Quad ESL 2912X Test Standlautsprecher
- 28 Hz bis 21 kHz decken das gesamte hörrelevante Spektrum ab
- Elektrostatisches Wandlerprinzip arbeitet ohne Schwingspule und Magnet
- Impedanz 4–20 Ohm erfordert einen stabilen, leistungsfähigen Verstärker
- 86 dB Empfindlichkeit macht ausreichende Verstärkerleistung notwendig
- 1470 mm Höhe ermöglicht großflächige Membranfläche für breite Abstrahlung
- 380 mm Tiefe erfordert geplanten Wandabstand für beidseitige Abstrahlung
Quad ESL 2912X Test
1 Testbericht aus Fachmagazinen
„Schon mit leistungsmäßig gemäßigten Verstärkern erreicht der Lautsprecher völlig ausreichende Pegel und bleibt dabei extrem sauber in der Wiedergabe. Die Abbildung wirkt krachscharf, der Bass präsentiert sich knackig und insgesamt entsteht ein wunderbar einnehmender Klangeindruck. In der Generation X der englischen Elektrostaten-Dynastie ESL verdient das Modell damit ausdrücklich Anerkennung und wird im Fazit als überragender Lautsprecher eingeordnet.“
Quad ESL 2912X, Elektrostatischer Standlautsprecher mit großem Platzbedarf
Mit 690 × 1470 × 380 mm und einem Gewicht von 44 kg je Einheit stellt dieser Standlautsprecher konkrete Anforderungen an Raumgröße und Aufstellungsplanung. Die Tiefe von 380 mm bedeutet, dass ausreichend Wandabstand eingeplant werden muss. Elektrostatische Wandler strahlen typischerweise nach vorne und hinten ab, was freie Rückwandabstände voraussetzt und die Positionierung im Raum stärker einschränkt als bei konventionellen Standlautsprechern mit rückseitigem Bassreflexport. Für kompakte Wohnräume ist das Gehäusevolumen dieses Modells ein relevantes Kriterium bei der Kaufentscheidung, das vor dem Kauf geprüft werden sollte.
Elektrostatisches Funktionsprinzip und Frequenzabdeckung
Das Gerät arbeitet nach dem elektrostatischen Wandlerprinzip, bei dem eine elektrisch geladene Membran zwischen Hochspannungsgittern bewegt wird. Dieses Prinzip unterscheidet sich grundlegend von konventionellen Treibern mit Schwingspule und Magnet. Der angegebene Frequenzbereich von 28 Hz bis 21 kHz deckt das gesamte hörrelevante Spektrum von tiefen Bässen bis in den Hochtonbereich ab. Elektrostatische Systeme sind passive Wandler ohne eigene Verstärkerelektronik, benötigen jedoch eine externe Energiezufuhr für die Vorspannung der Membran. Im Unterschied zu Aktivlautsprechern, bei denen Verstärker und Chassis aufeinander abgestimmt sind, bleibt die Wahl der Elektronik hier dem Anwender überlassen, was mehr Flexibilität, aber auch mehr Planungsaufwand bedeutet.
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