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13 Fahrradsattel im Test

Rennrad Radsportmagazin

05/2019 - Rennrad Radsportmagazin

Selbst Profi-Radfahrer haben nach tausenden von Trainings- und Rennkilometern immer mal wieder Sitzprobleme auf ihrem Rad, genauso wie viele Freizeitathleten. Der Spaß am Radfahren vergeht relativ schnell, wenn nicht der passende Sattel gefunden wird. Das Thema ist dabei sehr komplex und vielschichtig, Lösungsangebote im Bereich der Fahrradsattel gibt es viele. Rennrad das Magazin hat sich 13 Sättel für das Rennrad genauer angesehen.

"Der Sattel ist die Schnittstelle zwischen Mensch und Material. Er ist das wohl individuellste Bauteil jedes Rennrades. 13 Top-Sättel im Vergleichstest."

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BBB Phalanx BSD-146

BBB Phalanx BSD-146

4,5 von 5 Punkte »Preis-Leistung«

»Der BBB Phalanx BSD-146 ist für Fahrer mit breitem Sitzknochenabstand und einer weit nach hinten ausgerichteten Sitzposition geeignet. Ist die Sitzposition aufrecht, dann ist dieser Sattel mit einer recht breiten Nase eine sehr gute Wahl. Er bietet einen hohen Komfort beim Fahren und ist mit weniger als 100 Euro zudem vergleichsweise günstig.«

  • Preis
  • gute Damm-Entlastung
  • Breiten
  • Gewicht
  • breite Nase
1
Selle San Marco Shortfit Carbon FX

Selle San Marco Shortfit Carbon FX

4,5 von 5 Punkte »Komfort-Tipp«

»Wenn der neue Sattel vor allem komfortabel sein soll, dann ist der Selle San Marco Shortfit Carbon FX eine sehr gute Wahl. Im Test gehört er zu den Modellen mit dem höchsten Komfort, wobei sich der kurze Sattel für viele verschiedene Typen von Fahrer gut eignet.«

  • Polsterung und Flex ausgewogen
  • Gewicht
  • sanfte Übergänge der breiten Aussparungen
  • Preis
  • Form hinten

215,00

1 Angebot

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Specialized S-Works Power Carbon

Specialized S-Works Power Carbon

4,5 von 5 Punkte

»Der Specialized S-Works Power Carbon ist ein sehr komfortabler Sattel, welcher mit nur 159 Gramm sehr wenig wiegt. Aufgrund seiner geringen Länge wird eine hohe Beweglichkeit gewährleistet. Weiterhin punktet er mit guter langer Aussparung und einer guten Position weit vorne. Der hohe Preis von 289,90 Euro ist hingegen weniger schön.«

  • gute seitliche Beweglichkeit
  • Flex und Polsterung ausgewogen
  • gute lange Aussparung
  • gute Position weit vorne
  • gute Haftung
  • Preis
1
SQlab 612 Ergowave Carbon (14cm)

SQlab 612 Ergowave Carbon (14cm)

4,5 von 5 Punkte »Komfort-Tipp«

»Der 612 Ergowave Carbon aus dem Hause SQlab macht eine sehr gute Figur im Test und kann gerade aufgrund seines sehr hohen Komforts hervorgehoben werden. Der Sattel kann bei Sitzproblemen helfen, zumal er mit einem geringen Gewicht und einer starken Leistung für den aufgerufenen Preis punkten kann.«

  • Preis
  • Gewicht
  • stabile Positionen vorne und hinten möglich
  • Wellenform und Höcker können ungewohnt sein
  • Nase kann zu breit sein

ab 164,26

5 Angebote

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Tune Skyracer

Tune Skyracer

4,5 von 5 Punkte »Race-Tipp«

»Mit nur 69 Gramm ist der Tune Skyracer ein extrem leichter Fahrradsattel, welcher voll und ganz auf Rennfahrer ausgelegt ist. Trotz seines ungepolsterten Carbonmaterials bietet der Sattel für zahlreiche sportliche Biker einen guten Komfort durch seine Formgebung und eine große Bewegungsfreiheit im Becken. Der Preis dafür ist mit knapp 290 Euro aber auch hoch.«

  • Gewicht
  • Formgebung
  • großer Flex
  • große Bewegungsfreiheit im Becken
  • Preis
  • Dämpfung
6
Bontrager Montrose Pro

Bontrager Montrose Pro

4 von 5 Punkte

»Der Bontrager Montrose Pro ist für ausdauernde, erfahrene und sportive Fahrer geeignet. Er ist sehr hart und flext kaum, bei längeren Ausfahrten ist die Form des Sattels aber sehr überzeugend. Gerade die Aussparungen sind hier positiv zu erwähnen, entlasten sie doch den Dammbereich spürbar.«

  • Kantenschutz
  • überzeugende mittige Aussparung entlastet den Damm spürbar
  • wenig Polsterung
  • wenig Flex
6
Ergon SR Pro

Ergon SR Pro

4 von 5 Punkte

»Der Ergon SR Pro ist der Allrounder im Test, er eignet sich für verschiedene Fahrertypen und stark wechselnde Sitzpositionen. Fahrer die weit vorne sitzen kommen hier ebenso gut zurecht, wie Fahrer die eher aufrecht und weiter hinten sitzen. Das erhöhte Heck ist dabei aber zunächst etwas gewöhnungsbedürftig.«

  • Preis
  • Damm-Entlastung bis weit vorne
  • erhöhtes Heck gewöhnungsbedürftig

ab 89,99

3 Angebote

6
Pro Stealth Carbon

Pro Stealth Carbon

4 von 5 Punkte »Race-Tipp«

»Der Pro Stealth Carbon ist ein guter Sattel für Rennen. Er ist voll und ganz auf eine aerodynamische Sitzposition ausgelegt, möglichst weit vorne sitzend. Der kurze Sattel ist hochwertig verarbeitet und wiegt nur 174 Gramm. Fahrer mit Rennambitionen und viel Beweglichkeit im Becken sind bei diesem Modell richtig.«

  • auf aerodynamische Sitzposition ausgelegt
  • wenig Flex
  • für aufrechte Position weniger geeignet

ab 135,90

2 Angebote

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RITCHEY Superlogic Streem Vector Evo Sattel, 278x132mm, blackVector Evo Klemme im Lieferumfang

RITCHEY Superlogic Streem Vector Evo Sattel, 278x132mm, blackVector Evo Klemme im Lieferumfang

4 von 5 Punkte

»Der RITCHEY Superlogic Streem ist ein sehr guter Sattel, welcher vor allem wegen seines geringen Gewichts und dem hohen Komfort punkten kann. Er ist in vielen Positionen komfortabel, gerade auf langen Strecken ein echter Pluspunkt. Einen großen Haken gibt es aber auch, mit mehr als 300 Euro ist das Sattel sehr teuer.«

  • Gewicht
  • Langstreckenkomfort
  • viele Positionen sind komfortabel
  • Preis
  • schmal
  • wenig Flex/Polster
6
Selle Italia sp01 Carb Superflow

Selle Italia sp01 Carb Superflow

4 von 5 Punkte

»Mit 299,90 Euro ist der Selle Italia sp01 Carb Superflow sehr teuer. Wer ihn sich jedoch leisten kann und will, der wird mit Sicherheit kaum enttäuscht sein. Der Sattel präsentiert sich in einem außergewöhnlichen Design, die Konstruktion bringt aber echte und spürbare Vorteile bei der Federung mit sich. Insgesamt ist der Sattel eine sehr komfortable Wahl.«

  • Dämpfungskomfort
  • starker Flex
  • Preis
  • Flex kann bei sehr hohen Trittfrequenzen zu stark sein

ab 193,82

6 Angebote

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Brooks England Brooks Cambium C13 145 - black

Brooks England Brooks Cambium C13 145 - black

3,5 von 5 Punkten

»Der C13 von Brooks ist für Fahrer mit oft wechselnder Sitzposition gut geeignet, auch weit vorne auf dem Sattel. Er zeichnet sich durch einen sehr guten Flex aus, sodass der Sattel trotz seiner Härte auch für lange Strecken gut geeignet ist. Dank der Allwetter-Beschichtung ist er gerade an Gravel-Bikes eine gute Wahl.«

  • Wetterbeständigkeit
  • Komfort
  • Flex der Satteldecke
  • Haftung auf der Sitzfläche
  • harte Oberfläche
  • Gewicht

151,16

1 Angebot

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Repente Spyd

Repente Spyd

3,5 von 5 Punkten

»Beim Repente Spyd handelt es sich um einen leichten und komfortablen Sattel, welcher in verschiedenen Sitzpositionen und vor allem auch auf langen Strecken eine gute Figur macht. Dank einer austauschbaren Satteldecke ist der Sitz sehr variabel, die spezielle abfallende Form ist aber sicher nicht jedermanns Sache.«

  • Komfort in verschiedenen Sitzpositionen
  • Wechsel der Satteldecke
  • spezielle abfallende Form
  • Flex kann bei hohen Trittfrequenzen zu stark sein
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Scicon Elan Carbon

Scicon Elan Carbon

3,5 von 5 Punkten

»Radfahrer mit Sitzproblemen könnten sich den Scicon Elan Carbon gerne genauer ansehen. Dieser Sattel bietet seinem Besitzer eine ganze Menge Komfort mit starker Polsterung. Druckstellen sind mit diesem Sattel auf dem Rad kaum ein Problem. Mit 199 Euro ist der 212 Gramm schwere Sattel aber kein absolutes Schnäppchen.«

  • starke Polsterung
  • starker Flex
  • breite Aussparung
  • breite Form