Guter Rat - 7 Akku-Barttrimmer Testsieger
7 Akku-Barttrimmer im Test-Vergleich von Guter Rat
04/2024 - Guter Rat
Inhaltsverzeichnis
- Welcher Barttrimmer ist der beste? Der große Test von Guter Rat
- Warum ist Bartpflege heute wieder so wichtig?
- Welche Barttrimmer schneiden am besten ab?
- Wie lange hält der Akku und wie schnell lädt er auf?
- Welche Kriterien sind für einen guten Barttrimmer entscheidend?
- Welcher Bart passt zu welcher Gesichtsform?
- Welcher Trimmer ist die beste Wahl?
Welcher Barttrimmer ist der beste? Der große Test von Guter Rat
Ein gepflegter Bart verleiht dem Gesicht Charakter und Stil – doch ohne das richtige Werkzeug wird er schnell zum ungepflegten Wildwuchs. Guter Rat hat sieben Akku-Barttrimmer getestet und herausgefunden, welche Modelle in Sachen Präzision, Akkulaufzeit und Handhabung am meisten überzeugen.
Warum ist Bartpflege heute wieder so wichtig?
Bärte haben eine lange und wechselhafte Geschichte. Während Alexander der Große seinen Soldaten das Tragen von Bärten untersagte, um ihnen keine Angriffsfläche im Kampf zu bieten, setzten andere Völker sie gezielt als Statussymbol oder Kriegslist ein. Im Mittelalter galt ein Bart als Zeichen von Macht, während zur Zeit der Aufklärung eher glattrasierte Männer als kultiviert und intelligent angesehen wurden. Heute ist der Bart reine Geschmackssache, doch der Trend zeigt nach oben: Laut einer aktuellen Umfrage tragen mehr als die Hälfte der Männer zumindest gelegentlich einen Bart. Ein ungepflegter Bart kann jedoch schnell nachlässig wirken – die richtige Pflege und ein präziser Trimmer sind daher unverzichtbar.
Welche Barttrimmer schneiden am besten ab?
Die besten Ergebnisse lieferten zwei Modelle: der Braun BT5420 und das Panasonic ER-CKL1 Multishape-System. Beide erreichten die Gesamtnote 1,3 und überzeugten durch ihre Präzision. Mit 40 bzw. 39 einstellbaren Schnittlängen in 0,5-mm-Schritten lassen sich Bärte exakt trimmen. Die maximale Schnittlänge beträgt jeweils 20 mm, was für viele Bartstile ausreicht. Für längere Bärte schnitt der Grundig ProClub MC 9030 am besten ab. Er ermöglicht eine Schnittlänge von bis zu 45 mm, allerdings nur in 3-mm-Schritten. Wer noch längere Bärte stylen möchte, muss zu Schere und Kamm greifen oder den Barber aufsuchen.
Wie lange hält der Akku und wie schnell lädt er auf?
Ein guter Trimmer muss nicht nur sauber schneiden, sondern auch zuverlässig durchhalten. Die beiden Testsieger überzeugen mit einer Akkulaufzeit von 90 bis 100 Minuten und einer kurzen Ladezeit von nur 60 Minuten. Besonders praktisch ist das Schnelllade-Feature des Panasonic Multishape-Systems: Schon drei Minuten Ladezeit reichen für eine fünfminütige Nutzung. Schlecht abgeschnitten hat in diesem Punkt der Panasonic ER-GC53. Sein Akku hält nur 40 Minuten, und das vollständige Aufladen dauert ganze acht Stunden.
Welche Kriterien sind für einen guten Barttrimmer entscheidend?
Der wichtigste Punkt im Test war die Qualität des Bartschnitts, der mit 40 Prozent in die Endnote einfloss. Die Bewertung erfolgte durch einen Tester, der regelmäßig zwischen Dreitagebart und kurzem Vollbart wechselte. Ebenfalls wichtig waren die Handhabung und Verarbeitung. Die Schnittlängen sollten sich präzise einstellen lassen, Kammaufsätze mussten leicht zu wechseln sein, und das Gerät sollte sicher in der Hand liegen. Auch die Reinigung spielte eine Rolle. Alle getesteten Modelle lassen sich einfach unter warmem Wasser säubern. Hybridtrimmer wie der Braun XT5200 und der Philips OneBlade 360 QP2830/20 sind zusätzlich für die Körperrasur geeignet – allerdings müssen die Klingen regelmäßig ausgetauscht werden. Hier kann es teuer werden:
- Ersatzklingen für den Braun XT5200 kosten jährlich etwa 32 Euro.
- Die Klingen des Philips OneBlade 360 schlagen sogar mit 56 Euro pro Jahr zu Buche.
In manchen Fällen lohnt es sich also eher, einen neuen Trimmer zu kaufen, anstatt teure Ersatzklingen nachzukaufen.
Welcher Bart passt zu welcher Gesichtsform?
Der Dreitagebart gilt als Allrounder und passt zu fast jeder Gesichtsform. Er kann schmale Gesichter breiter wirken lassen und sorgt für ein markanteres Erscheinungsbild. Der Schnauzer, der gerade ein Comeback aus den Achtzigern feiert, eignet sich besonders gut für Männer mit einer breiten Fläche zwischen Nase und Oberlippe, da er diesen Bereich optisch ausgleicht. Ein Spitzbart kann runde Gesichter optisch verlängern und schmaler wirken lassen. Wer sein Doppelkinn kaschieren möchte, sollte auf einen drei bis vier Zentimeter langen Vollbart setzen, der am unteren Rand kantig geschnitten wird. Dies erweckt den Eindruck eines stärkeren Kinns. Damit der Bart gepflegt aussieht, sollte der Halsbart stets zwei Zentimeter über dem Adamsapfel rasiert werden. Abstehende Haare sollten regelmäßig gestutzt werden, um dem Bart mehr Fülle zu verleihen.
Welcher Trimmer ist die beste Wahl?
Der Test zeigt, dass es für jeden Bedarf den richtigen Barttrimmer gibt.
- Wer einen Allrounder sucht, ist mit dem Braun BT5420 oder dem Panasonic ER-CKL1 bestens bedient.
- Für lange Bärte eignet sich der Grundig ProClub MC 9030.
- Wer es eilig hat, profitiert von der Schnellladefunktion des Panasonic ER-CKL1.
- Preisbewusste Käufer können zum Philips OneBlade 360 greifen, sollten aber die hohen Folgekosten für Ersatzklingen einkalkulieren.
Mit dem richtigen Trimmer und der passenden Pflege steht einem perfekt gestylten Bart nichts mehr im Weg.