Computer Bild - 16 Zoll Laptops für mobiles Arbeiten Testsieger
16 Zoll Laptops für mobiles Arbeiten im Test-Vergleich von Computer Bild
19/2026 - Computer Bild
Inhaltsverzeichnis
Acht 16-Zoll-Notebooks im Vergleich: Viel Leistung auf großer Fläche
Computer Bild vergleicht acht aktuelle 16-Zoll-Notebooks in zwei Preisklassen: vier Geräte bis 1.000 Euro und vier Modelle oberhalb dieser Grenze. Dabei zeigt sich, dass das größere Format längst nicht mehr automatisch einen schweren Desktop-Ersatz bedeutet. Alle Kandidaten bieten ordentliches Arbeitstempo, große Displays und vergleichsweise geräumige Tastaturen. Geprüft wurden unter anderem Geschwindigkeit, Displayqualität, Akkulaufzeit, Ausstattung und Bedienung. Besonders interessant: Selbst die vier günstigeren Geräte erreichen jeweils die Gesamtnote „gut“ (1,9), während die teureren Modelle mit hochwertigeren Displays, mehr Speicher und teilweise erheblich leistungsfähigeren Prozessoren zusätzliche Reserven bieten.
Honor überzeugt unter 1.000 Euro, Asus gewinnt die teurere Klasse
In der Klasse bis 1.000 Euro landet das Honor MagicBook 16 2026 auf Platz eins. Für rund 1.000 Euro kombiniert es einen Intel Core Ultra 5 325, 16 GB Arbeitsspeicher und eine 477-GB-SSD mit sehr hohem Arbeitstempo und einer Akkulaufzeit von über 16 Stunden. Dahinter folgen Asus ExpertBook PM3606, Geekom GeekBook M16 und HP OmniBook X Flip 16 – alle ebenfalls mit der Note 1,9. In der Klasse ab 1.000 Euro setzt sich das Asus Zenbook S16 UM5606 mit der Gesamtnote „sehr gut“ (1,4) durch. Sein 2.880 × 1.800 Pixel auflösendes OLED-Display, Ryzen AI 9 370, 32 GB RAM und eine 954-GB-SSD sorgen für eine deutlich luxuriösere Ausstattung. Samsung Galaxy Book 6 Ultra, Dell 16 Plus 2-in-1 und Dell 16S folgen dahinter.
Mehr Geld bringt vor allem bessere Displays und stärkere Hardware
Die Testreihe verdeutlicht besonders gut, wo sich der Aufpreis bei einem 16-Zoll-Notebook tatsächlich bemerkbar macht. Während günstige Geräte bereits schnell genug für typische Büro-, Internet- und Multimedia-Aufgaben sind, bieten die teureren Modelle vor allem höher auflösende und kontrastreichere Displays, größere SSDs sowie leistungsfähigere Prozessoren. Besonders deutlich wird das beim Samsung Galaxy Book 6 Ultra: Mit OLED-Display und Nvidia-Grafik ist es sogar für anspruchsvollere Grafikaufgaben und Spiele gerüstet, kostet allerdings rund 3.550 Euro. Gleichzeitig beweist das Honor, dass ein gutes großes Notebook nicht mehrere Tausend Euro kosten muss. Die entscheidende Frage ist daher weniger die Bildschirmgröße als der Einsatzzweck: Für klassische Arbeit reichen die günstigeren Modelle bereits weit, während OLED, mehr Speicher und starke Grafikleistung den Aufpreis der Oberklasse begründen können.