Mähen nicht länger ein Luxus für Großgrundbesitzer sein muss.

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