ALPIN - 10 leichte Bergsporthelm Testsieger

10 leichte Bergsporthelm im Test-Vergleich von ALPIN

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03/2024 - ALPIN

Zehn Leichte Bergsporthelme im Vergleich: Die Besten Kletterhelme

Helme sind im Bergsport heutzutage unerlässlich. Früher waren sie auf Hochtouren selten zu sehen, doch inzwischen gehören sie zur Standardausrüstung. Wir haben zehn sehr leichte Universalhelme getestet, die sich sowohl für den Gebrauch am Fels als auch auf Hochtouren eignen.

Leicht - aber auch sicher?

Eines vorweg: Einen Testsieger haben wir diesmal nicht gekürt. Helme sind im Bergsport weit verbreitet und beim Sportklettern Standard. Auch auf Klettersteigen und Hochtouren sind sie häufig zu sehen. Ein Helm macht besonders dann Sinn, wenn die Gefahr von Steinschlag besteht. Auf manchen Gipfeln ist ein Helm jedoch nicht zwingend notwendig – viele tragen ihn trotzdem. Es sollte jedem selbst überlassen sein, ob er einen Helm trägt oder nicht.

Schutz vs. Tragekomfort?

Mit der verstärkten Nutzung von Helmen ändern sich auch die Ansprüche. Der Helm soll primär vor Steinen schützen, aber auch Tragekomfort wird immer wichtiger. Denn je länger und häufiger man den Helm trägt, desto bequemer muss er sein. Unser Ansatz: Lieber einen leichten Helm, den man regelmäßig trägt, als einen schweren, der im Rucksack bleibt.

Moderne Helmtechnologien

Moderne, leichte Helme sind meist in InMold-Technik hergestellt. Sie haben eine härtere Polycarbonat-Außenschale und einen inneren Schaum, oft EPP. Diese Kombination sorgt für eine gute Balance zwischen Schutz und Gewicht.

Der Schlüssel zum Komfort

Ein guter Sitz ist entscheidend. Der Helm sollte sich auch bei lockeren Riemen nur minimal auf dem Kopf verschieben lassen. Ein Helm, der schlecht sitzt, wird selten getragen und bietet im Ernstfall nicht den notwendigen Schutz.

Keine Druckstellen, keine Reibung

Die Beriemung muss so eingestellt werden können, dass es keine Druck- oder Reibestellen gibt. Dies ist besonders wichtig für lange Touren, bei denen Komfort entscheidend ist.

Riemenverteiler: Flexibilität oder Einfachheit?

Einige Helme kommen ohne Riemenverteiler unter dem Ohr aus. Das kann die Einstellmöglichkeiten einschränken, sollte der Helm jedoch gut passen, ist das unproblematisch.

Haar-Fänger: Problem für Langhaarige

Langhaarige Kletterer haben oft das Problem, dass beim Absetzen des Helms die Haare hängen bleiben. Dies kann nicht nur schmerzhaft sein, sondern auch den Helm beschädigen.

Riemen-Verlauf: Passform und Brillenträger

Der Verlauf der Riemen muss dem Träger passen, auch wenn er eine Brille trägt. Unpassende Riemen können Druck- oder Reibestellen verursachen, die den Tragekomfort erheblich beeinträchtigen.

Funktionsweise: Schutz durch Energieabsorption

Ein moderner Helm sollte nach einem Sturz brechen, um die Aufprallenergie zu absorbieren und den Kopf zu schützen. Dies erhöht die Sicherheit erheblich.

Sichtfeld: Einschränkungen vermeiden

Je nach Sitz und Form kann der Helm das Sichtfeld nach oben einschränken, was besonders beim Klettern störend ist. Ein gutes Sichtfeld ist für die Sicherheit und das Klettererlebnis unerlässlich.

Testmethodik: So haben wir die Helme getestet

Der Komfort eines Helms ist entscheidend. Ein unbequemer Helm wird nur im Notfall getragen. Wir haben die Helme auf guten Sitz und das Fehlen von Druck- oder Reibestellen getestet. Verschiedene Probanden mit unterschiedlichen Kopf- und Haartypen haben die Helme getragen. Zudem haben wir die Belüftung der Helme mit thermografischen Aufnahmen bei leichtem Luftzug geprüft.

Fazit

Dieser Test zeigt, dass es eine Vielzahl von leichten Bergsporthelmen gibt, die sich in Gewicht, Tragekomfort und Preis unterscheiden. Jeder Helm hat seine Stärken und Schwächen. Die Wahl des richtigen Helms hängt stark von den individuellen Bedürfnissen und Vorlieben des Trägers ab. Es ist wichtig, Helme vor dem Kauf anzuprobieren, um sicherzustellen, dass sie gut passen und keine Druckstellen verursachen.

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