8 Funkmäuse unter 30 Euro im Test – Computer Bild 15/2025

Ausgabe 15/2025 8 Produkte getestet Testsieger: Rapoo M500 (black) Zum Testergebnis

Das Testergebnis auf einen Blick

Computer Bild, Ausgabe 15/2025
TestsiegerRapoo M500 (black)1,8 gutab 18,97 €Preis-LeistungssiegerHama MW-500 Recharge2,2 gutab 5,99 €

Alle Noten im Vergleich

3 Kriterien · ★ = Bestwert
Produkt Gesamt BedienungZusatzfunktionenVerbindungen Preis
1Rapoo M500 (black)
1,8 1,92,01,4 ab18,97 €
2Logitech POP Mouse Graphite
2,0 1,93,01,2 ab19,88 €
2Rapoo M300 Silent (black)
2,0 2,32,01,4 ab16,11 €
4Hama MW-500 Recharge
2,2 2,32,02,1 ab5,99 €
4Sharkoon OfficePal M25W
2,2 2,32,02,1 ab23,24 €
4Acer Vertikale Ergonomische Kabellose Maus (HP.EXPBG.009)
2,2 2,32,02,1 ab23,28 €
7Logitech M196
2,4 2,33,61,7 ab7,08 €
7AmazonBasics Ergonomische kabellose Maus (GP9-BK)
2,4 2,72,02,2 ab20,01 €
Zum Vergleichen seitlich wischen
1,0sehr gut2,0gut2,5befriedigend und schlechter

Warum lohnt sich ein Blick auf Funkmäuse unter 30 Euro?

Bei Notebook-Arbeitsplätzen sind Kabel schon lange passé – aber wie viel Komfort bekommt man wirklich, wenn das Budget kaum über den Kinobesuch hinausgeht? Computer Bild hat genau das untersucht und acht aktuelle Mäuse bis 30 Euro auf den Prüfstand gestellt. Testautor Sven Schulz wollte wissen, ob günstige Modelle heute dieselben Tugenden bieten, die man früher nur aus teureren Serien kannte: zuverlässige Verbindung, lange Laufzeit und eine Form, die auch nach Stunden nicht zwickt.

Bluetooth oder eigener Funkstecker – was ist alltagstauglicher?

Im Labor von Computer Bild zeigte sich schnell, dass sich das Einsatzszenario entscheidet, bevor man überhaupt an DPI-Zahlen denkt. Drei Mäuse vertrauten weiterhin auf den klassischen 2,4-Gigahertz-Dongle, der einfach eingesteckt wird und sofort funktioniert. Fällt der Winzling jedoch einmal aus der Tasche, ist die Maus quasi wertlos. Fünf Kandidaten funken inzwischen per Bluetooth; sie lassen sich ohne Zusatzstecker mit Notebook, Tablet oder sogar Smart-TV koppeln. Der Test von Sven Schulz bestätigte, dass Windows 11 viele Modelle inzwischen automatisch erkennt – nur bei zwei Exemplaren musste noch über die System­steuerung verbunden werden.

Wie steht es um Stromversorgung und Ausdauer?

Energie war früher das Sorgenkind günstiger Mäuse. Heute sah das Messprotokoll der Computer Bild anders aus: Drei Testgeräte besitzen fest eingebaute Akkus, die sich via USB-C nachladen lassen, während man weiterarbeitet. Die übrigen setzen auf AA-Zellen. Selbst mit Standard-Batterien hielten alle Mäuse mehrere Monate durch; wer zu Nickel-Metall­hydrid-Akkus mit geringer Selbstentladung greift, muss laut Schulz nur selten zum Ladegerät. Praktisch: Windows zeigt bei Bluetooth-Mäusen den Reststrom an – ein Komfort, den reine 2,4-GHz-Modelle nicht bieten.

Brauchen günstige Mäuse eigentlich Zusatz­tasten?

Die Untersuchung zeigte: Zwei Tasten und ein Scrollrad sind 2025 selbst am unteren Preisende kaum noch die Regel. Bis auf eine einzige Ausnahme bot jede Maus zusätzlich Vor-/Zurück-Schalter, häufig sogar eine Taste zum Umschalten der Zeiger­geschwindigkeit. Sven Schulz fand das im Büroalltag deutlich hilfreicher als hochgezüchtete DPI-Werte, denn präzise Sensoren haben inzwischen alle Kandidaten. Für den Shooter-Abend empfiehlt die Redaktion dennoch eine echte Gaming-Maus – der Praxistest wies nach, dass höhere Abtastraten und stabilere Gehäuse bei Dauerfeuer Vorteile bringen.

Welche Erkenntnisse liefert der Praxistest von Computer Bild?

Nach Rundlauf über Glasplatte, raues Holz und die Stoff­oberfläche eines Klapp­tischs ließ sich festhalten: Ruckler oder Aussetzer traten nicht auf. Unterschiede offenbarte erst der längere Einsatz. Rechtshänder fühlten sich auf den größeren Gehäusen von Hama oder Amazon Basics schnell wohler, während die schlanke Logitech Pop Mouse und die Rapoo M300 vor allem im Reise-Etui punkteten. Eine Überraschung war die kaum hörbare Klickmechanik der beiden Rapoo-Modelle, die im Großraumbüro wirklich den Lärmpegel senkt.

Welche Maus empfiehlt die Redaktion am Ende?

Computer Bild und Sven Schulz vergaben die beste Gesamtnote an die Rapoo M500 Silent, weil sie als Einzige drei Funkprofile kombiniert, leise Schalter besitzt und dennoch unter 20 Euro bleibt. Preisbewusste Nutzer, die auf einen eingebauten Akku Wert legen, finden in der Hama MW-500 Recharge den überzeugenden Gegenentwurf. Wer dagegen ein farbenfrohes, beid­händig nutzbares Modell für unterwegs sucht, bekommt mit der Logitech Pop Mouse ein ungewöhnliches, aber ausgereiftes Gadget.

Fazit – reicht „Billig“ für den Büroalltag?

Der Vergleichstest von Computer Bild zeigt, dass man heute keine 50 Euro mehr investieren muss, um eine zuverlässige und ergonomisch brauchbare Funkmaus zu bekommen. Solange man Größe, Funktechnik und Energie­konzept an die eigene Arbeitsweise anpasst, sind die acht Modelle unter 30 Euro echte Alternativen zu deutlich teureren Produktlinien – und damit ein gutes Beispiel dafür, wie rasch sich Basistechnik weiterentwickelt hat.

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