Publikation · 18. Nov. 2013

Notebook Kaufberatung (Tablet, Ultrabook oder Laptop)

Wenn es darum geht ein mobiles Endgerät zu nutzen, um damit auch unterwegs diverse Arbeiten ausführen zu können, stellt sich die Frage nach der geeigneten Option. Klassische Notebooks sind zwar nach wie vor gefragt und für die allermeisten Nutzer die preiswerteste Weise seine Dokumenten auch im Zug oder im Freien bearbeiten zu können, aber im Zuge der Weiterentwicklungen sind die schlankeren Ultrabooks nicht nur eine schicke, sondern auch leistungsstarke Alternative hierzu.

Von Daniel 18. Nov. 2013 6 Min. Lesezeit

Notebook, Tablet oder Ultrabook?

Wenn es darum geht ein mobiles Endgerät zu nutzen, um damit auch unterwegs diverse Arbeiten ausführen zu können, stellt sich die Frage nach der geeigneten Option. Klassische Notebooks sind zwar nach wie vor gefragt und für die allermeisten Nutzer die preiswerteste Weise seine Dokumenten auch im Zug oder im Freien bearbeiten zu können, aber im Zuge der Weiterentwicklungen sind die schlankeren Ultrabooks nicht nur eine schicke, sondern auch leistungsstarke Alternative hierzu. Als dritte mobile Variante sind die Tablet PCs auch ein mögliches Gadget, um damit seine Arbeiten erledigen zu können. Welches Gerät für welche Nutzergruppe geeignet ist, klären wir im Folgenden.

Notebooks – Allrounder mit Gamingpotential

Notebook Kaufberater

Die herkömmlichen Notebooks sind nach wie vor die Wahl wenn es darum geht Excel- oder Worddokumente auf komfortable Art und Weise zu erstellen oder zu bearbeiten. Hier kommt oftmals ein größeres Display zum Einsatz, was das Arbeiten zusätzlich erleichtert. Zudem ist eine vollwertige Tastatur oftmals Teil der Ausstattung, sodass man nicht auf eine abgespeckte Form (ohne Zahlentastatur) zurückgreifen muss. Zudem sind die aktuellen Notebooks leistungsmäßig in der Lage auch rechenintensive Programme oder Games flüssig darzustellen.

Ein weiterer Vorteil der Klassiker ist die Möglichkeit diese auszubauen und somit noch leistungsfähiger zu machen. So ist beispielsweise der RAM Speicher (Arbeitsspeicher) aufrüstbar, um noch mehr Power aus dem Gerät herausholen zu können. Hochleistungs-Notebooks können dabei mit einem RAM von bis zu 16 oder 32 GB ausgestattet werden, wobei dann diese top Modelle entsprechend hochpreisig sind. Top Modelle sind hier vom Hersteller Schenker zu nennen, die in Gamerkreisen ein hohes Ansehen genießen.

Ein Notebook für den Normalnutzer ist bereits ab wenige Hundert Euro verfügbar, wobei diese natürlich nicht so reichhaltig ausgestattet sind und das gilt sowohl für die Rechenleistung als auch für das Display. Ein letzter Punkt für ein Notebook sind die meist zahlreichen Anschlussmöglichkeiten, denn neben einem oder mehreren HDMI Ports sind diese Geräte mit USB oder weiteren Schnittstellen versehen und verfügen auch über ein optisches Laufwerk in Form eines DVD- oder BluRay Players. Wer also für das Bearbeiten von Dokumenten ein Arbeitsgerät benötigt, der kann mit ruhigem Gewissen auf die günstigeren Geräte von Asus, Acer sowie Lenovo zurückgreifen, die deutlich unter der 500 Euro Marke bleiben.

Der Nachteil dieser Gerätegattung ist eindeutig das zumeist hohe Gewicht und die eher mäßige Akkuleistung, denn auch hochwertige Notebooks halten kaum mehr als 4-6 Stunden durch ohne an die Steckdose zu müssen.

  • Guter Allrounder
  • Günstige Einstiegsmodelle
  • Hoher Arbeitskomfort
  • Ohne Probleme erweiterbar

Ultrabooks – schlanke Flitzer

Eine abgespecktere Form der Notebooks sind die aktuellen Ultrabooks, deren Leistung oftmals erheblich ist. Dies kommt zum einen durch die schnellen Prozessoren, die zudem stromsparend sind und zum anderen auch durch den Einsatz von SSD oder einer Kombination aus einer herkömmlichen Festplatte und einer kleinen SSD, die dann das Gerät beim Booten oder Arbeiten unterstützt. Die schlanke Bauform und die zumeist kleineren Bildschirme führen auch dazu, dass Ultrabooks deutlich leichter als die großen Brüder und somit auch einfacher zu transportieren sind. Die speziellen Kerne, die in einem derartigen Gerät zum Einsatz kommen benötigen nicht so viel Energie und so sind sie mit einer Akkuladung deutlich unabhängiger. Betriebszeiten von bis zu acht Stunden sind deshalb hier keine Seltenheit.

Ein Nachteil dieser Gerätegattung ist aber, dass infolge der flachen Bauart kein optisches Laufwerk hier Platz hat, wobei auch nur wenige Anschlüsse vorhanden sind. Durch den Einsatz von schnelleren und teureren SSDs ist auch ein Ultrabook deutlich hochpreisiger als ein Notebook.

Für das Arbeiten unterwegs sind sie gut geeignet, da sie kompakt und leicht sind und zudem einen Arbeitstag leicht durchhalten. Für das Spielen von aktuellen und rechenintensiven Games eigenen sie sich aber in der Regel nicht und so sind diese mobilen Endgeräte eher Arbeitsmaschinen als Unterhaltungsgeräte, wobei sie in Sachen Multimedia aber wieder gut aufgestellt sind. So ist durch ihre starke Akkuleistung das Abspielen von Videos kein Problem und das auch dann nicht, wenn diese in hoher Auflösung und von langer Dauer sind. Dabei kommt auch die hohe Bildschirmhelligkeit der Geräte für diesen Zweck zugute. Auch das Arbeiten im Freien ist mit den Ultrabooks im Allgemeinen besser möglich, da die Helligkeit des Displays hier auch ein Vorteil darstellt.

  • Extrem flache Bauweise
  • Flotte Arbeitsgeschwindigkeit
  • Hohe Akkuleistung
  • Mobil gut einsetzbar

Tablet PC – klein, flach und ausdauernd

Tablet-PC Kaufberater

Tablets haben seit dem iPad von Apple einen wahren Boom ausgelöst und sind heutzutage praktisch nicht mehr wegzudenken. Dabei haben zwei entscheidende Vorteile diese Gerätegattung zum Aufstieg verholfen. Zum einen sind sie intuitiv über das Touchscreen zu bedienen und zum anderen sind sie extrem ausdauern und verfügen meist über eine Akkuleistung von über 10 Stunden. Zudem sind sie sehr flach, besitzen ein geringes Gewicht und die kleineren Modelle passen in jede kleine Tasche, womit sie unglaublich mobil sind.

Für das Abrufen oder Verfassen von Mails oder das Surfen im Internet sind sie also damit das perfekte Gerät. Da sie aber im Normalfall über keine Tastatur verfügen sind die Tablet PCs eher schlecht zum Tippen von längeren Texten geeignet. Dies versucht man mit anschließbaren Tastaturen zu umgehen, aber dennoch bietet diese Hilfsmöglichkeit keinen perfekten Ersatz für eine klassische Tastatur, zumal der Bildschirm der Tablets deutlich kleiner ist als die der Note- oder Ultrabooks.

Hier ist zu beachten, dass im Segment der Tablets für Normalnutzer ein günstiges Modell durchaus ausreicht. So muss es nicht ein iPad von Apple oder ein Galaxy Tab von Samsung sein. Besonders das Nexus von Google hat hier ein top Preis-Leistungsverhältnis und sollte den meisten Nutzern mehr als ausreichen.

  • Sehr kompakte Maße
  • Geringes Gewicht
  • Sehr hohe Akkuleistung
  • Teils günstige Preise

Notebook Verkaufszahlen

Im ersten Halbjahr 2013 betrug der Umsatz mit Notebooks in Deutschland 1,458 Milliarden Euro.
Im ersten Halbjahr 2013 wurden in Deutschland 2,386 Millionen Notebooks abgesetzt.

Fazit:

Wer gerne im Internet surft oder eher selten Dokumente bearbeitet, ist mit einem Tablet PC sehr gut bedient. Zudem sind sie bereits ab 200 Euro verfügbar und leisten durch ihren starken Akku gute Arbeit, wobei sie auch das eine oder andere Spiel zulassen. Ebenfalls geeignet sind die Tabs auch zum Betrachten von Videos wenn man den Bildschirm nicht zu klein wählt.

Die hochpreisigen und sehr flachen Ultrabooks sind bestens dafür geeignet wenn man unterwegs oder auch zuhause einen Desktop-Ersatz haben möchte, da sie leistungsstark und schnell sind. Besonders ihre gute Akkuleistung macht sie ebenfalls zu einem guten Begleiter wenn eine Steckdose über längere Zeit nicht angesteuert werden kann. Gamer sollten sich lieber von ihnen fernhalten, wobei der Preis sich meist um die 1.000 Euro bewegt.

Der Klassiker in Form eines Notebooks ist nach wie vor das beste Arbeitsgerät als Desktop-Ersatz zuhause oder auch unterwegs wenn man keine allzu langen Sitzungen hat, denn nach spätestens 4-6 Stunden sollte eine Steckdose aufgesucht werden, um den Akku aufzuladen. Hier reichen die Preise von ca. 300 bis weit über 2000 Euro je nachdem was man bereit ist auszugeben oder für welchen Einsatz man das Gerät benötigt.

Quellen: Statista

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