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12 Musikverteilersysteme im Test

CT Magazin

24/2018 - CT Magazin

Das Verschicken von Musik über das Netzwerk ist kein Problem, gerade in Kombination mit den günstigen Musik-Abos von Spotify & Co. Einen übergreifenden Standard gibt es hier leider aber noch nicht, das nahtlose Verbinden von vernetzten Lautsprechern verschiedener Hersteller ist so kaum möglich. Vor der Kaufentscheidung steht so in der Regel auch die Entscheidung für eine gesamte Produktfamilie. C`t stellt 12 Systeme im aktuellen Test vor.

"Funkvernetzte Musiksysteme versprechen großartigen Sound und lassen sich stressfrei per App oder Sprachsteuerung bedienen. Doch selbst wenn man die Vorzüge erst einmal nur in einem Raum nutzen möchte, will der Kauf des ersten Lautsprechers wohlüberlegt sein."

Amazon Echo Plus (2. Generation) Sandstein Stoff

ohne Note

»Der Amazon Echo Plus (2. Generation) wirkt etwas knubbeliger als die Ur-Modelle, er wirkt ein wenig wie ein geschrumpfter HomePod. Die App-Steuerung ist hier etwas umständlich geraten, dies gelingt nur per Amazon Music oder über die Alexa-App. Per Sprachbefehl lässt sich hier jedoch gut arbeiten, gruppiert man die einzelnen Stationen in der App richtig und ordnet man die Räume zu, richtig gut. Im Vergleich zur Konkurrenz muss man jedoch in Sachen Klang Abstriche machen, gerade bei hohen Lautstärken geht im Bassbereich die Puste schnell zu Ende.«

  • Sprachsteuerung
  • schwacher Sound
  • große Echos fehlen

73,10

1 Angebot

Bluesound Pulse Flex 2i schwarz

ohne Note

»Der Bluesound Pulse Flex 2i ist ein kleiner Bluetooth-Lautsprecher in klassischem Design. Weniger elegant wirkt der Lautsprecher mit einem optionalen Akkupack, dafür kann man den Lautsprecher jedoch 3,5 Stunden abseits einer Stromquelle betreiben. In Sachen Ausstattung lässt der Speaker kaum Wünsche offen, über die App oder das Webinterface lassen sich viele Dinge hier ganz einfach konfigurieren. Hochauflösende Musik verkraftet das System gut, wobei man hier generell von einem sehr ausgewogenen Sounderlebnis sprechen darf.«

  • detailreicher Klang
  • optionaler Akku
  • viele Bluetooth-Codecs

ab 330,00

4 Angebote

Bose Soundtouch 10 Schwarz

ohne Note

»Seit dem letzten Test 2016 hat sich an der Bose Soundtouch 10 Series kaum etwas geändert, das Design ist nahezu unverändert. Leider hat sich aber auch bei der Software und der App nur wenig getan. Gerade Android-Nutzer scheint man hier nicht sonderlich im Fokus zu haben, unter iOS läuft alles deutlich stabiler. Dank kleiner IR-Fernbedienung, einzige Box mit solcher im Testfeld, gestaltet sich die Bedienung recht einfach. Klanglich überzeugt der Bose Soundtouch 10 aber in jedem Fall, er spielt überraschend laut auf und im gesamten Lautstärkebereich gibt es keine Patzer.«

  • große Stationstasten
  • IR-Fernbedienung
  • schlechte Android-App

Denon HEOS 1 HS2 schwarz

ohne Note

»Im Vergleich zum Vorgänger kommt der Denon HEOS 1 nun mit integriertem Bluetooth daher, ein zusätzliches USB-Dongle ist nicht mehr notwendig. Dank Silikonabdeckung für die rückseitigen Anschlüsse beim erhältlichen Akku ist der Lautsprecher auch für den Außeneinsatz eine gute Wahl. Klanglich strahlt er leicht überbetont in den Höhen, vor allem aber stark in eine Richtung. Direkt davor sind Mitten und Höhen sehr präzise, im Bassbereich schwächelt er jedoch etwas. Für Wohnküchen ist dieses Modell so nicht die erste Wahl.«

  • Spritzwasserschutz
  • optionaler Akku
  • sehr gerichtet

Dynaudio Music 1 dunkelgrau

ohne Note

»Der Dynaudio Music 1 zeichnet sich durch ein mutiges Design und eine coole App aus. Dank Griffmulde und integriertem Akku bietet sich der Lautsprecher vor allem auch für den mobilen Einsatz an, aber eher für den Innenraum als für Außen. An der USB-Host-Buchse kann das Smartphone aufgeladen werden, leider unterstützt das Modell jedoch lediglich den Musikdienst Tidal. Der Dynaudio Speaker kann sich auf Wunsch den Gegebenheiten des Raumes anpassen, was jedoch in der Praxis nur wenig Vorteile bietet.«

  • mutiges Design
  • schicke App
  • nur ein Musikdienst

ab 298,90

2 Angebote

Panasonic SC-ALL05 schwarz

ohne Note

»Eine Schönheit ist der Panasonic SC-ALL05 wahrlich nicht. Dank IPX5-Spritzwasserschutz und Akku bietet sich der Lautsprecher aber vor allem auch für den Außeneinsatz an. Die Ersteinrichtung gestaltet sich umständlich, die App ist nicht besonders modern, tut jedoch was sie soll. Obwohl es sich hier eigentlich um ein Stereo-System handelt, merkt man davon leider nicht sonderlich viel. Raumklang wird kaum geboten, zumal bei hohen Lautstärken die Bässe schnell wegbrechen.«

  • Komponentenvielfalt
  • schlechter Klang
  • empfindliche Hülle

Riva Arena

ohne Note

»Optisch kann der Lautsprecher aus Kalifornien nicht sonderlich überzeugen, es könnte sich hier auch um die Eigenmarke eines Discounters handeln. Unter der Haube sieht das Bild jedoch schon anders aus, schon ein einziger Arena ist ein vollwertiges Stereosystem. Dank Google Cast braucht man die spärliche App nicht, wobei die Lautsprecher derzeit eigentlich fast nur über Googles Streaming-Standard nutzbar sind. Beim Anhören von Live-Mitschnitten kann er seine ganze Stärke ausspielen, dabei zieht er eine überraschend breite Bühne auf. Einzelne Instrumente und Akteure lassen sich hier gut orten.«

  • guter Raumklang
  • lange Laufzeit mit optionalem Akku
  • schlechte App

ab 79,99

3 Angebote

Sonos One schwarz

ohne Note

»Der Sonos One ist tadellos verarbeitet, der Deckel mit dem Mikrofon-Array wirkt jedoch etwas wie ein Fremdkörper. Die Ersteinrichtung ist einfach möglich, bei der Unterstützung von Musikdiensten ist Sonos der Konkurrenz um Längen voraus. Mit Einmesssystem Trueplay lässt sich der Klang auch an widrige Umgebungen anpassen, im Test hat dies nur im Badezimmer weniger gut funktioniert. Klanglich zeigt sich der One generell sehr ausgewogen, nur bei vollen Lautstärken kommt das System an seine Grenzen.«

  • zahlreiche Musikdienste
  • Sprachsteuerung
  • kein Bluetooth

ab 219,90

3 Angebote

Sony SRS-ZR5 schwarz

ohne Note

»Beim Sony SRS-ZR5 handelt es sich um ein wirklich kompaktes System, welches sich dank streng geometrischem Design in jedem Wohnzimmer gut integrieren kann. Die App gefällt hingegen kaum, auch hier scheint der Fokus eher auf die Anbindung per Google Cast zu liegen. Aufgetreten Probleme beim Synchronisieren gehören der Vergangenheit an, wobei der Lautsprecher vor allem aber mit seinem Klang überzeugen kann. rein klanglich könnte man meinen, dass es sich um einen ausgewachsenen Regallautsprecher handelt.«

  • NFC-Kopplung
  • toller Sound
  • wenig Musikdienste

TechniSat AudioMaster MR1

ohne Note

»Mit dem prominenten Dreh- und Drückkopf wirkt der TechniSat AudioMaster MR1 optisch wie ein abgespecktes Radio, mit seinem umlaufenden Metallgitter ist er aber durchaus hübsch anzusehen. Die App des Lautsprechers verfolgt dabei ein verwirrendes Plug-In-Konzept, die Bedienung gelingt mäßig. Trotz der Kooperation mit Elac bietet der AudioMaster MR1 keinen allzu guten Klang, dieser ist wenig differenziert und bei bestimmten Frequenzen schnarrt das Lautsprechergitter.«

  • niedriger Standby
  • schnarrendes Gehäuse
  • umständliche App

ab 128,89

11 Angebote

Teufel One S schwarz

ohne Note

»Das kleine Kistchen beherbergt einen nach vorne gerichteten 2-Wege-Lautsprecher. Klanglich strahlt der Teufel One S damit sehr stark in den Raum, die seitliche Wiedergabe könnte besser sein. Ebenso dürfte es für viele Teufel-Fans beim Bass mehr sein, hier spielt er überraschend neutral auf. Die Stationstasten sind positiv aufgefallen, generell muss man hier jedoch von einer eher zähen Bedienung sprechen.«

  • Stationstasten
  • zähe Bedienung
  • gerichteter Sound

ab 224,00

3 Angebote

Yamaha MusicCast 20 schwarz

ohne Note

»Unter den Testkandidaten bietet der Yamaha MusicCast 20 die breiteste Palette an verlnüpfbaren Geräten, neben Soundbars und Heimkino-Receivern kann dies auch der selbstspielende Flügel Disklavier Enspire sein. Optisch zeigt sich der Lautsprecher ähnlich einem Tischmülleimer, klanglich von einer ausgewogenen Seite. Dabei sind jedoch die Voreinstellungen für den Bass etwas überzogen. Als Effektlautsprecher ist der Yamaha MusicCast 20 dennoch gut zu gebrauchen.«

  • große Komponentenvielfalt
  • taugt als Effektlautsprecher
  • überzogener Bass

ab 154,90

10 Angebote