Computer Bild - USB4-Technik von SanDisk Testsieger

USB4-Technik von SanDisk im Test-Vergleich von Computer Bild

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08/2025 - Computer Bild

Externe Speicher im Highspeed-Check: COMPUTER BILD testet SanDisks neue USB4-SSD

Viel Tempo, hoher Preis – so lässt sich der neue externe Speicher von SanDisk auf den Punkt bringen. Mit der Extreme Pro USB4 SSD bringt der US-Hersteller eine der ersten externen SSDs auf den Markt, die den USB4-Standard voll ausschöpfen kann. Im aktuellen Test von COMPUTER BILD zeigt sich: Wer regelmäßig große Datenmengen überträgt, profitiert massiv – muss aber auch tief in die Tasche greifen.

Was bringt der neue USB4-Standard?

USB4 wurde bereits 2019 angekündigt, aber erst in jüngster Zeit setzen immer mehr PCs und Laptops auf den leistungsfähigen Anschluss. SanDisk ist nun einer der ersten großen Speicherhersteller, der eine externe SSD mit USB4-Technik liefert. Der Vorteil liegt auf der Hand: Datenraten von bis zu 4 Gigabyte pro Sekunde sind theoretisch möglich – ein deutlicher Sprung gegenüber USB 3.2 Gen 2 (max. 1,1 GB/s) oder Gen 2x2 (max. 2 GB/s).

Die getestete SanDisk Extreme Pro USB4 mit 2 Terabyte Speicher zeigte im Labor von COMPUTER BILD Bestwerte: bis zu 3804 MB/s beim Lesen, 3209 MB/s beim Schreiben. Auch bei den Zugriffen (IOPS) lieferte sie mit über 215.000 Lesezugriffen pro Sekunde ein herausragendes Ergebnis – fast doppelt so viel wie frühere Testsieger.

Leistung top – aber beim Schreiben mit kleinem Makel

Ein kleiner Wermutstropfen zeigte sich beim Schreiben: Mit 114.580 Schreibzugriffen pro Sekunde war die Extreme Pro zwar immer noch sehr schnell, aber nicht ganz auf dem Niveau der besten Konkurrenten. COMPUTER BILD vermutet einen Firmware-Bug im USB4-Controller als Ursache – eine künftige Treiber- oder Firmware-Aktualisierung könnte hier für noch bessere Werte sorgen.

Haptik und Alltagstauglichkeit

Mit 182 Gramm Gewicht und einem stabilen Aluminiumgehäuse hebt sich die SanDisk Extreme Pro USB4 deutlich von anderen externen SSDs ab – im positiven Sinn. Sie bleibt im Betrieb kühl genug, um direkt nach dem Einsatz wieder verstaut zu werden. Der Preis hat es allerdings in sich: Mit rund 320 Euro für die 2-TB-Version liegt sie etwa 60 Prozent über der USB3.2-Variante des gleichen Modells.

Auch bei Speicherkarten legt SanDisk nach

Neben der SSD hat COMPUTER BILD auch zwei neue Speicherkarten getestet: eine SD-Karte mit UHS-II und eine microSD-Karte mit UHS-I – beide mit 512 Gigabyte Speicher. Die SD-Karte erreichte 284 MB/s beim Lesen und 151 MB/s beim Schreiben – Werte, die sich für Video-Profis lohnen. Die microSD überzeugte mit 184 MB/s beim Lesen, was sie zur idealen Wahl für Nutzer macht, die viel unterwegs speichern, aber nicht die höchste Leistung brauchen.

COMPUTER BILD zieht Fazit

Wer absolute Spitzenleistung bei externer Speicherung sucht, wird mit der SanDisk Extreme Pro USB4 fündig – vorausgesetzt, der hohe Preis schreckt nicht ab. Das Modell markiert einen neuen Leistungsstandard für USB4-Speicher, auch wenn noch Luft nach oben bleibt. Für mobile Nutzer und Video-Enthusiasten liefern die neuen SanDisk-Speicherkarten starke Performance – besonders die microSD überzeugt mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.

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